Heute erzähl ich euch wie es weitergegangen ist. Ich bin wahrscheinlich bekloppt. Jedenfalls hab ich kein Rezidiv und laufe jetzt unter "schmerz-chronifiziert"... hat jemand von euch da schon mal ne Therapie für gemacht. Was ich so ergoogelt habe ist:
http://www.medizinfo.de/schmerz/thantidepressiva.htmund:
http://www.medizinfo.de/schmerz/chvorgang.htmund in deshalb soll ich jetzt in eine Schmerztherapie gehen allerdings wird sich das erst in drei Wochen entscheiden, weil ichjetzt erst mal andere Medikamente kriege und dann entschieden wird. Wobei es mir nach wie vor ein Rätsel ist wie ich das schaffen soll, wenn ich wirklich 4 WOchen in eine Schmerz-Tagesklinik soll.... 8 Uhr bis 16.30 Uhr , von Mo-Fr... nun überlegen wir das ambulant bei einem Schmerztherapeuten zu regeln, der mir empfohlen wurde, wobei ich nicht weiß ob das dann einfacher ist, weil ich es zwar besser organisieren kann wenn ich es morgens reinquetsche mir aber letztlich die Haushaltszeit fehlt. Nun hab ich also erst mal diese MIttel gekriegt .
Info dazu:
Schmerztherapie
Es wird ein Schmerztagebuch angelegt, wann welche Schmerzen wo auftauchen und wie stark sind. Dann wird man Medikamentös eingestellt. Manchmal muss man die Medi's wechseln bis der gewünschte Effekt eintritt.
Hier noch ein paar zusätzliche Info's:
Bei der Behandlung chronischer Schmerzen reicht es nicht aus, die Ursachen zu behandeln. Therapieziel ist es, auch das Schmerzgedächtnis zu beeinflussen. Die aufgebauten Lernprozesse müssen wieder rückgängig gemacht werden. Denn Nerven können auch vergessen und zur Ruhe kommen. Die Schmerztherapie wirkt darauf hin, dass sich das ganze Nervensystem wieder entspannt.
Die Schmerztherapeuten oder Algesiologen unterscheiden vier Schwerpunkte in der Behandlung von Schmerzen, die alle gleichermaßen beachtet werden sollten:
Erstens: Verhinderung von Gedächtnisprozessen
Wenn man frühzeitig genug eingreift, kann man die Chronifizierung von Schmerzen verhindern, betont Dr. Müller-Schwefe. Sind die Schmerzen bereits chronisch, muss man diese Lernprozesse wieder umkehren. So kann man bewirken, dass das Schmerzgedächtnis gelöscht wird und der Schmerz wieder verschwindet.
Zweitens: Einbeziehung der körpereigenen Schmerzkontrolle
Der Körper besitzt ein eigenes Schmerzkontrollsystem. Dieses produziert unter anderem Morphin, Endorphin, Serotonin und auch Cannabis. Die Schmerztherapie versucht dieses körpereigene Schmerzkontrollsystem zu stärken.
Drittens: Verbesserung der gestörten Körperfunktionen
Patienten mit Schmerzen können sich in aller Regel nicht so wie Gesunde bewegen. Die Folge ist beispielsweise, dass Muskeln geschwächt werden, andere sich verkürzen und dass Gelenke nicht reibungslos funktionieren. Diese gestörten Körperfunktionen sind bei 80 Prozent der Schmerzpatienten die Ursache ihrer Schmerzen.
Viertens: Aufbrechen sozialer Isolation
Schmerzpatienten ziehen sich oftmals zurück und werden einsam. Sie isolieren sich sozial, denn auch die Seele leidet, wenn man immer körperliche Schmerzen hat. Schmerztherapeuten sprechen hier von einem schmerzbedingten Psychosyndrom. Die Reintegration in das soziale Leben ist deshalb ebenfalls ein wichtiges Standbein der Schmerztherapie.
Medikamente/Antidepressiva spielen in der Schmerztherapie eine wichtige Rolle. Sie können helfen, das Schmerzgedächtnis zu löschen. Wenn im Nervensystem Lernprozesse in Gang gekommen sind, wird zum Beispiel Morphin eingesetzt, das laut Dr. Müller-Schwefe "das körpereigene Endorphin nachmacht". Andere Substanzen wirken beruhigend auf die Nervenzellen ein. Bei Gewebeschädigungen - etwa Verletzungen oder Entzündungen - werden entzündungshemmende Mittel verwendet.
Kombinationen sind notwendig, wenn eine Entzündung zu behandeln ist, die schon länger andauert und bereits ein Schmerzgedächtnis aufgebaut wurde (=Chronifizierung).
So, also schluck ich jetzt diesen Antidepressiva-Mist und weiß´jetzt schon eines: Davon werd ich dick fett und rund. Weil ich mich kenne und DAS mach tmich dann ganz bestimmt depressiv.

hat jemand das auch durchgemacht so ? rrftbd