Bandscheiben-Forum

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> Bandscheibenschäden mit Radikulopathie
paul42
Geschrieben am: 13 Jan 2026, 11:48


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Hallo Münchnerin

Das war mit Sicherheit das Beste, was du bisher erreichen konntest.

Handeln ist immer besser, als in Angst zu grübeln.

Der NC verschafft sich seinen Überblick durch das Bild, während sich ein Orthopäde am Befund orientiert.

Eigentlich klingt 3 von 10 nicht unbedingt nach einem akuten schweren Trauma, sondern es scheint auch eine Folge deiner Vorgeschichte zu sein.

Leider ist es das so, dass sich eine defekte BS nicht mehr regeneriert, bzw, neues Wasser eingelagert werden kann, um die Pufferfunktion zwischen den WBK zu erhalten.

In Folge dessen können sich begleitende Veränderungen an den LWK entwickeln.

Es bleibt erstmal abzuwarten, was im MRT vom Radiologen alles festgestellt wird.

Man muss auch berücksichtigen, dass jedes BS- Problem, seinen Ursprung bei den Muskeln hat.

Wenn der NC auch Hexenschuss erwähnt hat, geht es in Richtung muskulärer Dysbalance der gesamten Hüftmuskulatur.

Dabei können die Muskeln der Leiste, Aduktoren, Posaris, Piriformis , sowie die rückseitigen Muskeln der Oberschenkel betroffen sein.

Sowas lässt sich mit manueller Therapie eigentlich gut behandeln.

Viele Grüße
paul42
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Münchnerin
Geschrieben am: 13 Jan 2026, 20:59


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Hallo paul42,

danke für Deine Antwort.

Letzte Nacht habe ich zumindest mal besser geschlafen.

Aber zwischendurch hatte ich eine üble Schmerzattacke. Und bis jetzt wirkt das Talvosilen forte nicht richtig. Vielleicht dauert das aber einfach noch.

Dummerweise habe ich auch schon länger Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich und gelegentlich Kribbeln im rechten Arm. Als ich das gestern beim Neurochirurg sagte, meinte er, dass das auf ein Problem mit der HWS hindeuten könnte. Hilfe!

Vorher habe ich mir die Haare gewaschen. Als ich den Kopf geneigt habe, hatte ich plötzlich so einen starken reißenden bzw. stechenden Schmerz im Nacken. Jetzt fühlt sich dort alles hart wie Stein an und mir ist etwas schwindelig. Hoffentlich beruhigt sich das wieder. Ich scanne mich halt auch ständig.

Blöderweise bin ich auch noch Freiberuflerin und kann mich nicht krank schreiben lassen. Meine Arbeit am PC ist natürlich nicht förderlich. Aber ich habe halt Aufträge zu bearbeiten. Immerhin habe ich die Arbeitszeit schon reduziert.
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Münchnerin
Geschrieben am: 16 Jan 2026, 20:51


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Nochmal ein Update: Ich habe jetzt auch noch ein HWS-Syndrom. Ich habe diese Woche zweimal beim ärztlichen Bereitschaftsdienst angerufen. Einmal bin ich in eine Bereitschaftspraxis gegangen und habe eine Cortisonsprtize bekommen. Gestern Abend ist der Arzt zu mir gekommen, hat mir wieder eine Spritze und Ortoton gegeben und hat mir die Notaufnahme empfohlen.
Heute morgen hatte ich extreme Schmerzen und bin in die Notaufnahme gegangen. Dort habe ich eine Schmerzinfusion und eine Therapieempfehlung bekommen. Neben der Klinik ist ein MVZ, in dem auch ein Neurochirurg arbeitet. Bei ihm habe ich am Montag einen Termin. Außerdem habe ich eine Überweisung zum MRT der HWS und ein Rezept für Ortoton, Tramadol und Novaminsulfon bekommen. Letzteres soll ich nur bei Bedarf nehmen. Ich habe wohl gleichzeitig Ischialgie und akutes HWS-Syndrom.
In welchem Forum soll ich jetzt schreiben?
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Juergen73
Geschrieben am: 17 Jan 2026, 10:22


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Hallo Münchnerin,

habe deinen Beitrag in das für dich jetzt richtige Unterforum verschoben.
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paul42
Geschrieben am: 17 Jan 2026, 12:42


PremiumMitglied Silber
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Hallo Münchnerin

Oje, dein Jahr fängt ja leider gar nicht gut an. Die HWS scheint jetzt doch wichtiger zu werden.
Gut, dass du bereits MRT- Termine für LWS und HWS erhalten hast, weil man derzeit ohne Bild und Befund nicht objektiv beurteilen kann.

Versuch mal, dass du derzeit deinen Arbeitsplatz vielleicht anders umgestaltest.

Oftmals sitzt man ja mit ständig nach vorn geneigten Nacken, nach hinten überstreckten Kopf und mit nach innen gedrehten Schultern an der Tastatur.

Hier kann ein Stehpult, zweiter Monitor höhergestellt, verstellbarer Bürotisch schon eine Entlastung bringen. Vor allem sollte man zwischendurch immer mal kurz aufstehen.

Ich würde dir raten, die alten schriftlichen Befunde anzufordern und jetzt "deine Akte" an zu legen.

Unabhängig von deiner Gesundheit entstehen ja möglichweise versicherungstechnische Rechtsfolgen und dann bist du zum Nachweis verpflichtet.

Viele Grüße

paul42
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Münchnerin
Geschrieben am: 17 Jan 2026, 12:50


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Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was Du meinst. Ich stehe aber durch die Medikamente auch quasi unter Drogen.
Zum Thema Arbeit: Ich bin Freiberuflerin und arbeite ausschließlich im Home-Office. Gestern habe ich mich bei meinen Kunden notfallmäßig erstmal für unbestimmte Zeit arbeitsunfähig gemeldet. Vorgestern habe ich noch einen Auftrag abgeschlossen. Die Aufträge, die ich noch nicht begonnen habe, muss der Kunde zur Not anderweitig vergeben.
Welche Befunde soll ich anfordern?
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rudi15
Geschrieben am: 17 Jan 2026, 15:57


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Hallo Münchnerin,

ich kann deine Sorgen gut verstehen :; ; erst mal Ruhe bewahren (versuchen), was bei diesem "Streßpegel" natürlich nicht einfach ist und und dir wahrscheinlich wie leeres Geplapper vorkommt.
Du hast es richtig gemacht und Arbeit erst mal beiseite geschoben, jetzt ist deine Gesundheit wichtiger.

Da du ja mehrere Baustellen hast, sind die MRT`s ganz wichtig, da gibts dann auch (jeweils) einen Bericht vom Radiologen, diesen unbedingt zum NC mitnehmen oder irgend etwas, damit er auf die Bilder und Bericht zugreifen kann. Bis der Arztbericht fertig ist, dauert es meist einige Zeit.

Und egal bei welchem Arzt Du jemals warst wegen Rücken, normalerweise haben die die Arztberichte noch gespeichert (sofern die Praxis noch existiert) und können ausgedruckt werden. UND dann alles sammeln und einen Ordner anlegen, (am Besten chronologisch) wie paul42 schon geschrieben hat; mein Ordner ist mittlerweile ein guter gefüllter Leitz-ordner geworden...

Wichtig sind JETZT Fakten zu sammeln, was deine aktuellen Probleme auslöst und was man dagegen unternehmen kann; bis es soweit ist, sind Schmerzmittel die erste Wahl, um nicht in Schonhaltung zu geraten, das ist kontraprodiktiv.

Und sofern es deine Situation zulässt durchaus mehrere NC´s konsultieren (in München sind ja genung Kliniken :z ; mit aktuellen MRT´s und Berichten, aber auch (sofern vorhanden) Voraufnahmen und Berichte, damit sich der Arzt ein vollständigeres Bild machen kann (vor dem Wirbelsäulenzentrum Taufkirchen rate ich ab, da hab ich ganz schlechte Erfahrungen gemacht). Große Krankenhäuser (Unikliniken) mit großer NC-Abteilung oder Unfallchirurgie sind meist besser, weil diese NC´s das halt fast täglich machen und dementsprechend routiniert sind.

Ich wünsche dir, daß Du alle Termine wahrnehmen kannst und daß auch ne fundierte Diagnose raus kommt.

Bitte halte uns auf dem Laufenden, egal in weche Richtung der Weg geht :ap
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Münchnerin
Geschrieben am: 17 Jan 2026, 18:23


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Am 21.1. habe ich ein MRT der LWS und gleich danach einen Termin bei dem NC, bei dem ich am Montag war. Ich habe die Radiologie gefragt, ob sie bei dem Termin auch ein MRT der HWS machen können. Nein, das geht erst im April. Am 4.2. habe ich bei einer anderen Radiologie ein MRT der HWS, aber ich schaue, ob ich woanders einen früheren Termin bekomme.
Übermorgen bin ich bei dem anderen NC. Er arbeitet in einem MVZ und im Krankenhaus. Mit ihm werde ich reden. Zum Glück arbeitet mein Mann im Moment nicht und fährt mich überall hin. Mir geht es im Moment gar nicht gut. Meine rechte Schulter und der rechte Nacken sind extrem verspannt. Auch der rechte Arm verkrampft sehr schnell. Ich mache soviel wie möglich mit links.
Das alte MRT habe ich noch. Und ich fordere eine Kopie meiner Patientenakte von der Orthopädiepraxis an, bei der ich bisher war.
Ich nehme jetzt dreimal täglich Ortoton, zweimal täglich Tramadol und nach Bedarf bis zu viermal täglich Novaminsulfon. Das haut ganz schön rein. Ich bin gerade mal 1,60 m groß und wiege nur knapp 50 kg... Mir ging es noch nie so schlecht. Ich habe nur noch Angst.
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rudi15
Geschrieben am: 18 Jan 2026, 14:25


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Hallo Münchnerin,

Zitat

Mir ging es noch nie so schlecht. Ich habe nur noch Angst.

Das kann ich sehr gut nachvollziehen, das hatte ich 2019 auch, so daß Ärzte schon ganz andere Ursachen vermuteten als "nur Wirbelsäule"

Es kann dir auch niemand sagen (auch kein Arzt) wie lange man max. warten kann bevor ein irreparabler Nervenschaden entstanden ist, vor allem wenn man auf dem Gebiet überhaupt keine Erfahrungswerte hat.

Ich hatte (nach BSV) Gefühlsstörungen im rechten Fuß / Bein, bis es irgendwann 2019 zu brennen anfing. Ich vermute, das war der Zeitpunkt wo die Nerven Schaden nahmen (ist nur eine Vermutung meinerseits), daß die Nerven geschädigt sind ist unstrittig, was der Auslöser war, sind sich die Ärzte nicht einig. Kraft war immer gut vorhanden, aber Themperaturwahrnehmung ist gestört sowie weitere Probleme.

Ich hoffe für dich, daß der NC am 21.01. sofort auf die Bilder und den Bericht zugreifen kann, damit hättest du zumindest im LWS-Bereich eine (zweit)-Meinung

Mit der Hws muss man noch abwarten; hoffe Du findest einen früheren Termin, aber ich weiß auch wie schwierig das ist.

Ich drücke dir die Daumen und wünsche gutes Gelingen; zu den Medikamenten kann ich nix sagen, ich habe komplett andere.

noch einen schönen Rest-Sonntag :;
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Münchnerin
Geschrieben am: 18 Jan 2026, 14:58


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Das klingt ja grauenvoll bei Dir!

Ich habe jetzt morgen um 11.30 Uhr einen Termin bei dem einen Neurochirurg. Und ich habe für morgen um 17 Uhr einen Termin zum MRT der HWS bekommen. Ich habe nur noch Panik. Trotz Medikamente habe ich Kopfschmerzen, Nackenschmerzen und Missempfindungen im rechten Arm. Teilweise habe ich noch so fiese Verspannungen, die von den Schultern zum Hals ziehen. Die Kraft ist aber normal.
Am 21.1. habe ich um 9 Uhr einen Termin zum MRT der LWS und um 11 Uhr einen Termin bei dem anderen Neurochirurg. Die Lendenwirbelsäule brennt auch.
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