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| SinNombre56 |
Geschrieben am: 14 Feb 2026, 13:14
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Stammgast ![]() ![]() Gruppe: *Mitglied* Beiträge: 80 Mitgliedsnummer.: 29.173 Mitglied seit: 23 Jun 2022 |
Hallo liebe Forenmitglieder,
beim Thema "Operationen" hatte ich zuletzt meinen Leidensweg geschildert, falls jemand nochmals drüberschauen möchte... Nach über 2 Jahren nach meiner OP am Rückenmark ist es jetzt soweit, wie von den Chirurgen angekündigt, die Spondy an L5/S1 ist unausweichlich. War mit dem beigefügten MRT-Bericht bei meinem nachsorgenden NC und schilderte ihm meine Probleme, die wie folgt aussehen: - heftige Steifigkeit im LWS-Bereich nach dem Aufstehen - kleinschrittige, sehr unsichere Gangart, keinen Meter mehr kann ich ohne aufkommende Muskelschwäche gehen, ich verliere die Koordination der Schritte, das linke Bein knickt plötzlich sehr oft weg, Treppensteigen, egal ob rauf oder runter, geht nur mit Festklammern am Geländer, wenn denn hoffentlich eins vorhanden ist. - bei längerem Stehen auf einem Fleck kommen oft unerträgliche und ausstrahlende Schmerzen auf, ausgehend vom LWS-Bereich, in alle Richtungen. - beim Zähneputzen oder Kochen habe ich das Gefühl, oft völlig kraftlos im LWS-Bereich zu sein, ich schleiche unbemerkt in eine Schonhaltung, welches ein starkes Hohlkreuz bildet. Was meine Kräfte ansonsten angeht, Zehen- u. Hackenstand möglich, volle Kraft in den Beinen, Reflexe völlig unauffällig. Ja, das passt alles wenn ich beim Doc im Sprechzimmer untersucht werde, aber wehe, we lässt mich ein paar Meter gehen, dann geht nichts mehr, zum Verzweifeln. Ich war schon immer sportlich nicht ganz von der schlechten Sorte, aber ich muss ehrlich sein, Physio & Co. habe ich gemacht, aber nie wirklich konsequent. Machte ich mal rückenstärkende Übungen, dann spielten danach meine Nerven verrückt, an ein Schlafen war nicht mehr zu denken. Jetzt kommt der wunde Punkt, der mich an den Rande der Verzweiflung bringt: Habe in den letzten 2 Jahren viel mit Leuten geredet, die bereits versteift wurden, alle möglichen Altersklassen und, ich behaupte mal, dass 8 von 10 mir von der Spondy abgeraten haben, weil ich eben beim normalen Sitzen oder beim Schlafen keinerlei Schmerzen habe, wie gesagt, erst so richtig nach dem Aufstehen oder beim Gehen, was man als solches schon gar nicht mehr bezeichnen kann. Ich bin jetzt 60 Jahre alt und werde in 2 Jahren in die Altersteilzeit wechseln, ich leide wie ein Hund unter der Situation und allein das sollte schon genug Grund sein, das Risiko der OP einzugehen. Durch gewisse Beziehungen werde ich bald einen Termin in einer richtig guten Klinik bekommen, ich war dort schon einmal vor knapp 3 Jahren und die wollten mich damals schon versteifen, alles andere wurde abgelehnt. Tja, hätte ich mal machen lassen sollen, dann wäre ich jetzt vielleicht nicht hier, aber wer weiß das schon?! Ich weiß nur eins, ich will wieder größere Strecken laufen können, ohne 2000mg Ibu über den Tag verteilt. Beruflich gesehen habe ich auch Probleme, tolle Kollege die über meine Gangart lachen und lästern, die Psyche macht das nicht länger mit...wenn da die Angst nicht wäre!? Guter Rat ist teuer, sehr teuer im Moment! Viele Grüße SinNombre56 https://i.postimg.cc/kgsgcQRy/Dokument-2026-02-14-123452.png |
| SinNombre56 |
Geschrieben am: 14 Feb 2026, 13:34
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Stammgast ![]() ![]() Gruppe: *Mitglied* Beiträge: 80 Mitgliedsnummer.: 29.173 Mitglied seit: 23 Jun 2022 |
Hallo,
hier noch ein Bild von der LWS, macht es leichter was zu sagen... Schönes Wochenende! SinNombre56 https://postimg.cc/SJm92m26 |
| Pauline69 |
Geschrieben am: 14 Feb 2026, 19:43
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PremiumMitglied Silber Gruppe: Betreuer Beiträge: 2.055 Mitgliedsnummer.: 27.762 Mitglied seit: 02 Dez 2018 |
Hallo SinNombre,
nach all den Jahren deiner Leidensgeschichte und der vorangegangenen Operation, sagt mein Gefühl, lass dich operieren! Auf mich macht es den Eindruck, als hätte alles andere keinen Sinn mehr. Du hast lange genug gewartet, du hast es zuerst mit der für dich annehmbareren Operation versucht, doch jetzt, so denke ich, ist der Zeitpunkt, eine Versteifung anzugehen. Lass dich von anderen Schilderungen nicht zu sehr verunsichern! Mit Sicherheit bist du gut informiert und weißt ganz genau, dass die Nachbehandlung kein Spaziergang sein wird. Aber das sollte dich nicht davon abhalten, wenn du davon vollkommen überzeugt bist, diese Operation anzugehen. Höre auf dein Gefühl! Ist der Leidensdruck hoch oder zu hoch, dein Alltag erheblich eingeschränkt, bleibt Dir im Prinzip keine andere Möglichkeit. Ibuprofen, in solch einer hohen Dosis, sollte man nicht über einen längeren Zeitraum einnehmen, aber auch das wirst du sicher wissen. Ich wünsche dir eine gute und sichere Entscheidungsfindung und viele Grüße, Pauline |
| SinNombre56 |
Geschrieben am: 14 Feb 2026, 21:02
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Stammgast ![]() ![]() Gruppe: *Mitglied* Beiträge: 80 Mitgliedsnummer.: 29.173 Mitglied seit: 23 Jun 2022 |
Hallo SinNombre, nach all den Jahren deiner Leidensgeschichte und der vorangegangenen Operation, sagt mein Gefühl, lass dich operieren! Auf mich macht es den Eindruck, als hätte alles andere keinen Sinn mehr. Du hast lange genug gewartet, du hast es zuerst mit der für dich annehmbareren Operation versucht, doch jetzt, so denke ich, ist der Zeitpunkt, eine Versteifung anzugehen. Lass dich von anderen Schilderungen nicht zu sehr verunsichern! Mit Sicherheit bist du gut informiert und weißt ganz genau, dass die Nachbehandlung kein Spaziergang sein wird. Aber das sollte dich nicht davon abhalten, wenn du davon vollkommen überzeugt bist, diese Operation anzugehen. Höre auf dein Gefühl! Ist der Leidensdruck hoch oder zu hoch, dein Alltag erheblich eingeschränkt, bleibt Dir im Prinzip keine andere Möglichkeit. Ibuprofen, in solch einer hohen Dosis, sollte man nicht über einen längeren Zeitraum einnehmen, aber auch das wirst du sicher wissen. Ich wünsche dir eine gute und sichere Entscheidungsfindung und viele Grüße, Pauline Vielen lieben Dank für Deine Worte Pauline! Ja, ich bin in jeder Richtung gut informiert und mein tiefstes Inneres sagt mir eindeutig, dass die Zeit gekommen ist, diesen Schritt zu gehen, der soziale Rückzug ist nicht mehr zu ertragen und wenn alles schiefgehen sollte, dann kann ich jederzeit sagen, dass ich mein Leben gelebt und im Grunde nichts verpasst habe. Keine Sorge, ich geh trotz allem positiv an die Sache ran, auch wenn das kein Spaziergang wird, ich zieh das jetzt gnadenlos durch. Lt. nachsorgendem NC soll nur 1 Ebene versteift, und 2 Bandscheiben ersetzt werden, nach 6 - 8 Monaten sollte das Geschichte sein...im besten Fall. Werde berichten, sobald ich im WS-Zentrum der Klinik meinen Termin hatte, mein Plan ist, dass ich noch vor dem Juni 2026 operiert werden möchte. Bis dann! Viele Grüẞe SinNombre56 |
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