Christian
17 Jan 2003, 16:00
Schon klar, was die Schmerzen angeht. Aber eine Protrusion bietet doch eher noch Ansatzpunkte für eine konservative Therapie, als ein Prolaps.
Eine Protrusion kann sich wieder zurückbilden, was bei einem Prolaps nahezu ausgeschlossen ist !
Hallo,
genau das hab' ich heute dem Therapeuten bei der KG gesagt...im grunde genommen ist es mir sch... öööön egal, was die Ursache ist, ich möchte nur wieder mal länger (ha,ha) schmerzfrei sein und so etwas wie den Anflug von Lebensqualität bekommen...
Der Therapeut fragte natürlich, wie mir die 1. KG bekommen sei und ich sagte ihm das dann auch... Heute beschäftigte er sich enorm intensiv mit der Beweglichkeit und der Ausrichtung der Wirbelsäule also er machte sich wohl ein ziemlich genaues Bild der WS in ihrer Gesamtheit. Na und was da rauskam, war wohl nicht so prall... Jedenfalls fragte er, ob ich mir sicher sei, dass ich nicht doch einen Bsv im LWS-Bereich habe... Für die BWS stellte er eine enorme und ungewöhnliche Beweglichkeit fest (???) und an der HWS ganz deutlich bei C7 Übergan zur BWS eine totale "Verschiebung" und er sagte etwas von einer "Verkapselung". Ebenso seien im HWS-Bereich weitere Unregelmäßigkeiten tastbar. Die gesamte Wirbelsäule sei enorm problematisch und er wagt sich keinerlei Prognose... Es ist viel zu tun...
So, nun bin ich am Boden zerstört und seit ewigen Zeiten das heulende Elend (gottseidank ist "Kevin allein zuhaus")...
Hi Rena,
<<--- Dich mal eben in den Arm nimmt und Dir ein Taschentuch gibt. Besser jetzt?
Ok, hört sich alles bescheiden an und Schmerzen hast Du nun wirklich auch genug. Alles gar keine Frage. Aber...........
Hat der Therateut was von aussichtslos gesagt? Nein!
Es gibt viel zu tun für Euch. Also los! Zusammen schafft ihr das!
Denk an den Jahrgang
Liebe Grüsse
Gabi
Hi Gabi,
der Jahrgang ist sowieso Spitze, von aussichtslos war nicht die Rede, naja und die Taschentücher sind dankend angenommen.
Rena sich nun wieder zusammenreisst, wie konnte ich denn nur ... "Humor ist..." und deshalb ein *Sfg* auflegt.... es gibt Schlimmeres...die ganze Woche war nur so extrem sch...ön
Aber die ist ja nun vorbei und...nun wird das "Elend" mal abgestellt.
danke
rena
Hallo Ralf,
was da mit Ansichtssache gemeint war ist folgendes :
Der eine Arzt zählt von unten, der andere von oben.
Nicht lachen, ich habe damals auch den Mund nicht mehr zu bekommen, als ich 2 Tage vor Entlassung in meiner Akte geblättert habe und dort stand drin :
implantation Prothese L2/3 !
Prolaps war Jahrelang vorher auf L4/5 + L5/S1.
Ich mir am nächsten Tag den Operateur geschnappt und dieser hat es mir erklärt (er hatte von unten nach oben gezählt,die freibeweglichen Wirbelkörper, sämtlich Radiologen von oben nach unten). Dachte ja schon, sie hätten die falsche höhe operiert
Zu Prolaps und Protusion. Es besteht die Möglichkeit, das sich in der Zeit der Prolaps auf Grund von KG + Rückenschule + Muckibude etc.pp. zurückgebildet haben.
Ist nicht gar so selten, wenn die Scheiben nicht so schlimm zerstört waren.
Alles Gute
Thomas
Hi Gonso,
das genau ist es ja, was mich in Rage versetzt. Nicht genug, daß die Ärzte nicht wissen, was sie mit uns anfangen sollen, nein, nun wird auch noch die Mathematik auf den Kopf gestellt. Zugegeben, ob ich mein Herz auf der linken Seite habe oder rechts ist auch nur eine Betrachtungsweise.
Am liebsten würde ich
Ralf
Hi Ralf,
| Code |
| Nicht genug, daß die Ärzte nicht wissen, was sie mit uns anfangen sollen |
Wie Recht Du hast. Mein Therapeut weiß es im Moment auch nicht. Er kann mich einfach in keine Schublade zuordnen. Muß nächste Woche erst mal zum Hausarzt, großes Blutbild machen, um Entzüngungseventualitäten auszuschließen.
Heute hatte ich zwar sehr wenig Schmerzen (gibt es auch noch bei mir) aber ich fühle mich absolut bis weit unter den Meeresspiegel gezogen.
Irgendwie kriege ich das alles nicht mehr unter einen Hut und überhaupt hin. Mal akzeptiere ich es, mal nicht, mal geht's mir gut, mal nicht, mal habe ich Angst, mal nicht, mal habe ich Schmerzen, mal nicht, mal ist es rechts, mal links...
Kennt sich da noch einer aus. So ein Wirrwarr. Nee, nee, nee, kriege das absolut nicht hin.
EineweißnichtwassonstnochPetra
Ladyofpower
18 Jan 2003, 08:56
| Zitat |
| Kennt sich da noch einer aus. So ein Wirrwarr. Nee, nee, nee, kriege das absolut nicht hin. |
Da stand ich genau vor 1 Jahr. Nur weil ich nicht akzeptieren wollte, das ichhhhhhhhhh operiert werden soll, durchschritt ich ein Tal der Tränen. Mit dem Ganken: das Leben hat so keine Qualität mehr - und das bei dem besten Jahrgang. ***Kennen wir doch alle***
Doch seit dem ich mein eigener Arzt geworden bin, einfach die halbjährige Kortisonspritzerei sowie Vioxx Einnahmem abgesetzt habe - sieh da, da ging es bergauf -.
Momentan besuche ich auch keinen Arzt mehr. Tätige nur noch quartalsmäßig einen Anruf beim Neurologen ich bauch' ne 90 Packung Vioxx - welche ich dann weitergebe - an Freunde die solche Ärzte haben die Vioxx nicht aufschreiben.
Mein damaliger Neurologe meint: wenn Sie mit Vioxx hinkommen um so besser, dann lassen Sie sich halt nicht operieren.
So nach dem Motto ist uns schon wieder eine durch die Lappen gegangen.
An Alle gilt hier 'Zeit heilt viele Wunden'
Das ist wahrhaftig so - abgesehen von den kleinen Tiefen.
Aber darüber reden wir nur am Rande O.K.
Wird einfach weg ignoriert
KOPF HOCH AN ALLE - GEMEINSAM SIND WIR STARK -
Dank diesem wunderbaren Forum.
In diesem Sinne - Fasst MUT - Leute
wir haben doch uns
Lady Ossi
Printe
18 Jan 2003, 11:02
Hi allseits,
| Zitat |
An Alle gilt hier 'Zeit heilt viele Wunden'
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Genau das sagte mir der Neurochrirug auch, bei dem ich in Behandlung bin. Diese Woche habe ich nochmal aktuelle MRT-Bilder mit ihm besprochen (die aus dem Bewegungs-MRT). Zwar gab es da noch die eine oder andere Vorwölbung (die sicherlich für meine noch verbleibenden Schmerzen verantwortlich ist), aber er meinte: "Sie müssen lernen, Ihre Fortschritte nicht in Wochen oder Monaten zu sehen, sondern in Jahren". Wenn es langsam aber sicher bergauf geht, kann man hoffen (kleine Rückschläge eingerechnet). Erst bei neuen Lähmungen und/oder motorischen Ausfällen muss man wohl wieder ernsthaft über Operationen nachdenken. Wenn einen "nur" Schmerzen plagen, sollte man es mit viiiiiieeeel Geduld probieren.
Also, warten wir gemeinsam und machen uns gegenseitig stark
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