Dieses Forum ist eine private Initiative von Betroffenen.
Nur durch das persönliche Engagement von Admins, Moderatoren und Betreuern - jenseits eines kommerziellen Betriebes - sind wir in der Lage, ein Forum zum neutralen Erfahrungsaustausch - unabhängig - zu betreiben.
Wir bitten daher alle Firmenrepräsentanten, unsere Unabhägigkeit zu unterstützen und durch Verzicht auf Produkt- und Firmennennungen das Forum werbefrei zu halten.
| Homepage · Boardregeln . Boardanleitung |
Datenschutzbestimmung
Lexikon
Suche
Mitglieder
Kalender
Mitgliederkarte
|
| Willkommen Gast ( Einloggen | Registrieren ) | Bestätigungs E Mail erneut senden |
und können und sollen in keinem Fall eine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung ersetzen. |
| 2 Seiten: 12 ( Zum ersten neuen Beitrag ) | ![]() ![]() |
| johnnytank |
Geschrieben am: 03 Feb 2026, 20:49
|
|
Neu hier ![]() Gruppe: *Mitglied* Beiträge: 9 Mitgliedsnummer.: 30.018 Mitglied seit: 11 Dez 2025 |
Hallo,
Ich hatte vor Genau 3 Monaten und 10 Tage eine Mikrochirugische LWS OP, es wurde eine Neurolyse durchgeführt. Jetzt nach Knapp über 3 Monaten habe ich dermaßen Probleme mit Steifheit in der LWS und Bewegungseinschränkung. Meine Hamstrings sind Bretthart und meine Gluteos Muskel ist steinhart, dehnen bringt irgendwie nix, sobald ich nur sanft reingehe zieht sich alles wieder Zusammen. Manchmal habe ich das Gefühl, als würde sich mein LWS Abschnitt vom Becken trennen als würde die LWS in der Luft hängen und verliere den Halt, so das ich etwas die Kontrolle verliere über die LWS. Habe vor 2 Wochen mal ein UPRIGHT MRT der LWS gemacht, im sitzen, stehen und nach vorngebeugt. eine Instabilität der LWS konnte ausgeschlossen werden. der L5 hat laut Radiologe jetzt platz aber ist noch leicht irritiert. das Facettengelenk ist etwas entzündlich Aktiv aber sollte laut Radiologe jetzt nicht das große Problem sein. eine Instabilität im Upright wurde zu 100% ausgeschlossen. jemand eine idee? Der Radiologe vermutet das es mit den Muskeln zusammen hängen kann. |
| Runner84 |
Geschrieben am: 01 Mär 2026, 22:57
|
|
Neu hier ![]() Gruppe: *Mitglied* Beiträge: 6 Mitgliedsnummer.: 30.037 Mitglied seit: 03 Feb 2026 |
Hilft denn Muskelrelaxation?
Ich hab zwar keine OP gehabt doch irre Muskelverspannungen um das Becken. Hamstrings, Hüftbeuger etc. Ich nehme ab und zu ein Muskelrelaxation ein, das geht schon 3 Monate so. Ich hoffe das geht irgendwann wieder weg. |
| Pauline69 |
Geschrieben am: 04 Mär 2026, 10:53
|
|
PremiumMitglied Silber Gruppe: Betreuer Beiträge: 2.079 Mitgliedsnummer.: 27.762 Mitglied seit: 02 Dez 2018 |
Guten Morgen Runner84,
Hattest du nicht in einem anderen Beitrag geschrieben, dass du bereits gute Erfolge mit dem Medikament Myditin erzielen konntest? Viele Grüße, Pauline |
| Pauline69 |
Geschrieben am: 04 Mär 2026, 10:56
|
|
PremiumMitglied Silber Gruppe: Betreuer Beiträge: 2.079 Mitgliedsnummer.: 27.762 Mitglied seit: 02 Dez 2018 |
Hallo johnnytank,
Um dir deine Frage beantworten zu können, müsste man wissen, was in den vergangenen drei Monaten gelaufen ist Hast du regelmäßig Physiotherapie gehabt, bist du eventuell bei einer Rehabilitation gewesen, was hast du alles schon versucht? Welche Behandlungsmöglichkeit hat dein behandelnde Orthopäde/Neurochirurgie vorgeschlagen? Mein erster Eindruck wäre auch, dass aktuell deine Muskulatur verspannt und verhärtet ist. Dies wäre aber nur eine vage Aussage, ohne zu wissen, was du in den letzten drei Monaten aktiv dagegen getan hast. Viele Grüße, Pauline |
| johnnytank |
Geschrieben am: 04 Mär 2026, 21:39
|
|
Neu hier ![]() Gruppe: *Mitglied* Beiträge: 9 Mitgliedsnummer.: 30.018 Mitglied seit: 11 Dez 2025 |
Hallo,
vielen dank für die Rückmeldung. Ich war in den ersten 4 wochen nach der OP ganz ok Aktiv, habe mich natürlich an die Vorschriften gehalten. bin so in den ersten 4 Wochen etwa jeden tag 30-45 min am Tag Spazieren gegangen. Nach 6 Wochen dann immer wieder gesteigert. Physio war ich anfangs. Der hat nicht so viel gemacht, weil er meinte dass er das OP gebiet nicht so stress will. Ein paar kleine Übungen, es wurde dann nach den übungen etwas schlimmer, also das OP gebiet rund rum bis gesäß und untere LWS hat dann noch mehr zu gemacht. Dann erstmal weg gelassen. Bin natürlich sehr viel Spazieren gegangen nach 8 Wochen teilweise sogar jeden fast über 90 Minunten zügig Spazieren. Also ich habe nicht nur gelegen :-) Schmerzen habe ich so wirklich keine, aber immer noch Schwach auf den Beinen und manchmal das Gefühl als hätte die LWS nicht so richtig halt. Das mit dem Halt gefühl hatte mir Angst gemacht, habe dann nach ca 12 Wochen ein Upright MRT der LWS gemacht, eine Instablität konnte zum glück ausgeschlossen werden. Heute ist teilweise immernoch so das wenn ich anfange zu gehen. Mache halt jeden Morgen meine Runde im Wald die etwa 60 Minunten beträgt. Nachmittags dann nochmal ca 30 Minunten :-) Diese Starken Spannungen in gesäß zwingen mich manchmal in die Knie, so das mir das laufen extrem schwer fällt und teilweise dann garnicht mehr weiter gehen kann und mich ne halbe stunde bis Stunde hinlegen muss. es Sind jetzt 4 Monate und 1 Woche Post OP, diese Spannungen sind der Horror, so das rund um Hüfte und LWS nichts mehr geht. Auch Spannungs Wechsel und Kraft wechsel in der Unteren LWS von rechts nach Links und links nach rechts, ganz komisch :frage Im Upright MRT also im sitzen Konnte der Radiologie auch kein Beckenschiefstand festellen. nur Leichte Reizung des L5 und leichte Reizung im ISG. Leichte linkskonvexe skoliotische Fehlhaltung. Leichte postoperative Weichteilveränderungen im operativen Zugangsweg LWK 5/SWK 1 links, kein postoperatives Serom. Links intraforaminal Restprotrusion LWK 5/SWK 1 mit mittelgradiger Einengung des linken Neuroforamen und leichter Irritation von L5 links intraforaminal. Leichte Bandscheibenprotrusionen auch in den übrigen Etagen. Multisegmentale hypertrophe Facettenarthrose mit Aktivierung betont LWK 3/LWK 4 beidseits, LWK 4/LWK 5 links stärker rechts und LWK 5/SWK 1 links, am ehesten ursächlich für die Beschwerdesymptomatik des Patienten das war das UPRIGHT MRT vor 6 Wochen. Ich muss sagen, das ich nach der OP mein Fuß und Bein wieder Spüre, das ist sehr gut... aber die Kraft ist leider immer noch nicht vollständig zurück. Mein fuß kann ich auch wieder Problemlos bewegen. |
| Pauline69 |
Geschrieben am: 05 Mär 2026, 07:40
|
|
PremiumMitglied Silber Gruppe: Betreuer Beiträge: 2.079 Mitgliedsnummer.: 27.762 Mitglied seit: 02 Dez 2018 |
Guten Morgen johnnytank,
Das upright MRT beschreibt leider keinen vorher-nachher-Zustand. Leichte linkskonvexe skoliotische Fehlhaltung. Leichte postoperative Weichteilveränderungen im operativen Zugangsweg LWK 5/SWK 1 links, kein postoperatives Serom. Links intraforaminal Restprotrusion LWK 5/SWK 1 mit mittelgradiger Einengung des linken Neuroforamen und leichter Irritation von L5 links intraforaminal. Leichte Bandscheibenprotrusionen auch in den übrigen Etagen. Multisegmentale hypertrophe Facettenarthrose mit Aktivierung betont LWK 3/LWK 4 beidseits, LWK 4/LWK 5 links stärker rechts und LWK 5/SWK 1 links, am ehesten ursächlich für die Beschwerdesymptomatik des Patienten. Nach diesem schriftlichen Befund würde ich sagen, dass die Problematik überwiegend an der multisegmentalen, aktivierten Facettenarthrose von L3-S1 liegt. Hinzu käme eventuell die verbliebene, restliche Einengung des linken Nervenaustrittslochs, links bei L5 (wenn die Beschwerden linksbetont wären). Gegen die Facettenarthrose kann man nicht allzu viel machen, bei Arthrose ist generell eine ausreichende Bewegung sehr wichtig und die Stärkung der Muskulatur/insbesondere der kleinen Rückenmuskulatur, zur Stabilisierung der gesamten Wirbelsäule. (Wurde dir nach der Operation keine Anschlussheilbehandlung, seitens des Krankenhauses, angeboten oder gab es Argumente dagegen?) Es würde ggf. die Möglichkeit bestehen, mittels PRT Infiltrationen diesen Bereich zu beruhigen. PRT Spritzen werden unter CT Kontrolle gegeben, es wird also, unter Sichtkontrolle, ein Gemisch aus einem Lokalanästhetikum und einem Kortison, zielgenau, gespritzt. Diesen Vorgang kann man als Serie bis 6x wiederholen. Meist wirkt auch nicht gleich die erste Spritze, da das Kortison Zeit benötigt, seine Wirkung ausreichend zu entfalten. PRT Spritzen müssen von einem Schmerztherapeuten verordnet werden, wenn sie von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden sollen. Ich würde dir empfehlen, falls noch nicht geschehen, deinen behandelnden Orthopäden oder deinen operierenden Neurochirurgen aufzusuchen. Welcher Arzt hat denn das Up Right MRT in Auftrag gegeben? Wichtig wäre jetzt, dass ein roter Faden in dem Behandlungsablauf vorhanden ist. Weitere Behandlungsmöglichkeiten wären, meines Erachtens, die manuelle Therapie, um eventuelle Verhärtungen der Muskulatur am unteren Rücken zu lösen, PRT Spritzen in Betracht zu ziehen und parallel dazu, über 2-3 Wochen, es ggf. mit einem Muskelrelaxans zu versuchen. Gute Besserung und viele Grüße, Pauline |
| Runner84 |
Geschrieben am: 05 Mär 2026, 13:16
|
|
Neu hier ![]() Gruppe: *Mitglied* Beiträge: 6 Mitgliedsnummer.: 30.037 Mitglied seit: 03 Feb 2026 |
Hallo Pauline69,
du bist ja ein echter Profi! Habe ähnliche Probleme, nur keine OP gehabt! Das ist meine Diagnose der LWS: Zitat Abgeflachte LWS-Lordose mit flacher rechtskonvexer Skoliose. Habituell normal weiter Spinalkanal. Das Konusende liegt bei LWK 1. Normale Form und Höhe der einzelnen Wirbelkörper. LWK 4/5: Beginnende Spondylarthrosen. LWK 5/SWK 1: Chondrose und flache linksbetonte Bandscheibenprotrusion mit Pelottierung des Neuroforameneingangs. Beginnende Spondylarthrosen. Die ISG sind reizlos dargestellt. Was könnte es bei mir sein? Hab ständige Muskelverspannungen seit 3 Monaten und es kracht im Rücken wenn ich ihn so Strecken will.. Liebe Grüße Runner84 Bearbeitet von Runner84 am 05 Mär 2026, 13:17 |
| johnnytank |
Geschrieben am: 05 Mär 2026, 20:00
|
|
Neu hier ![]() Gruppe: *Mitglied* Beiträge: 9 Mitgliedsnummer.: 30.018 Mitglied seit: 11 Dez 2025 |
Hallo Leute,
viele dank für die Rückemeldungen. Ich hatte vor der OP eine Hochgradige Knöchernde Neuroforamen Stenose L5/S1 Das Upright habe ich selber Bezahlt, ist leider keine Kassenleistung. Weil mir das Problem in der LWS und den Schwachen beinen der Hinteren Ketten Angst gemacht hat. im Upright MRT wurde aber eine Instabilität der LWS sicher ausgeschlossen. Laut Radiologie sei der Befund nicht so schlimm, und er Kann sich nicht erklären wieso ich dieses Phänomen habe. Es fühlt sich halt manchmal an, als meine LWS für eine Kurze zeit keinen halt und Stabilität. Manchmal habe ich auch das Gefühl das beim Sitzen mein Körper etwas Sinkt, so das die Spannung in LWS und beine viel Stärker werden, dass dann manchmal das gehen erschwert. Der Radiologie vom upright MRT spricht eher von Permannenten Spannungszustände in der LWS und beiden Beinen. Ich hatte heute ein Termin bei meinem Arzt. Folgendes ist raus gekommen. Der Fuß Funktioniert und mein Bein Spüre ich wieder. Das ist für Ihn ein Erfolg, zwar noch etwas Kraftlos, aber er meinte das würde mit der Zeit irgendwann wohl wieder kommen, weil Nerven sehr Langsam heilen. Es wurden ein Paar tests Im liegendurchgeführt. Ergebniss, Extrem verkürzte Brettharte Hamstrings Muskeln so das ich mein Bein garnicht mehr richtig gerade Durchstrecken kann. Er hatte gemeint, dass dies Krasse folgen haben kann auf Becken, LWS und die gesamte Fasziale Statik von Fuß bis Kopf. Zu der Aktivierten Athrose sagte das man da nicht so viel machen kann außer PRT und Medikamente, davon würde er aber erstmal abraten. Das Wichtigste wäre aus seiner Sicht. Die Verkürzten und Brettharten Hamstrings, sanft aufzudehnen und zu Stärken. so wie auch die LWS Muskeln. ich musste mich hinsetzen dann auf der Liege beide Beine gerade austrecken, siehe da. Er konnte nur mit viel kraft mein Bein runterdrucken, so das meine Kniekehlen den boden berühren. Er lachte und meinte "es hört sich blöd an, aber auf dauer wäre Yoga und Pilates das richtige" :D. Ich hatte auch gefragt ob ich dort rein trainieren darf in die Hamstrings, er meinte erstmal nein, weil durch das Gewicht sich die Muskeln noch mehr verkürzen und noch mehr Spannung verursachen. Bei der Athrose meinte er, das sich das irgendwann legen wird. Fazit vom Doc, Extrem Brettharte verkürzte Hamstrings, durch die Verkürzung wird das Becken auch leicht nach vorne Gekippt und die LWS hat viel mehr Zug als normal, der Piriformis sei nicht betroffen. War echt hart heute, ich lag dort und er hat versucht mein Bein ausgestreckt runter zu drücken, keine Chance, das ging nur mal gewalt und Kraft. Das kann wohl eine Kette im ganzen Körper auslösen Laut dem Doc, die OP ist gut verheilt sagte er, nach über 4 Monaten Post OP sollte man schon wieder mehr belastbar sein und darf auch schon langsam wieder gewisse Übungen machen, seiner Meinung nach. was ist eure Meinung dazu?` Gruß Bearbeitet von johnnytank am 05 Mär 2026, 20:12 |
| Jekyll114 |
Geschrieben am: 05 Mär 2026, 22:01
|
|
Öfter dabei ![]() Gruppe: *Mitglied* Beiträge: 37 Mitgliedsnummer.: 28.993 Mitglied seit: 12 Jan 2022 |
Hallo jonnytank, man kann von Liebscher & Bracht halten was man will, aber genau deren Methode bekämpft verkürzte Muskeln. Die meisten Physios sind da nicht im Thema.
Geh mal auf die Internetseiten von L&B und erkundige dich. Dort gibt es auch Adressen von Therapeuten, die das in der Praxis umsetzen können. Mir hat es bei Knieschmerzen geholfen (Ursache waren verkürzte Oberschenkelmuskeln und dadurch Druck auf die Kniescheibe) und aktuell sehr erfolgreich bei HWS-Problemen (verkürzte Nackenmuskel in Verbindung mit verkürzten Muskeln rund ums Schulterblatt). Liebe Grüße von Jürgen Bearbeitet von Jekyll114 am 05 Mär 2026, 22:02 |
| johnnytank |
Geschrieben am: 05 Mär 2026, 22:47
|
|
Neu hier ![]() Gruppe: *Mitglied* Beiträge: 9 Mitgliedsnummer.: 30.018 Mitglied seit: 11 Dez 2025 |
Hallo,
Vielen dank. Ja das Größte Problem ist immernoch das Sitzen!!! Das ist manchmal die Hölle. wenn ich aufstehe fühlt sich alles so träge und instabill an, das geht aber zum glück nach Bisschen bewegung weg. Das Problem ist halt, das ich mich dann manchmal nicht mehr traue zu sitzen..... das ist echt ein kack. wobei ich sagen muss, das hatte ich aber auch schon vor der OP. Die OP war an sich erfolgreich, ich Kann mein Fuß wieder normal bewegen und habe auch keine Taubheit mehr auch im Bein nicht mehr, der Arzt sagt ich hatte da wohl etwas Glück, dass der Nerv sich schon etwas erholt hat. Er betonte natürlich auch, dass der Nerv manchmal 1-2 Jahre Brauch um Vollständig zu Heilen. Ansich war die OP ein Erfolg, so dass ich mein Fuß und mein Bein so gut wie wieder Spüre. Aber die OP hat halt nicht so ganz das Muskuläre Problem gelöst, was schon vor der OP war. Jetzt nach etwa über knapp 4 Monaten Post OP soll ich laut Arzt den Körper Fördern um die Verhärtungen und Verkürzungen zu lösen, Vorallem auch die Dysbalancen im unteren Bereich. Hat jemand Erfahrung mit L&B. Laut Arzt darf ich mich sanft dehnen auch nach knapp über 4 Monaten Post OP sagt er. was haltet ihr davon, und was denkt ihr über L&B Gruß :-) |
2 Seiten:
12 |
![]() ![]() |