Bandscheiben-Forum

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> Bandscheibenschäden mit Radikulopathie
Pauline69
Geschrieben am: 10 Feb 2026, 12:25


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Hallo Münchnerin,

sonst bliebe, tatsächlich, erst einmal nur die Möglichkeit eines Privatrezepts, um zeitnah an das Medikament zu kommen.

Viele Grüße,
Pauline
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Münchnerin
Geschrieben am: 10 Feb 2026, 13:06


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Hallo Ihr Lieben,

danke für Eure Beiträge. Ich schreibe morgen dem NC eine Email und bitte ihn um einen Arztbrief für meinen Hausarzt und ein Folgerezept für das Pregabalin. Dienstags ist der NC nicht da. Zweimal täglich 75 mg Pregabalin reicht mir im Moment eigentlich nicht, aber es ist besser als nichts. Ich habe zwar noch Medis da, die ich vor meinem stationären Krankenhausaufenthalt genommen habe, aber ich werde einen Teufel tun, einfach die Medikation zu ändern.

@paul42, danke für den Tipp. Aber ich kenne zwei Leute, die in der Praxis von Dr. Schneiderhan waren. Beide waren sehr unzufrieden. Hier im Forum und auch in den Online-Bewertungen wird ja auch teilweise vor Dr. Schneiderhan gewarnt. Daher bin da skeptisch.

Bevor ich ins Krankenhaus kam, war ich noch bei einem anderen Neurochirurg. Er hat mir eine Überweisung zum MRT gegeben und danach sollte ich wieder zu ihm. Tja, dazu kam es dann nicht mehr. Ich bin am Überlegen, ob ich wieder zu ihm gehe.

Mir ist auch aufgefallen, dass zwei Ärzte das MRT meiner HWS unterschiedlich interpretiert haben. Der Neurologe im Krankenhaus meinte, dass da nur winzige Bandscheibenvorwölbungen seien, die eigentlich keine Beschwerden machen dürften. Der NC, bei dem ich letzte Woche war, sagte, dass an meiner HWS Verknöcherungen und ein verdeckter Bandscheibenvorfall sind. Ja, was denn nun?

Diese Bürokratie macht mich im Moment echt fertig.

Viele Grüße, Münchnerin
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rudi15
Geschrieben am: 10 Feb 2026, 17:42


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Hallo an Alle! :;

wollte nur schreiben, daß ich nie Probleme mit der AOK bekommen habe, auch wenn ich in einem Quartal zu mehreren Ärzten der gleichen Fachrichtung ging.
Nicht, weil ich unzufrieden war, sondern um Zweit- oder Dritt-Meinung

Vielleicht hilft das ja weiter

Und was das Pregabalin betrifft, vielleicht schmeisst Du einfach mehrmals 2 von den 75mg ein. Dabei sei gesagt, daß das kein ärztlicher Rat ist und nicht jeder Pregabalin gut verträgt und auf eigene Verantwortung geschieht. Ich kann nur für mich sprechen, bei mir wurde mit 0,25mg angefangen, was völlig wirkungslos war, dann kam 0,75 und dann 225mg und da bin ich immer noch, obwohl der Arzt auch kein Problem darin sieht 300mg zu verschreiben, aber das wollte ich nicht, weil dann keine höhere Dosis im Bedarfsfall möglich ist. Nach nunmehr 5 Jahren experimentiere ich schon etwas mit den Pillen, hab z.B. das Tapenthadol 2x 100mg mal für paar Wochen weg gelassen, nur um zu sehen ob ich Entzugserscheinungen habe, das ging problemlos. Nun nehme ich nur noch die Hälfte von diesen und habe kaum mehr Schmerzen. Generell sollte man sich zumindest mit dem Hausarzt abstimmen, der kennt einem meist am besten und denkt sich auch was dabei ein Medikament zu verschreiben und weiß im Idealfall was man noch so alles einschmeissen muss und ob das zusammenpasst.

Also ein Rezept für Pregabalin auszustellen sollte auch dem Hausarzt keine Probleme bereiten, ist ja ein Folgerezept. Ev. hilft ein Medikamentenplan vom Arzt der das Pregabalin ausgestellt hat den HA weiter.

Ich hoffe Du bekommst das gebacken mit dem Folgerezept

Viele Grüße
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Kater Oskar
Geschrieben am: 10 Feb 2026, 18:39


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Hallo Münchnerin,

weil Du schreibst, dass Dein Hausarzt erklärt hat,

Zitat

Er sagte, dass er ohne schriftlichen Befund vom Neurochirurg nichts machen kann


gehe ich davon aus, dass ER Dir die Medikamente verschreiben würde. Es sollte doch dann auch kein Problem sein, vom NC was in schriftlicher Form zu bekommen, so dass Dein HA weiß, was und in welcher Dosis er Dir verschreiben kann/muss.

Ich habe meine Medis, vor Allem auch die Morphine, aber auch das Pregabalin über meine Schmerzärztin bekommen, bei welcher ich im Normalfall alle drei Monate einen Kontroll- und Untersuchungstermin hatte. Wenn ich zwischendurch Medis benötigt habe, bin ich zu meiner Hausärztin, welche mir Alles verschrieben hat, was ich brauchte. Muss aber auch sagen, dass meine Schmerzi der HÄ nach jedem Termin, den ich hatte, einen schriftlichen Arztbrief übersandt hat. Die HÄ hat aber auch ein Rezept ausgestellt, wenn mal Termine bei der Schmerzi ausgefallen waren, so dass kein Arztbrief vorlag. Sie erklärte mir, dass sie das bis zu 6 Monaten auch ohne den Brief machen kann.

Ich bin mir nicht sicher, aber ggf. würde ja schon ein bestätigter Medikamentenplan vom NC genügen.

LG, Kater Oskar
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Münchnerin
Geschrieben am: 10 Feb 2026, 18:56


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Hallo Ihr Lieben,

vielen Dank für Eure Beiträge. Morgen fordere ich auf jeden Fall den Befund vom NC an.

@rudi15, wenn ich einfach mehr Pregabalin nehme, ist die Packung ja noch schneller zu Ende. Außerdem will ich nicht eigenmächtig die Dosierung ändern. Seit gestern habe ich wieder stärkere Nervenschmerzen im rechten Arm. Das kann natürlich daran liegen, dass ich gestern dummerweise relativ lange am PC war, und die Maus bediene ich mit der rechten Hand. Es kann auch daran liegen, dass ich seit Sonntag kein Tilidin mehr nehme und auch keine anderen Medikamente.
Auf jeden Fall habe ich eben online für den 18.2. einen Termin bei einem Neurochirurg ausgemacht, bei dem ich Mitte Januar war. Damals hatte ich "nur" Ischialgie. Er hat mir Talvosilen forte verschrieben. Nach dem Termin fingen die Probleme mit meiner HWS an. Er kann meine MRT-Bilder anschauen und mir hoffentlich ein Rezept für Physiotherapie geben. Schmerztherapie wäre zwar auch gut, aber wegen meiner kürzlichen starken allergischen Spätreaktion ist das eventuell problematisch.

Liebe Grüße, Münchnerin
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Münchnerin
Geschrieben am: 18 Feb 2026, 13:09


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Hallo Ihr Lieben,

heute war ich beim zweiten Neurochirurg, diesmal wegen der HWS. Er hat mir ein Folgerezept für Pregabalin gegeben, aber höher dosiert. Jetzt nehme ich zweimal täglich 100 mg. Außerdem habe ich eine Verordnung für Physiotherapie für die HWS bekommen.

Für meine HWS habe ich jetzt folgende Diagnosen:
1. Neurologe im Krankenhaus: ein paar winzige Bandscheibenvorwölbungen in der HWS, die eigentlich keine Beschwerden machen dürften. Folglich brauche ich keine Behandlung.
2. Erster NC: ein paar verknöcherte Bandscheibenvorwölbungen in der HWS und ein verdeckter Bandscheibenvorfall zwischen HWS und BWS. Er hat mir Physiotherapie empfohlen, aber mir keine Verordnung gegeben, vielleicht aus Budgetgründen.
3. Zweiter Neurochirurg: Bandscheibenvorfall in der HWS und Spinalstenose. Er empfiehlt Physiotherapie und hat mir eine Verordnung gegeben.
3 Ärzte, 3 Meinungen, und was stimmt nun?

Aber für mich ist am wichtigsten, dass meine Weiterbehandlung erstmal gesichert ist.

Liebe Grüße, Münchnerin
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Pauline69
Geschrieben am: 18 Feb 2026, 18:16


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Hallo Münchnerin,

Was nun wirklich vorliegt und welche Aussage nun stimmt, kann man auf Entfernung nicht beurteilen.
Zumal man nicht vergessen darf, dass wir hier alle keine Radiologen und auch keine Neurochirurgen sind und, vor allen Dingen, auch nicht die gesamten Bild Serien deines MRTs gesehen haben.
Leider ist nun genau dies eingetroffen, was ich bereits erwähnt habe.
Fünf Ärzte – fünf Meinungen!

Darf ich fragen, waren das niedergelassene Neurochirurgen oder Neurochirurgen einer großen Klinik/Uniklinik?

Grundsätzlich vertrete ich die Meinung und die persönliche Erfahrung, dass Ärzte einer Klinik der Maximalversorgung oder einer Uniklinik, die Situation am besten einschätzen und auch wirklich nur dann eine OP Empfehlung abgeben, wenn sie wirklich notwendig ist.
Meine Erfahrung ist, dass diese eine klare, begründete Beurteilung abgeben, im besten Fall, dir diese, sogar anhand der MRT Bilder, verdeutlichen.

Allgemein scheint es doch sehr unterschiedliche Meinungen zu deinem Befund zu geben.
Jedoch hat, zumindest so hast du es beschrieben, bisher niemand von einem dramatischen Befund gesprochen.
Nun solltest du vielleicht die höhere Dosierung des Medikaments ausprobieren und dir einen wirklich guten Physiotherapeuten suchen.
Sollten sich deine Beschwerden in den nächsten Monaten gar nicht verbessern, würde ich noch einmal einen, der bereits besuchten, Neurochirurgen aufsuchen.
Lass ein wenig dein Bauchgefühl bei der Arztwahl mit entscheiden.

Weiterhin gute Besserung und viele Grüße,
Pauline
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Münchnerin
Geschrieben am: 22 Feb 2026, 08:07


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Hallo Pauline,

vielen Dank für Deine Antwort. Ich habe es früher bei anderen Sachen auch schon erlebt, dass jeder Arzt etwas anderes sagt. Damals wurde ich aber von einem Arzt zu einem anderen Arzt überwiesen.

Inzwischen habe ich die Arztbriefe der beiden Neurochirurgen bekommen. Neurochirurg 1 ist der Leiter der Neurochirurgie in einem Krankenhaus und arbeitet aber auch als niedergelassener Neurochirurg in einem MVZ neben diesem Krankenhaus. Neurochirurg 2 ist inzwischen niedergelassener Neurochirurg, war aber lange Oberarzt in einem großen Krankenhaus. In diesem Krankenhaus operiert er auch.
Meine Beschwerden sind überwiegend im rechten Arm, aber ich habe schon im Krankenhaus leichte Nervenschmerzen im rechten Arm bemerkt. Das habe ich auch gesagt. Die Ärzte dort meinten, dass das bei den winzigen Bandscheibenvorwölbungen in der HWS gar nicht sein kann.

Tja, und in den Arztbriefen beider Neurochirurgen steht " breitbasiger, deutlich linksbetonter Bandscheibenprolaps C6/C7". Das ist vermutlich die Erklärung. Außerdem habe ich noch eine Bandscheibenvorwölbung zwischen C5 und C6 und Spinalstenose.

Von Neurochirurg 2 habe ich den besseren Eindruck. Er hat sich mehr Zeit für mich genommen, hat mir den die Bilder genau erklärt, und er war der erste, der gesagt hat, dass er meine Beschwerden und die Bilder in Einklang bringt. Bei ihm habe ich mich ernst genommen gefühlt.
Jetzt schaue ich erstmal, wie ich mit dem höherdosierten Pregabalin klarkomme. Nächste Woche beginne ich mit der Physiotherapie für die LWS und Ende März mit der Physiotherapie für die HWS.
Außerdem gehe ich täglich spazieren und schaue, was sonst noch geht.

Viele Grüße, Münchnerin
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