galileo-jens
07 Jul 2010, 12:16

Hallo zusammen,
Zitat
Übrigens der Neurochirurg untersucht garnicht, sondern behandelt nur ...
...also machen Fachärzten sollte wirklich die Lizenz entzogen werden...
Ich bin ausschliesslich beim NC dieses Jahr und der kümmert sich einfach um alles was den Fortschritt meiner Genesung betrifft.

Jens
Ich habe die selbe Problematik seit 10 Monaten (L5-S1) Gesäß und Bein sind betroffen. Auch ich gehe mit Gymnastik und Bewegung meinen Weg. Eine OP werde ich erst angehen, wenn Lähmungen auftreten sollten. Eine Nucloplastie wurde mir empfohlen, bin mir aber nicht sicher, ob die bei einem Bandscheibenvorfall, der älter als 10 Jahre ist was hilft (ich habe eine Blank Disc - schwarze Bandscheibe im MRT ohne Flüssigkeit). Euch alles Gute und eine baldige Besserung, Tomjo
Rose62
09 Jul 2010, 09:59
Hallo Tomjo,
leider kann ich die Fragen, die sich dir stellen, nicht beantworten.
Habe Hochachtung vor deiner Geduld, deinem Mut und deiner Zuversicht - und ich wünsche dir alles Gute und dass du ERfolg hast.
Allerdings stell ich mir die Frage, ob bei einer Black disk da wirklich Erfolgsaussichten in der konventionellen Therapie bestehen.
Deine Fragen klingen ein wenig so, als ob du keinen guten Neurochirurgen hast, der sie dir beantwortet.
Mich würde mal interessieren, ob auch eine Chondrose oder Osteochondrose solche Beschwerden hervorrufen kann. (hab L5/S1 Chondrose)
Über meinem Orthopädenbesuch wollte ich auch noch berichten. Der der die Röntgenbilder von vor einem Jahr sehen wollte, hat mir nicht wirklich geholfen. Hab KG aufgeschrieben bekommen und er schiebt es auf muskuläre Probleme im Gesäß (lapidar formuliert)
War noch bei einem anderen, der gewillt ist, durch MRT zu überprüfen, ob die Ischiaskompression im Gesäß muskuläre Ursachen (z.B. Piriformis) hat. MRT-Termin ist am 19.7. - dann sehen wir weiter.
Für mich also eine gute Entwicklung, denn so hab ich bald Gewissheit, ob dieses Ischiasproblem in Gesäß und Wade im Gesäß ist oder noch von der Protrusion L4/L5 kommt.
Schönen sonnigen Tag für euch,
Irene
Rose62
11 Apr 2011, 12:13
Hallo Bandis,
neun Monate nach meinem Thread möchte ich kurz berichten. Inzwischen hatte ich im Sept. 2010 eine Facettendenervierung über die ich sehr glücklich bin. Denn der Ischias nervt schon genug - man muss immer höllisch aufpassen, was man macht.
Momentan bin ich gerade ziemlich am Verzweifeln, weil sich meine Schmerzen durch die Nervenwurzelbedrängung, die die Protrusion L4/L5 bewirkt, seit ca. 3 Wochen wieder sehr, sehr verschlimmert haben.
Seit Sept. 2010 bin ich in Schmerztherapie und bin dort gut eingestellt worden auf 2 x 150 mg Tilidin, 2 x 75 mg Lyrika und Amitryptilin zur Nacht, irgendwann wurde dann am Abend 150 mg Lyrika daraus.
Es lief einigermaßen gut - ich mache regelmäßig Rehasport und leichte Gynmastik zuhause und gehe Walken. Gerätetraining konnte ich nicht betreiben, denn da reagierte der Nerv doch sehr schmerzhaft drauf. Also lies ich das weg und kam ganz gut zurecht.
Seit Dez. 2010 kam dazu, dass ich eine geschwollene Großzehe hatte - das wurde im Jan. 2011 rheumatologisch untersucht und es stellte sich heraus, dass ich HLA-B 27 positiv bin und aller Wahrscheinlichkeit Psoriasis Arthritis habe.
Also kam noch Celebrex 200 mg täglich dazu.
Bis zu der unerklärlichen Schmerzverschlimmerung vor drei Wochen mit extremen muskelkrampfartigen Zuständen in Po, Oberschenkel und Wade. Ich steigerte Lyrika auf 2 x 150 mg und Celebrex auf 400 mg täglich. Und hatte trotzdem noch extrem schlimme Dauerschmerzen bzw. wenn es gut lief auch nur Schmerzspitzen die sich nach Hinlegen wieder gaben.
Aber nun wache ich regelmäßig nachts schon von Schmerzen auf bzw. kann nicht einschlafen weil die (Nerven-)Schmerzen so stark sind (trotz der Medis !!)
Da das alles nun über meine Kräfte geht, war ich letzte Woche bei meinem NCH um mich über eine OP aufklären zu lassen. Er hat mir nicht direkt zur OP geraten und auch nicht sehr viel Mut gemacht, dass die Schmerzen danach weg sind, weil
1) sie haben sich evtl. schon verchronifiziert und
2) kann der Nerv sich schon "verhärtet" haben und dann könne man auch nichts machen
Am 28.4. soll ich erst noch einmal ein MRT bekommen und mit den Bildern wird dann besprochen, wie die OP vonstatten gehen soll.
Er operiert mikrochirurgisch, das hat er schon gesagt. Bis dahin bekomme ich Manuelle Therapie und Heiße Rolle.
Hat jemand von Euch eventuell Tipps für mich?
Ich hab natürlich schon Angst vor der OP - bin aber auch vom Kopf her soweit, dass ich sage, ich muss es machen lassen, weil es keine Verbesserung von alleine geben wird, eher eine Verschlechterung. Vor der evtl. "Verhärtung" der Nervenwurzel hab ich Angst.
Über Erfahrungsberichte von Euch wäre ich sehr dankbar.
Herzliche Grüße
Eure "abgenervte" Irene