Bandscheiben-Forum

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> Pseudarthrose nach HWS OP, Knochenmarksödem, ... Und immer noch Schmerzen
Mizi
Geschrieben am: 28 Feb 2026, 08:35


Öfter dabei
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Liebe Bandis!

Ich wurde letztes Jahr im Februar operiert, ACDF von C5 bis C7. Der Armschmerz war zwar weg, aber dafür seitdem massive Nackenschmerzen, die ersten Monate auch mit stechenden Schmerzen, jetzt ist es nur eine massive Verspannung, Anspannung, alles ist so schwer, jede Bewegung fühlt sich an, als hätte ich 10kg um meinen Kopf hängen.

Die Cages sind etwas eingesunken das war schon im ersten Kontrollröntgen erkennbar, im zweiten unverändert. Der Arzt meinte, das Einsinken wäre nicht gefährlich, es werde trotz allem verknöchern. Das war im August 2025. Seitdem ist nichts besser, sondern nur alles schlechter geworden, obwohl ich so gehofft habe, dass es einfach nur dauert, aber jetzt nach einem Jahr ist da alle Hoffnung dahin.

Mein Neurochirurg antwortet nicht mehr auf meine Emails, mit denen ich ihm die neirn MRT Bilder geschickt habe. Darauf sind ausgedehnte Knochenmarksödeme Typ 2 zu sehen.

Schweren Herzens Termin bei einem anderen Neurochirurgen ausgemacht, er teilte mir mit, dass es nach einem Jahr nicht mehr so aussehen darf, in Kombi mit dem Einsinken vermutet er eine Pseudarthrose, das heißt es ist nicht verknöchert. Am Montag hab ich noch Röntgen und CT zur Bestätigung, aber ich hab einfach jetzt schon das Gefühl, er hat recht. Es passt einfach so gut, ws würde auch das Knirschen erklären, wenn ich den Kopf drehe..

Ich hab seit zwei Jahren nur noch Schmerzen und schaffe keine weitere OP, noch mal alles von virne, dieses Mal mit Platte.

Ich bin einfach am Ende meiner Kräfte, wirklich, ich brauche bitte ein paar aufmunternde Worte, kann jemand dazu Erfahrungen teilen, hatte jemand sowas schon? Kann es überhaupt jemald wieder gut werden, es ist alles das eingetreten, woran ich nie gedacht habe.

Ganz liebe Grüße an alle aus Wien

Barbara
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LinderA
Geschrieben am: 28 Feb 2026, 11:58


Öfter dabei
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Hallo Barbara,

bei mir geht das Thema schon seit 5 Jahren. Ich habe mich bis jetzt nicht operieren lassen da bei mir noch eine hypermobilität besteht. Ich habe heds, das ist ein Problem mit dem Bindegewebe. Ich die Knochen sind hierbei betroffen. Meine Deckplatten schau alle nicht gut aus. Hätte sicherlich auch mit einem einsinken der Cages zu rechnen. Auch eine schlechter Verknöcherung wäre die Folge. Aber auch bei mir verspannen alle Muskeln um den Hals und in den Schultern.

Was sicherlich gut ist, wäre eine Stabilisierung mit einer Platte. Wenn ich mich mal an eine OP heranwage dann sicherlich so.

Hast du evtl. auch Probleme mit deinem Bindegewebe? Wäre auf jeden Fall ene Erklärung.

Alles Gute
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Pauline69
Geschrieben am: 28 Feb 2026, 19:10


PremiumMitglied Silber
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Liebe Barbara,

Ich wurde im Oktober 2018 von C5 bis C7 mit zwei Cage versteift und im März 2024 bei C4/C5.

Nach beiden Operationen hatte ich sehr lange mit erheblichen Nackenschmerzen zu kämpfen und habe viele, viele Male meinen Orthopäden, zwecks einer Lokalanästhesie, aufgesucht.

Gut geholfen hat mir auch die manuelle Therapie in Kombination mit Wärmetherapie.
So habe ich mit der manuellen Therapie, mit Schmerzmitteln, Muskelrelaxans und lokaler Betäubung, die Zeit herum bekommen, bis es sich gebessert hat.

Auch bei mir sind die zuerst gesetzten, beiden Cage leicht ein gesunken!
Da es bei dem leichten Einsinken geblieben ist, wurde es nie zu einem Problem gemacht.
Ich denke, da spielen auch wirklich die unterschiedlichen Ansichten, der verschiedenen Neurochirurgen, eine entscheidende Rolle.

Bei meiner zweiten Operation, also beim insgesamt 3. Segment, wurden die Nackenschmerzen erst nach mehr als zwölf Monaten deutlich weniger.

Es scheint also fast ein allgemeines Problem zu sein, dass man nach einer HWS Operation, ausgesprochen lange mit heftigen Nackenschmerzen zu kämpfen hat.
Laut meiner Information, liegt das insbesondere an der veränderten Statik der gesamten Halswirbelsäule.
Durch die neu eingebrachten Cage wurde die Höhe der operierten Segmente verändert und damit scheint die Muskulatur, eine sehr lange Zeit, nicht wirklich klarzukommen.

Ich habe wirklich mehr als zwölf Monate, insbesondere an den schlimmen Tagen, regelmäßig Schmerzmittel, inclusive Tilidin, und ein Muskelrelaxans genommen. Auch aktuell habe ich immer mal wieder mit Nackenschmerzen zu kämpfen, jedoch bei weitem nicht mehr in dem Ausmaß.

Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass du dich nicht in der Lage fühlst, eine weitere Operation in diesem Bereich durchführen zu lassen.
Im Zweifel würde ich noch einen dritten Neurochirurgen aufsuchen.
Versuche es mal an einer Uniklinik, dort bekommst du, meiner Meinung nach, meist eine sehr neutrale und sehr fundierte Meinung.

Weiterhin gute Besserung und viele Grüße,
Pauline
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