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Bandscheiben-Forum > Rentenversicherungsträger
knut1956
Hallo und guten Tag,
Ich habe heute einen Gutachtertermin in Freiburg ( Dr. med. John Murray) am 17.11. bekommen. Vieleicht kann mir ja jemand den Ablauf dort beschreiben und mir erklären was auf mich zukommt. Ich bin froh wenn das ganze mal zu ende kommt. Meine Wirbelsäule macht mir zu schaffen.Die HWS schmerzt mir im Gnick. Der Schlaf, einfach alles wird mir langsam zu viel. Mein linker Oberarm ist immer noch gelähmt. Ich habe versucht die Medis zu reduzieren. Ging nicht nehme immer noch das Lyrika 2 Stück am Tag. Novaminsulfon 500 6 Stück am Tag Ibuflam 600 2 Stück am Tag und meine Blutdruckmittel sowie ein Magenschutzmittel.

Wünsche allen ein schönes Wochenende
Knut
paul42
Hallo Knut

Schwer zu sagen was dich beim GA konkret erwarten wird.

Auf jeden Fall hat der Doc einen Auftrag dich zu begutachten. Wenn er als Sachverständiger für die RV tätig ist wird er dich im Rahmen seiner Auftragstellung begutachten.
Das Ganze ist mit einem Arztbesuch nicht unbedingt zu vergleichen.

Der Doc hat in seinem Auftrag eine oder mehr Fragen gestellt bekommen zu denen er seine gutachterliche Stellungnahme abgeben soll.

Wenn er dich körperlich untersucht ist die Nullwertmethode ein Klassiker. Er wird im Bereich der HWS auf Höhe der Schultern einen Punkt markieren und dann legt er mit seinem Maßband los und bestimmt Längen und Umfänge deiner Muskulatur für alle Extremitäten.
Sicherlich wird er auch Reflexe und die Kraft testen.

Mit Sicherheit wird er dir auch Fragen stellen.
Der GA ist darauf geschult durch entsprechende Fragestellung zu prüfen ob dein Begehren zu einem Rentenantrag plausibel zu begründen ist.

Es kommt also auf deine Antwort an.

Anbei ein paar Beispiele die sich auf der Homepage des Forums finden lassen:

http://www.diebandscheibe.de/wissen/37-wis...gutachter1.html

http://www.diebandscheibe.de/wissen/37-wis...gutachter2.html

http://www.diebandscheibe.de/wissen/37-wis...gutachter3.html

http://www.diebandscheibe.de/wissen/37-wis...-gutchter4.html

http://www.diebandscheibe.de/wissen/37-wis...gutachter5.html


Es macht Sinn, wenn du dir im Vorfeld der Begutachtung entsprechende Gedanken machst wie du dich im Gespräch plazierst.
Der med. Befund spricht zwar momentan für sich, aber es bedarf deiner richtigen Worte dies gegenüber dem Arzt auch plausibel darzustellen.

alles Gute
paul42
knut1956
Hallo und guten Morgen,
gestern war ich beim Gutachter in Freiburg. Eine Privatpraxis Orthopädie. Der Arzt war sehr freundlich und hatte von der drv alle Befunde vorliegen. Ich übergab ihm noch den Bericht der Uniklinik, den ich erst später erhalten hatte. Meine ganzen cd Mrt usw schaute er nicht an. Meine Frau war dabei und half mir beim an und abziehen. Er nahm ein Massband und vermass mich. Dicke der Beine, der Arme einfach alles. Fragen hatte er wenige, er hatte schon sehr viele Notizen vorgefertigt. Ich hatte das Gefühl als wenn er schon im Vorfeld, nach Aktenlage entschieden hat. Danach kam noch ein Gespräch auf und er gab mir hilfreiche Tips in bezug auf eine Abklärung meiner Beeinträcbtigungen. So meinte er auch das der Gdb 50 zu wenig sei. Da mein linker Oberarm gelähmt ist, seit der HWS Op, meinte er ich solle nicht locker lassen und auf eine weitere Abklärung drängen. Er versteht nicht das der NC soetwas nicht weiter verfolgt und nicht sagen kann, warum das nach der Op auftrat. Weiterhin meinte er, ich müsste unbedingt Krankengymnastik mit dem Arm haben, sonst wäre die Schulter in 6 Monaten ganz steif. Dann erwähnte er, er werde alles in das Gutachten rein schreiben und er macht soetwas sehr gewissenhaft. Wie die Drv letztendlich entscheidet, liegt nicht in seiner Hand. Ich fragte, ob er eine Kopie seines Berichtes an meinen Hausarzt senden kann. Er verneinte dies, meinte aber ich könnte es bei der Drv anfordern.

Im grossen ganzen und vom Bauch herraus habe ich ein gutes Gefühl. Aber mann weis ja nie was wirklich im Hintergrund abläuft. Jetzt heist es abwarten, bin mal gespannt wie lange.

Knut
paul42
Hallo Knut

So wie dein Termin gelaufen ist liest sich das erstmal durchaus positiv.
So wie es abgelaufen ist, war es eine Begutachtung nach Nullwertmethode biggrin.gif

Es bleibt abzuwarten was der Arzt nun tatsächlich als Gutachten verfasst und wie er zu der Beauftragung seine Stellungnahme abgibt.

Das er dir Ratschläge und Tips gegeben hat ist zwar sehr nett, war aber mit Sicherheit nicht seine Aufgabe gewesen.
Wenn er sich dazu auch im Gutachten schriftlich äüßert ist das Okay.

Du solltest diesbezüglich Akteneinsicht bei der DRV einfordern. Ich denke eine Frist von 4-6 Wochen ist realistisch um Akteneinsicht zu beantragen.

Sollte im Gutachten dazu kein Vermerk sein musst du mit der mündlichen Info des GA sehr vorsichtig umgehen. rock.gif

Wenn in einem Rechtsstreit du z.B. davon berichtest das der GA dir Ratschläge gegeben hat, fliegt dir das Gutachten aufgrund von Befangenheit des GA nur so um die Ohren.

Versuche KG zu machen, aus dem Grund weil du dir persönlich was davon erhoffst und nicht weil der GA dir das empfohlen hat.
Die anderen Ratschläge solltest du ähnlich handhaben bevor du nicht genau weißt was tatsächlich im Gutachten steht.

Zitat
Aber mann weis ja nie was wirklich im Hintergrund abläuft.


Genau deshalb ist es wichtig darauf zu achten was du tust und wie du dich äußerst.

Ich gehe davon aus, dass das Gutachten dich in deinem Anliegen und Interesse unterstützen wird, glauben kannst du es erst wenn du weißt was im Gutachten tatsächlich steht und du es schwarz auf weis hast.

ich drück dir die Daumen daumen.gif

paul42
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