Hallo liebe Mitglieder,
ich würde gerne euren Rat bzw. Eure Erfahrung einholen.
Ich hab Mai 2021 einen Bandscheibenvorfall in LW5/SW1 mit Bezug zur S1 Nervenwurzel erlitten. Klingt erstmal nicht wirklich dramatisch, da ja keine Einengung des Spinalkanals vorliegt.
Damit hat aber mein persönlicher Leidensweg begonnen. Ich hab nach der Diagnose an konservativer Therapie alles gemacht, was gemacht werden kann (Einspritzen, Reha, Rückensport, Tens-Gerät, Spezielles Korsett, Physio). Ich muss dazu erwähnen das ich im Rettungsdienst tätig bin.
Zu meinem Symptomen zählen neben den Schmerzen im Rücken und linken Bein auch ein Kribbeln des gesamten linken Beines.
Seitens der Ärzte hieß es immer, das sich die Bandscheibe wieder zurückbildet. Darauf warte ich nun mittlerweile seit knapp 5 Jahren. Seitdem habe ich die oben genannten Symptome, deren Intensität sich nach meiner körperlichen Belastung richtet.
Seit Ende 2025 habe ich nun unerträgliche Schmerzen im Rücken. Im März diesen Jahres hatte ich deshalb nochmals ein MRT der LWS. Hier hat man neben dem BSV in L5/S1 nun auch eine Facettengelenksarthrose mit Zystenbildung in L4/L5 gesehen.
Der Orthopäde und Neurochirurg kann sich nicht erklären, weshalb sich dort Zysten gebildet haben und empfiehlt nun weiter eine konservative Therapie.
Ich bin mittlerweile wirklich am Verzweifeln. Ich hab vor knapp 2 Jahren meinen Job im Rettungsdienst aufgegeben und arbeite nun 11 Std Schichten auf der Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst. Nach diesen Schichten bzw schon während dessen hab ich solche Schmerzen in der LWS, das ich mir am liebsten die Wirbelsäule herausreisen würde.
Hat jemand von euch ähnliche Befunde oder Erfahrungen und kann mir Tipps geben. Ich bin 36 Jahre alt und möchte ungern mein restliches Leben mit Schmerzen verbringen.
Vielen Dank und liebe Grüße
Jessi