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| Mizi |
Geschrieben am: 28 Feb 2026, 08:35
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Öfter dabei ![]() Gruppe: *Mitglied* Beiträge: 15 Mitgliedsnummer.: 28.682 Mitglied seit: 21 Dez 2020 |
Liebe Bandis!
Ich wurde letztes Jahr im Februar operiert, ACDF von C5 bis C7. Der Armschmerz war zwar weg, aber dafür seitdem massive Nackenschmerzen, die ersten Monate auch mit stechenden Schmerzen, jetzt ist es nur eine massive Verspannung, Anspannung, alles ist so schwer, jede Bewegung fühlt sich an, als hätte ich 10kg um meinen Kopf hängen. Die Cages sind etwas eingesunken das war schon im ersten Kontrollröntgen erkennbar, im zweiten unverändert. Der Arzt meinte, das Einsinken wäre nicht gefährlich, es werde trotz allem verknöchern. Das war im August 2025. Seitdem ist nichts besser, sondern nur alles schlechter geworden, obwohl ich so gehofft habe, dass es einfach nur dauert, aber jetzt nach einem Jahr ist da alle Hoffnung dahin. Mein Neurochirurg antwortet nicht mehr auf meine Emails, mit denen ich ihm die neirn MRT Bilder geschickt habe. Darauf sind ausgedehnte Knochenmarksödeme Typ 2 zu sehen. Schweren Herzens Termin bei einem anderen Neurochirurgen ausgemacht, er teilte mir mit, dass es nach einem Jahr nicht mehr so aussehen darf, in Kombi mit dem Einsinken vermutet er eine Pseudarthrose, das heißt es ist nicht verknöchert. Am Montag hab ich noch Röntgen und CT zur Bestätigung, aber ich hab einfach jetzt schon das Gefühl, er hat recht. Es passt einfach so gut, ws würde auch das Knirschen erklären, wenn ich den Kopf drehe.. Ich hab seit zwei Jahren nur noch Schmerzen und schaffe keine weitere OP, noch mal alles von virne, dieses Mal mit Platte. Ich bin einfach am Ende meiner Kräfte, wirklich, ich brauche bitte ein paar aufmunternde Worte, kann jemand dazu Erfahrungen teilen, hatte jemand sowas schon? Kann es überhaupt jemald wieder gut werden, es ist alles das eingetreten, woran ich nie gedacht habe. Ganz liebe Grüße an alle aus Wien Barbara [YOUTUBE] |
| LinderA |
Geschrieben am: 28 Feb 2026, 11:58
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Öfter dabei ![]() Gruppe: *Mitglied* Beiträge: 34 Mitgliedsnummer.: 27.073 Mitglied seit: 15 Dez 2017 |
Hallo Barbara,
bei mir geht das Thema schon seit 5 Jahren. Ich habe mich bis jetzt nicht operieren lassen da bei mir noch eine hypermobilität besteht. Ich habe heds, das ist ein Problem mit dem Bindegewebe. Ich die Knochen sind hierbei betroffen. Meine Deckplatten schau alle nicht gut aus. Hätte sicherlich auch mit einem einsinken der Cages zu rechnen. Auch eine schlechter Verknöcherung wäre die Folge. Aber auch bei mir verspannen alle Muskeln um den Hals und in den Schultern. Was sicherlich gut ist, wäre eine Stabilisierung mit einer Platte. Wenn ich mich mal an eine OP heranwage dann sicherlich so. Hast du evtl. auch Probleme mit deinem Bindegewebe? Wäre auf jeden Fall ene Erklärung. Alles Gute |
| Pauline69 |
Geschrieben am: 28 Feb 2026, 19:10
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PremiumMitglied Silber Gruppe: Betreuer Beiträge: 2.075 Mitgliedsnummer.: 27.762 Mitglied seit: 02 Dez 2018 |
Liebe Barbara,
Ich wurde im Oktober 2018 von C5 bis C7 mit zwei Cage versteift und im März 2024 bei C4/C5. Nach beiden Operationen hatte ich sehr lange mit erheblichen Nackenschmerzen zu kämpfen und habe viele, viele Male meinen Orthopäden, zwecks einer Lokalanästhesie, aufgesucht. Gut geholfen hat mir auch die manuelle Therapie in Kombination mit Wärmetherapie. So habe ich mit der manuellen Therapie, mit Schmerzmitteln, Muskelrelaxans und lokaler Betäubung, die Zeit herum bekommen, bis es sich gebessert hat. Auch bei mir sind die zuerst gesetzten, beiden Cage leicht ein gesunken! Da es bei dem leichten Einsinken geblieben ist, wurde es nie zu einem Problem gemacht. Ich denke, da spielen auch wirklich die unterschiedlichen Ansichten, der verschiedenen Neurochirurgen, eine entscheidende Rolle. Bei meiner zweiten Operation, also beim insgesamt 3. Segment, wurden die Nackenschmerzen erst nach mehr als zwölf Monaten deutlich weniger. Es scheint also fast ein allgemeines Problem zu sein, dass man nach einer HWS Operation, ausgesprochen lange mit heftigen Nackenschmerzen zu kämpfen hat. Laut meiner Information, liegt das insbesondere an der veränderten Statik der gesamten Halswirbelsäule. Durch die neu eingebrachten Cage wurde die Höhe der operierten Segmente verändert und damit scheint die Muskulatur, eine sehr lange Zeit, nicht wirklich klarzukommen. Ich habe wirklich mehr als zwölf Monate, insbesondere an den schlimmen Tagen, regelmäßig Schmerzmittel, inclusive Tilidin, und ein Muskelrelaxans genommen. Auch aktuell habe ich immer mal wieder mit Nackenschmerzen zu kämpfen, jedoch bei weitem nicht mehr in dem Ausmaß. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass du dich nicht in der Lage fühlst, eine weitere Operation in diesem Bereich durchführen zu lassen. Im Zweifel würde ich noch einen dritten Neurochirurgen aufsuchen. Versuche es mal an einer Uniklinik, dort bekommst du, meiner Meinung nach, meist eine sehr neutrale und sehr fundierte Meinung. Weiterhin gute Besserung und viele Grüße, Pauline |
| Mizi |
Geschrieben am: 05 Mär 2026, 13:41
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Öfter dabei ![]() Gruppe: *Mitglied* Beiträge: 15 Mitgliedsnummer.: 28.682 Mitglied seit: 21 Dez 2020 |
Lieber LinderA, liebe Pauline!
Danke für eure Antworten, ich hatte heute den Termin mit den neuen Röntgenbildern und dem CT beim NC. Entgegen seiner Vermutung gibt es doch eine Verknöcherung, C5/C6 ist zur Gänze verknöchert, C6/C7 zeigt schon Knochenbrücken, braucht aber noch ein wenig, er meinte es sei in ein paar Monaten auch vollständig verknöchert. Das ist natürlich zum Einen gut, weil es die Diagnose Pseudarthrose ausschließt, und er auch der Meinung ist, dass eine neue OP keine Verbesserung bringen wird. Das wäre dann ein großer Eingriff, man müsste alles rausfräsen und den Wirbelkörper ersetzen und dann sei das Ergebnis/die Stellung der HWS bestenfalls so wie jetzt. Eine OP empfiehlt er somit nicht, aber er hat so oft auf die eingesunkenen Cages hingewiesen, dass mich das jetzt ganz besorgt. Im Röntgen wird festgehalten, dass C5/C6 2mm und C6/7 3mm eingesunken sei, er hat aber heute von einem fast völligen einsinken gesprochen und dass diese wenn auch geringe Fehlstellung bewirke, dass auf den hinteren Segmenten, Strukturen viel mehr Zug darauf ist. Man könnte noch eine Facettengelenksinfiltration versuchen, den Nervus ramus medialis, müsste ich selber zahlen, EUR 400,--. Irgendwie weiß ich nicht, ob mir das wirklich helfen wird, weil die Facetten mir ja - auch bei Druck - keine Schmerzen machen. In Wahrheit habe ich das Gefühl, dass ich gar nichts machen kann und dass es das jetzt war für mich :-( Diese ganze Spannung im Nacken und im Hinterkopf überträgt sich leider auch den ganzen Körper, ich bin den ganzen Tag völlig angespannt, habe mittlerweile Angst vor Bewegung auch im Hinblick auf den unteren Rücken, weil es hier aufgrund der Daueranspannung auch ständig zieht und spannt. Ich komme aus diesem Teufelskreis der Daueranspannung einfach nicht raus... Der Arzt meinte zu mir, ich solle mir noch mal ein halbes Jahr Zeit geben, den Fokus nicht auf den Schmerz legen und irgendwann wird es vielleicht von alleine besser. Was hat euch in so schwierigen Situationen geholfen, nicht völlig zu verzweifeln und die Flinte ins Korn zu werfen? Ich kann gefühlt einfach nichts mehr machen, was mir einmal Freude gemacht hat, sogar die Arbeit und der Haushalt überfordern mich. Probleme mit dem Bindegewebe habe ich eigentlich keine. Schön, liebe Pauline, dass es dir wieder so gut geht, das freut mich, ich hoffe so sehr, dass es mir irgendwann mal wieder gut geht, ich fühl es einfach nicht mehr... Danke für euren Ratschlag, eure Erfahrungsbericht, euren Zuspruch! LG Barbara |
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