Hallo Petra,
vieles, von dem was du schreibst, kommt mir bekannt vor.
Ein MRT ist sicher kein Schaden. Auch wenn du es "eigentlich nicht wissen willst" so ist deine Wirbelsäule ja so, wie sie ist. Da hilft es wenig den Kopf in den Sand zu stecken.
Was evtl. wegen der Foramenstenose wichtig wäre: Ein EMG. Das ist eine Untersuchung, bei der ganz dünne Nadeln in die Muskeln gesteckt werden und geprüft wird, ob der Nerv die Muskeln noch richtig versorgt. Keine Angst, das klingt schlimmer als es ist. Ein wenig unangenehm, die Untersuchung aber nicht schlimm. Durchgeführt wird sie vom Neurologen.
Es gibt zwar auch noch eine Oberflächenleitmessung (da werden Kontakte auf die Haut aufgebracht), aber die ist nicht wirklich aussagekräftig (hat bei mir kein Ergebnis gebracht, die EMG hat dann starke Ausfälle gezeigt....)
Mit Lähmungen im Arm ist nicht zu spaßen und je länger der Nerv komprimiert wird, desto länger dauert die Heilung/Regeneration.
Ich selbst habe vor vier Wochen zwei PEEK - Cages eingesetzt bekommen und die Nervenkanäle wurden geweitet. Weil der Nerv schon recht lange komprimiert war, hab ich jetzt eigentlich mehr mit der Lähmung im Arm zu kämpfen als mit den Nachwirkungen der OP ansich.
Du scheinst ja glücklicherweise einen kompetenten Hausarzt zu haben. Sprich ihn doch mal auf ein EMG an. Da kann konkret geklärt werden, wie stark deine Nerven schon belastet sind.
lg
cassie