Bandscheiben-Forum

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> Bandscheibenschäden mit Radikulopathie
Münchnerin
Geschrieben am: 20 Jan 2026, 19:19


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Gestern beim Neurochirurg stand gefühlt meine rechte Körperseite in Flammen. Ich war noch nie bei ihm. Trotzdem hat er Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um mich stationär unterzubringen. Das fünfte Krankenhaus hatte noch was frei. Ich bin auf der Neurologie. Die Eingangsuntersuchung war unauffällig. Morgen habe ich wahrscheinlich ein MRT der HWS. Ich bekomme starke Schmerzmittel, habe aber trotzdem Schmerzen. Ich habe nur noch Panik. Wahrscheinlich lande ich mit gerade mal 50 im Rollstuhl.
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Münchnerin
Geschrieben am: 23 Jan 2026, 18:51


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So, ich bin immer noch stationär im Krankenhaus. Das MRT hat ergeben, dass ich eine Bandscheibenvorwölbung in der HWS habe. Am Montag ist ein MRT der Lendenwirbelsäule geplant. Außerdem wird die Nervenleitgeschwindigkeit im rechten Bein gemessen.
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Michael B_
Geschrieben am: 24 Jan 2026, 05:51


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Hallo Münchnerin, guten Morgen.

Ich drücke Dir die Daumen, es wird bestimmt alles gut.

Schönes Wochenende und viele Grüße,
Micha
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Münchnerin
Geschrieben am: 24 Jan 2026, 09:14


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Vielen lieben Dank! Gestern hat mir ein Pfleger schon zweimal mit Entlassung gedroht. Wir wohnen im 2. Stock, in dem Haus ist kein Aufzug, und ich kann kaum Treppen steigen. Das geht doch nicht, dann bin ich in der Wohnung gefangen. Und zu Behandlungen kann ich auch nicht alleine gehen. Mein Mann ist zwar im Moment arbeitslos und kann sich um mich kümmern, aber wenn er wieder eine Stelle hat, stehe ich alleine da. Toll. Ich hatte heute Nacht deswegen eine Panikattacke.
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paul42
Geschrieben am: 24 Jan 2026, 12:33


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Hallo Münchnerin

Du kannst einigermaßen zufrieden sein, dass dein MRT zur HWS anscheinend nicht all zu schlimm aussieht.

Besorge dir unbedingt den schriftlichen Befund, denn im KH wird eine weiterführende Behandlung so nicht realisierbar sein.

Du kannst davon ausgehen, dass in deinem Oberkörper jede Menge an muskulärer Verspannung besteht.

Wenn dein NC dich gleich ins KH geschickt hat, sollte er auch die konservative Betreuung übernehmen und begleiten können.

Natürlich muss man erstmal auch das MRT der LWS abwarten.
Wichtig ist aus meiner Sicht, dass du versuchst, erstmal von der individuellen Panik runter zu kommen, denn Angst und Unwissenheit sind immer schlechte Berater.

Viele Grüße

paul42
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Münchnerin
Geschrieben am: 24 Jan 2026, 20:00


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Ja, ich bin extrem verspannt. Im letzten Jahr hatte ich auch extrem viel privaten Stress. Mit dem Treppensteigen habe ich aber extreme Probleme. Ich weiß nicht, wie ich die Treppe zu unserer Wohnung hochkommen soll. Und daheim kann ich mich nicht alleine fortbewegen. Aber das ist offenbar egal.
Ich werde meinen Mann bitten, schon mal mit dem NC Kontakt aufnehmen. Zu ihm komme ich aber auch nicht alleine.
Tja, und meine Medikation ist auch heftig. Ich bekomme unter anderem Tilidin und Pregabalin. Im Moment bekomme ich 13 Tabletten am Tag. Soviele Schmerztabletten habe ich bisher in einem Jahr genommen.
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paul42
Geschrieben am: 25 Jan 2026, 12:56


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Hallo Münchnerin

Als Betreuer muss ich auf die Boardregeln hinweisen.

Beiträge mit Begrüßung und Verabschiedung unterscheiden uns von der KI und machen das Ganze etwas menschlicher.

Deiner bisherigen Schilderung nach, gibt es keinen Zusammenhang in der HWS der dein Laufen einschränkend begründen könnte.

Wenn du vorrangig Probleme bei den Treppen hast, deutet das auf zunehmende Fußheberschwäche hin.

Bei deiner Anmeldung hast du erwähnt, dass ein BSV in der LWS zunächst konservativ mit PRT Spritzen einigermaßen erfolgreich behandelt wurde.

Zielsetzung der Spritze war aber, dass man versucht hat, das Volumen von ausgetretenem Bandscheibenmaterial zu mindern, damit die Nerven wieder mehr Platz erhalten.

BS- Material was nicht resorbiert und abgebaut wird, verkalkt mit der Zeit.

Hier besteht die Gefahr das verkalktes BS Material bei ungünstiger Bewegung auch abreißen kann, d.h. das BS Material nun frei beweglich ist und je nach Bewegung die Nerven stresst bzw. bedrängt.

Vermutlich konnte sich dein Arzt bei körperlicher Untersuchung deshalb nicht wirklich festlegen.
Man spricht dann von Sequester.

Aus dem Grund ist das MRT der LWS so wichtig.

Bei den ganzen Medikamenten ist es auch notwendig, dass du deine Blutwerte regelmäßig kontrollieren lässt.

Kein Medikament davon legt für dich den Schalter auf Heilung um.

Viele Grüße

paul42
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Münchnerin
Geschrieben am: 26 Jan 2026, 08:09


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Guten Morgen allerseits,

sorry, aber ich bin im Moment sehr neben der Spur. Für mich ist das eine absolute Ausnahmesituation.

Eben hat mir die Krankenschwester gesagt, dass heute mein MRT der LWS ist. Das glaube ich aber erst, wenn ich es habe. Mein MRT der HWS wurde letzte Woche mehrmals verschoben, weil die Radiologie viele Notfälle hatte.

Ich bin auch sehr verunsichert, weil mir hier jeder etwas anderes sagt. Gestern habe ich gesagt, dass ich mit dem Sozialdienst des Krankenhauses sprechen will. Das soll ich heute bei der Visite den Ärzten sagen. Dieses Hin und Her macht mich fertig.

Welche Blutwerte soll ich denn kontrollieren lassen, und in welchen Abständen?

Viele Grüße, Münchnerin
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Münchnerin
Geschrieben am: 29 Jan 2026, 09:36


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Hallo allerseits,

gestern wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen. Heute habe ich gleich einen Termin beim Neurochirurgen.
Wenn ich den MRT-Befund richtig verstehe, habe ich in der Hals- und Lendenwirbelsäule jeweils mehrere Bandscheibenvorwölbungen.
Darf ich den Befund hier einstellen?

Liebe Grüße, Münchnerin
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paul42
Geschrieben am: 29 Jan 2026, 12:37


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Hallo Münchnerin

Du darfst selbstvertändlich deine Befunde oder Bilder posten, aber entferne bitte vorab deine persönlichen Daten oder du schreibst den Befund halt komplett ab.

Zur Verständlichkeit, der im Befund erwähnten Fachbegriffe, kannst du auch unser Lexikon verwenden.

Lass dir vom NC erklären was nun an konservativer Therapie möglich und sinnvoll ist.

Viele Grüße

paul42

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