Erstmal will ich mich kurz vorstellen - ich finde das gehört sicheinfach. Ich bin 37 Jahre alt komme aus der Nähe von Hamburg und habe seit über 10 Jahren Rückenprobleme. In diesem Forum bin ich über Google schon öffters mal gelandet auf der Suche nach Antworten bzw. Erfahrungen. Naja heute nun hab ich mich registriert und hoffe auf jemanden zu stoßen der ähnliches durchgemacht hat und mir seine Erfahrung mitteilen kann.
Hier mal eine kleine Auflistung der Gesundheitlichen Karriere meines Rückens:
vor August 1998 -beruflich bedingt öfters mal starke Rückenschmerzen
August 1998 - Durch einen Freizeitunfall Bandscheibenvorfall L5/S1 dieser wurde allerdings im Krankenhaus als eine Wirbelprellung abgetan. Nach 8 Wochen starker Schmerzen und 2 Orthopäden endlich die richtige Diagnose mit anschließender Behandlung.
September 1999 - Fast schmerzfrei nach langen Physiotherapeutischen Maßnahmen.
Juli 2001 - Nach Verkehrsunfall wieder starke Schmerzen mit anschließender Physiotherapeutischen Maßnahme. Nach rund 3 Jahren wieder fast schmerzfrei, Schmerzmittel nach Bedarf
Januar 2004 - Rückfall Schmerzen wieder sehr stark erstmals Ausstrahlung ins linke Bein
März 2006 - erste Bandscheiben OP in Klinikum Nord Hamburg – nach der OP sehr starke Schmerzen ins linke Bein ca. 9 Wochen lang -anschließend Ambulante Reha im Rehazentrum Pinneberg. Keine wesendliche Besserung im Bein aber allgemeines Körperbefinden war besser. Schmerzmittel nach Bedarf
April 2006 - bin ich bei einer Schmerztherapeutin in Behandlung. Akupunktur hat mir 2006
recht gut geholfen. Dieses habe ich auch zwischenzeitlich immer wieder in Anspruch
genommen.
Dezember 2007 - Ende Dezember durch berufliche Überbelastung zweiter Bandscheibenvorfall diesmal starkes hinken links Fußheber ausgefallen
Januar 2008 - Anfang Januar zweite Bandscheiben OP L5/S1 – Totalausfall linkes Bein, wieder nur ganz normaler Eingriff. Anschließend mit starken Schmerzen in die ambulante Reha entlassen. Diese Rehamaßnahme habe ich nach 2 Wochen abgebrochen – ich habe keinen Sinn darin gesehen da ich zu starke Schmerzen hatte.
März 2008 - Schmerzen im linken Bein fast nicht mehr erträglich / Operierender Arzt sagte, dass es sich um eine Harddisk handelt und er das nicht mehr operieren würde. Medikamente zu dieser Zeit Ibuprofen – Tagesdosis 1600mg
April - Mai 2008 - Schmerzen wurden noch stärker Ibuprofen Tagesdosis bis 4000mg und 120mg Morphin / 3 PRT Spritzen
Juni 2008 - Dritte OP im Klinikum Nord wieder nur eine normale Bandscheiben OP – keine Versteifung oder ähnliches. Anschließende Reha habe ich komplett abgelehnt. Schmerzen im Bein nach OP immer noch nicht weg nur leicht gemindert. 3 Monate Pause gemacht um größtmögliche Schonung zu erreichen.
September 2008 - Guten Physiotherapeuten / Ostheopat gefunden – Schmerzlinderung durch gezielte Anwendungen – nach wie vor viele Medikamente Ibuprofen, Tramadolor, Diklofenak, Valeron, Morphine und diverse weitere Mittel haben bei mir nur noch in sehr hohen Dosen eine Schmerzlindernde Wirkung.
2009 - Seit Anfang des Jahres rette ich mich über jeden Tag mit Medikamenten, Tensgerät, Akkupunktur oder mentales Training.
August 2009 - Beinschmerz fast unerträglich, habe einen weitern Termin in einer Klinik gehabt - Versteifung soll gemacht werden. Durch meinen Physiotherapeuten fühle ich mich körperlich recht fit und behaupte mal, dass ich keine Rückenversteifung brauche. Allerdings ist mein Orthopäde fest der Meinung, dass ich meinen Lendenwirbelbereich versteifen lassen sollte. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es der einigste Weg ist den Schmerz abzustellen. Ich habe
nur diesen Druck auf meinen Beinnerv und die damit verbundenen Schmerzen im
Bein.
Kurzum:
Nun suchte ich Erfahrungen von Leuten denen es ähnlich ergangen ist. Also ich habe 3 Operationen hinter mir und strebe nun wahrscheinlich die vierte OP (Versteifung) an. Da ich es mir finanziell nicht leisten kann auszufallen, muss ich die OP noch hinauszögern.
Habt ihr da Informationen für mich die mir das evtl. erleichtern können?
vg.