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| Fastfinger |
Geschrieben am: 24 Feb 2026, 17:06
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Neu hier ![]() Gruppe: *Mitglied* Beiträge: 6 Mitgliedsnummer.: 29.968 Mitglied seit: 30 Aug 2025 |
Hallo liebes Forum,
mein Name ist Ina und ich bin 61 Jahre alt. Dieses ist mein erster Beitrag in diesem Forum und ich bitte vorab um Entschuldigung, wenn ich zu unverständlich oder zu ausführlich schreibe. Ich bin da noch sehr unerfahren. Als stiller Mitleser dieses Forums habe ich schon viel erfahren. Allerdings bin ich jetzt mit meinem Latein am Ende und hoffe, dass mir vielleicht jemand aus dem Forum weiterhelfen kann. Meine Tortur begann im April 2024, als ich mit starken Schmerzen im Rücken, Nacken und Kopfbereich sowie Übelkeit / Erbrechen in die Notaufnahme meines örtlichen Klinikums eingeliefert wurde. So richtig etwas gefunden wurde nicht. Ich hatte auch das Gefühl, dass Sie mich eher schnell wieder loswerden wollten, in dem Sie mich mit Medikamenten vollgepumpt haben. Der Hausarzt sollte es richten. Aufgrund der Schmerzen (Ausfallerscheinungen liegen nicht vor) bin ich dann zum Hausarzt und habe eine MRT der LWS, HWS sowie eine MRT der kompletten Wirbelsäule (privat bezahlt) machen lassen. Alle Aussagen vom Hausarzt, Orthopäden und Neurochirurgen waren ähnlich mit der Aussage, dass ich altersbedingten Verschleiß der Wirbelsäule aufweise und dass das eigentlich nicht solche starken Schmerzen verursachen würde. Eventuell liegt eine leichte Nervenreizung vor, allerdings würde dieses Schmerzen in anderen Regionen verursachen. Ein akuter Bandscheibenvorfall liegt definitiv nicht vor. Meine Schmerzen sehen zurzeit wie folgt aus, wobei die Medikamente welche ich einnehme nicht wirklich helfen: linkes Bein • starker Schmerz in Ruhephase im Liegen, kribbelnder Schmerz und zuckender Schmerz im Bereich linkes Bein von der Hälfte Oberschenkel bis Ende Wade linke Schulter • starker Schmerz gesamte linke Schulter bis Anfang Bizeps hinterer Rücken • starker hochziehender Schmerz von LWS bis Schulterblätter, verhärtete brennende schmerzende Nackenmuskulatur welche sich bis in den Hals und Kopf hochzieht, resultierend in starke Kopfschmerzen Zurzeit nehme ich Tildidin Al. comp. 50 mg/4mg (1-0-1-0) und Etroricoxib 90 mg (1-0-0-0) sowie bei Bedarf 40 Tropfen Novaminsulfon 500 ein. Muskelrelaxan (Methocarbamol, Tizanidin ) habe ich auch probiert, allerdings haben mich die Nebenwirkungen in Form von Nesselsucht und Bindehautentzündung wieder davon abgebracht. Stimmungsaufheller wie Doxepin-Neuraxpharm haben mehr durch Nebenwirkungen geglänzt als zu helfen. Des Weiteren habe ich schon Pregabilin 75 mg, Vimovo 500mg/20mg, Diclo Resinat 75 mg in Verbindung mit Pantoprazol probiert. Alles ohne Erfolg dafür mit vielen Nebenwirkungen. Krankengymnastik habe ich auch ohne Verbesserung der Symptome mehrfach durch. 2 * wurde bereits eine Denervierung im Bereich der LWS ohne Erfolg durchgeführt. Auf Empfehlung von meinem Orthopäden habe ich ein Übungsprogramm, welches ich mit leichten Abwandlungen bereits seit ca. 2 Jahren (ca. 4 bis 6 x/Woche, jeweils ca.40 Minuten) durchführe. Ich bin relativ beweglich. Allerdings sind auch diese Übungen ohne Erfolg. Seit ca. 1 Woche habe ich mit den Übungen aufgehört, weil ich den Verdacht habe, dass durch die Gymnastik immer ein Nerv gereizt wird. Bis heute allerdings auch noch keine Verbesserung in Sicht. Wärme tut mir gut. Meine Ernährung habe ich seit ca. 2 Jahren auf anti-entzündlich umgestellt, wobei meine Ernährung auch vorher schon gesund war (kein Alkohol, Nichtraucher, wenig Fleisch). Laut meinem Hausarzt soll ich erst dann eine Reha beantragen, wenn die Ursachen für meine Schmerzen eindeutig identifiziert sind. Anbei meine Befunde in chronologischer Reihenfolge. Befunde 04/2024 MRT-LWS • mäßige Ostechondrose mit ventraler Spondylosis deformansim thorakolumbalen Übergang. Geringes Reizsyndrom der ISG rechts kausal betont 05/2024 CT Kopf • Im Vergleich zur Voruntersuchung kein wesentlicher Befundwandel. Keine Blutung, keine Ischämie. • Unverändert etwas verquollene Mark-Rinden-Differenzierung hochfrontoparietal bds. 05/2024 MRT-HWS • Kein Bandscheibenvorfall, keine Myelopathie. Geringe Bandscheiben protusion im Segment C5/6 sowie C6/7 05/2024 MRT-LWS • Aktuell kein entzündlicher oder tumoröser LWS Prozess. • Kein Massen Bandscheibenvorfall, gröbere Spinalkanalstenose oder pathologische Listhesis. • Minimale Fehlhaltung mit Drehlinks-Komponente. somit eher ein Facettensyndrom. 06/2025 MRT-LWS • Im Verlauf keine wegweisende Befundänderung. 06/2025 MRT-WS • regelrechte Lordose der HWS, Kyphose der BWS und Lordose der LWS, keine Olisthesis • unauffällige kastenförmige Konfiguration aller Wirbelkörper und regelrechtes homogenes Knochenmarksignal; kein Knochenmarködem und keine Mehrverfettung (keine Osteochondrose). • 5-gliedrige LWS, Conus medullaris in Höhe LWK 1. 1. Wirbelsäule ohne Gefügestörung mit geringen Bandscheibenprotrusionen zervikal und lumbal ohne erkennbare Relevanz. Nebenbefund einer Wurzeltaschenzyste/ Tarlov-Zyste Th6 rechts. • geringe Spondylarthrosen lumbal, die nur fraglich als Schmerzursache in Betracht kommen. Diesbezüglich orthopädische Vorstellung angeraten: muskuläre Symptomatik? 07/2025 Neurochirurg • Verschlechterung LWS 2024 zu 2025. L5/S1 • Zhysten, Protusion nicht ursächlich für Schmerzen • Protusion L5/S1 müsste ins Bein bis zum Zeh ausstrahlen • August Wiedervorstellung. Wenn keine Besserung dann Spritzen, wenn dann auch nicht besser Thermoverödung und zu guter letzt evtl. OP im Bereich L5/S1 auch wenn nicht ursächlich (in ähnlichen Fällen hat es geholfen). 08/2025 Notaufnahme Klinikum • kein Bandscheibenvorfall, • Lumboischialgie, • weitere Behandlung durch Hausarzt und Orthopäde 08/2025 Notfalleinweisung Klinikum • Thermalkoagulation LWS o LWK 3-4 o LWK4-5 o LWK 5 SWK 1 beidseitig • Thermalkoagulation erfolgt ohne Verbesserung der Symptome 08/2025 Notfall Klinikum • CT Kopf und Nacken durchgeführt. o CT Altersgemäßer zerebraler computertomografischer Befund ohne sichere Zeichen z. B. einer Blutung, eher groben Raumforderung • CT HWS o keine Fraktur nachweisbar und keine Spondylolisthesis. o fortgeschrittene hypertrophe Spondylarthrose in Hohe HWK 4/5 rechts o HWK 5/6 Iinks und in Höhe HWK 7/BWK 1 rechts • Entzündungsparameter unauffällig. 09/2025 Neurochirurg • Diagnose durch Identifizierung der lokalen Ursache durch gezielte Betäubung der Wirbel und Cortsion o Wirbel LWS unten o Wirbel LWS unten • keine Identifizierung der lokalen Ursache möglich 10/2025 OP Denervierung • Chronisches Wirbelsäulenschmerzsyndrom mit psychosomatisch verstärkter Schmerzverarbeitung und Reizzustand des Iliosakralgelenks • Ubiquitärer schmerzinduzierter myofaszialer Hypertonus als somatoforme Schmerzkomponente • Fortgeschrittenes degeneratives lumbosakrales Schmerzsyndrom bei multisegmentale Facettengelenksarthrose LWK 4 bis SWK 1 links • Pseudoradikuläre Schmerzsymptomatik mit Beteiligung des posterioren sakralen Nervennetzwerks (PSN) • Chronisches therapieresistentes Rückenschmerzsyndrom Operativer Eingriff: • Endoskopische Denervierung der dorsalen Rami in den Segmenten L3/4, L4/5 und L5/S1 • Computernavigierte endoskopische multisegmentale Facettenbehandlung LWK 4 bis SWK 1 bds. (Exzision von hypertrophiertem Facettengelenkgewebe inkl. Lig. mamilloaccessorium, Resektion bis an das Neuroforamen, Denervierung der Rr. dorsales mediales L4–S1) • Computernavigierte endoskopische Denervierung im Bereich Sakrum und ISG bds. (gezielte Denervierung der Rr. dorsales L5, S1, S2, S3 sowie des posterioren sakralen Nervennetzwerks PSN, jeweils mit separatem Zugang und Resektion entzündlich degenerativ veränderter Strukturen) • Operation Denervierung bis heute ohne Verbesserung der Symptome 12/2025 MRT-LWS aktuellste MRT[/U] • unverändert mäßige linksbetonte Protrusion L4/5 mit geringer Irritation der Nervenwurzel L5 links. Keine ossäre Spinalkanalstenose oder Foramenstenose. • Myelon/Cauda equina: Conus medullaris sowie Cauda equina imponieren unauffällig. • Rückenmuskulatur: Muskelödem im Bereich der autochthonen Rückenmuskulatur (DD • postoperativ/postinterventionell). • ISG: Unauffällige IS-Gelenke ohne Hinweis auf eine Sakroiliitis. • kein neuer Bandscheibenprolaps. • weiterhin Facettengelenksarthrose ohne ossäre Spinalkanalstenose oder Foramenstenose. [U]Befunde sortiert nach Wirbelbezeichnung HWS-Befunde C3/C4 • geringe mediane Protrusionen ohne Kontakt zu einem Spinalnerv C4/C5 • jeweils geringe mediane Protrusionen ohne Kontakt zu einem Spinalnerv, Fortgeschrittene hypertrophe Spondylarthrose rechts C5/C6 • geringe Bandscheibenprotusion • fortgeschrittene hypertrophe Spondylarthrose in Höhe HWK 5/6 Iinks C6/C7 • geringe Bandscheibenprotusion, wiederum geringere Protrusion, kein Nervenkontakt C7/TH1 • fortgeschrittene hypertrophe Spondylarthrose in Hohe HWK 7/BWK 1 rechts BWS-Befunde Th5 • fokale venöse Erweiterung/ Ektasie wohl der V. azygos unmittelbar vor ihrer Mündung in die V. cava superior mit Erweiterung auf max. 24 mm Durchmesser bei sonst max. 10 mm Gefäßkaliber Th6 • Nebenbefund einer Wurzeltaschenzyste/ Tarlov-Zyste Th6 rechts. LWS-Befunde L1/L2 • Leichte bilaterale Protrusion. L2/L3 • Geringe bilaterale Protrusion. Facettengelenksarthrose. L3/L4 • mäßig ausgeprägte Spondylarthrose, Etwas Spondylarthrosen verstärkt • allenfalls geringe Spondylarthrosen • geringe bilaterale Protrusion. Facettengelenksarthrose • Thermalkoagulation erfolgt ohne Verbesserung der Symptome L4/L5 • initiale Osteochondrose und flache mediobilaterlae bis intraforaminale Diskusprotusion mit zusätzlich horizontalem Einriss des Anulusfibrosus • Spondylarthrosen verstärkt noch stärker links • minimale zirkuläre Protrusion • Osteochondrose, Spondylarthrose und Bandscheibenhernierung ohne Spongiosaödem oder Massenvorfall • rechtsbetonte Protrusion • mediobilaterale geringe Protrusion mit dorsalem narbigem Anteil, allenfalls geringe Spondylarthrosen • mäßige mediale und linksbetonte Protrusion mit geringem Kontakt zur Nervenwurzel L5 links. • Facettengelenksarthrose • Thermalkoagulation erfolgt ohne Verbesserung der Symptome L5 • geringer Bandscheiben-Nerven-Kontakte L5 bds L5/S1 • rechts kleiner horizontalen Einriss des Anulusfibrosus mit möglicher Tangierung der S1 Wurzel rechts • mäßig ausgeprägte Spondyalarthrose • Spondylarthrosen verstärkt beidseits L5/S1 • breitbasige Vorwölbung rechts betont in Höhe LWK 5/SWK 1 ohne Nervenwurzelbeteiligung • Spondylarthrosen verstärkt beidseits L5/S1 • breitbasige Vorwölbung rechts betont in Höhe LWK 5/SWK 1 ohne Nervenwurzelbeteiligung • geringe mediale Protrusion. Der vormals abgrenzbare Bandscheibenvorfall rechts ist nicht mehr abgrenzbar • Facettengelenksarthrose. • keine ossäre Spinalkanalstenose oder Foramenstenose. • Thermalkoagulation erfolgt ohne Verbesserung der Symptome Osteopose-Untersuchungsergebnis • normal Seit längerer Zeit bin ich absolut verzweifelt. Kein Arzt übernimmt Verantwortung und legt sich hinsichtlich der Ursachen für meine Schmerzen fest bzw. schlägt mir eine Therapie vor. Es werden immer nur Schmerzmittel und Krankengymnastik vorgeschlagen. Aufgrund der Diagnosen dürfte ich nicht solche starken Schmerzen haben. Ursachenforschung will keiner betreiben. Vielen Dank fürs Lesen und ich würde mich sehr freuen, wenn jemand hier in diesem Forum mit Rat und Tipps unterstützen könnte. Was könnte mir weiterhelfen bzw. welche Untersuchungen zur Eingrenzung der Ursachen könnte ich noch machen? Liebe Grüße Ina |
| Pauline69 |
Geschrieben am: 24 Feb 2026, 18:04
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PremiumMitglied Silber Gruppe: Betreuer Beiträge: 2.070 Mitgliedsnummer.: 27.762 Mitglied seit: 02 Dez 2018 |
Liebe Ina,
Erst einmal, herzlich willkommen bei uns im Forum! Deine Leidensgeschichte ist wirklich lang und extrem ausgeprägt, mit wirklich unglaublich vielen MRTs. Sämtliche MRTs weisen keinen dramatischen Befund auf, es sind überall kleinere Bandscheibenvorwölbungen, minimale Einengung oder Tangierungen eines Neuroforamen, dezente Facettengelenksarthrosen beschrieben worden. Außer einer Zyste an der Brustwirbelsäule gibt es an deiner Wirbelsäule laut MRT-(Bericht), keinen wirklichen, wegweisenden Befund. Ich kann mir gut vorstellen, dass jeder Arzt, egal, ob Neurologe oder Neurochirurg, zuerst einmal mit der Anzahl der Befunde vollkommen überfordert. Er müsste sich mit sämtlichen Arztbriefen und MRTs mindestens erst mal 1 Stunde auseinandersetzen, sich in aller Ruhe alle Bilder ansehen und einen, falls vorhandenen, Zusammenhang erkennen. Es ist eigentlich alles mehrfach gründlich untersucht worden, du warst viele Male im Krankenhaus, es sind diverse MRTs gelaufen. Was Deine starken Schmerzen auslösen könnte, kann ich leider nicht vermuten. Absolut verständlich, dass du mit den Nerven am Ende bist, ich weiß nicht, ob es das gibt, aber was du jetzt bräuchtest, wäre einen wirklich guten Arzt, Neurologe oder Neurochirurg, der sich die Zeit nehmen würde, mit dir von Anfang bis Ende noch einmal alles durchzugehen. Waren all deine stationären Aufenthalte in ein und dem selben Krankenhaus? War es immer der gleiche Neurochirurg, der dich gesehen und behandelt hat? Ich wünsche dir gute Besserung und liebe Grüße, Pauline |
| Fastfinger |
Geschrieben am: 24 Feb 2026, 18:23
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Neu hier ![]() Gruppe: *Mitglied* Beiträge: 6 Mitgliedsnummer.: 29.968 Mitglied seit: 30 Aug 2025 |
Hallo Pauline,
vielen Dank für Deine ausführliche Rückmeldung und Deine aufmunternden Worte. Es waren: zwei unterschiedliche Krankenhäuser drei unterschiedliche Orthopäden zwei unterschiedliche Hausärzte zwei unterschiedliche Neurologen Mittlerweile habe ich eine neue Hausärztin und habe einen Termin in 4 Wochen bei einem Neurologen in einem MVZ an einem anderen Krankenhaus. Die Hausärztin wird in einer Woche ein ausführliches Blutbild sowie einen Checkup durchführen. Viel Hoffnung habe ich nicht mehr. Liebe Grüße Ina |
| Jekyll114 |
Geschrieben am: 24 Feb 2026, 19:25
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Öfter dabei ![]() Gruppe: *Mitglied* Beiträge: 34 Mitgliedsnummer.: 28.993 Mitglied seit: 12 Jan 2022 |
Hallo, adhoc fällt mir dazu ein, dass es evtl. auch eine Neuroborreliose durch einem Zeckenbiss sein kann. Hierzu müsste Dein Hausarzt ein spezielles Blutbild erstellen lassen.
Viel Erfolg Jekyll114 |
| Fastfinger |
Geschrieben am: 24 Feb 2026, 20:50
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Neu hier ![]() Gruppe: *Mitglied* Beiträge: 6 Mitgliedsnummer.: 29.968 Mitglied seit: 30 Aug 2025 |
Hallo Jekyll114,
vielen lieben Dank für Deinen Hinweis. Ich werde versuchen meinen Hausarzt zu überzeugen, dass er bei meiner geplanten Blutuntersuchung einen Nachweis hinsichtlich Neuroborreliose mit berücksichtigt. Liebe Grüße Ina |
| Pauline69 |
Geschrieben am: 24 Feb 2026, 22:26
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PremiumMitglied Silber Gruppe: Betreuer Beiträge: 2.070 Mitgliedsnummer.: 27.762 Mitglied seit: 02 Dez 2018 |
Hallo Ina,
Was mir gerade noch dazu einfällt, ist die Frage, bist du schon einmal neurologisch, in einer Klinik, komplett auf den Kopf gestellt worden? Mit sämtlichen neurologischen Messungen und einer Lumbalpunktion? Gab es ein MRT vom Kopf? Gute Nacht und liebe Grüße, Pauline |
| Fastfinger |
Geschrieben am: 25 Feb 2026, 15:21
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Neu hier ![]() Gruppe: *Mitglied* Beiträge: 6 Mitgliedsnummer.: 29.968 Mitglied seit: 30 Aug 2025 |
Hallo Pauline,
habe mich heute über meinen Hausarzt per Sofort-Einweisung ins örtliche Klinikum in die Neurologie einweisen lassen. Leider hat die Klinik mich nicht stationär aufgenommen sondern nur festgestellt, dass kein Bandscheibenvorfall und auch keine bedrohliche neurologische Krankheit vorliegt. Entzündungswerte im Blutbild auch unauffällig. Ich wurde wieder zurück an den Hausarzt verwiesen mit dem Hinweis, dass ein erweitertes Blutbild mit Rheumafaktoren untersucht werden soll. Des Weiteren wurde mir empfohlen mich in eine multimodale Schmerzklinik einweisen zu lassen. Hat da hierzu jemand im Forum Erfahrung bzw. eine Empfehlung (wahrscheinlich muss ich aber auch mal die Suchfunktion nutzen)? Mir wurde dann heute gleich Blut beim Hausarzt abgenommen.....dauert bis zum Befund etwas, da auch Borreliose gecheckt wird. Termin zur Durchsprache ist nächste Woche. Zusätzlich hat mir der Hausarzt ein anderes Muskelrelaxan (Myditin 3 mg) sowie ein Betäubungsmittel (Name folgt) in Kombination mit MCP Stada 10 mg gegen Übelkeit verschrieben. Eine Einweisung in eine multimodale Schmerzklinik würde mir der Hausarzt sofort ausstellen - er würde aber noch abwarten bis das Ergebnis des Blutbilds vorliegt. In der Zwischenzeit soll ich mich schon mal präventiv um eine Schmerzklinik kümmern, da die Kliniken lange Wartezeiten haben. @Pauline hast Du einen Tipp, was man bewerkstelligen muss, um in einer neurologischen Klinik auf den Kopf gestellt wird?...ich bin ratlos. In der Klinik wurde mir heute gesagt, dass eine weitere Lumbalpunktion nichts bringt, da ich vor 2 Jahren schon eine hatte. Liebe Grüße Ina |
| Pauline69 |
Geschrieben am: 25 Feb 2026, 17:26
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PremiumMitglied Silber Gruppe: Betreuer Beiträge: 2.070 Mitgliedsnummer.: 27.762 Mitglied seit: 02 Dez 2018 |
Liebe Ina,
Das, was du beschreibst, ist wohl eine ganz typische Verhaltensweise der Krankenhäuser! 2020 hatte ich eine Notfalleinweisung meines Neurologen für die Neurologie erhalten. Während ich, an einem Mittwochvormittag gegen 10:00 Uhr, im Wartebereich der Notaufnahme saß, bekam ich mit, wie 90 % aller Patienten wieder nach Hause geschickt worden sind, teilweise ebenfalls Patienten, die mit einem neurologischen Problem gekommen sind. Ich hörte das damals aus den Nachbargesprächen, die Begründungen, die sie ihren Angehörigen mitteilten, waren unter anderem, das wäre kein Fall für eine stationäre Aufnahme, das könnte ambulant untersucht werden, das ist kein Fall für die stationäre Neurologie. Die Aussagen, die man Ihnen gegeben hatte, waren also ähnlich wie bei dir. Ich kann es nicht sagen, aber vielleicht ist eine Einweisung vom Hausarzt nicht so viel wert, wie eine Einweisung/Notfalleinweisung vom Neurologen. Ich bin stationär aufgenommen worden und wurde acht Tage vollkommen auf den Kopf gestellt. Es gab allerdings auch keine Vorbefunde und die Verdachtsdiagnose, die mein Neurologe auf die Notfalleinweisung schrieb, war glaube ich schon dringlich. Eine Userin aus unserem Forum hat mal sehr, sehr positiv über eine stationäre Schmerzklinik berichtet. Ich glaube, sie hieß Schmerzklinik Sommerfeld. Die Wartezeiten waren damals schon, soweit ich mich erinnere, unglaublich lang! Ich glaube, schnell geht dabei gar nicht. Meine einzige Empfehlung wäre also, versuche möglichst zeitnah einen Termin bei einem Neurologen zu erhalten. Besprich die ganze Situation mit ihm und hoffe darauf, dass er es auch für nötig hält, dass eine neurologische Abklärung bei dir durchgeführt wird. Ich glaube, sonst kannst du nicht viel machen. Liebe Grüße, Pauline |
| Fastfinger |
Geschrieben am: 25 Feb 2026, 18:09
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Neu hier ![]() Gruppe: *Mitglied* Beiträge: 6 Mitgliedsnummer.: 29.968 Mitglied seit: 30 Aug 2025 |
Hallo Pauline,
vielen Dank für die Hinweise und Deinen Erfahrungsbericht. Ich werde versuchen schnellstmöglich einen Termin bei einem Neurologen zu bekommen, mit der Hoffnung dort weiterzukommen. Liebe Grüße Ina |
| Pauline69 |
Geschrieben am: 25 Feb 2026, 18:34
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PremiumMitglied Silber Gruppe: Betreuer Beiträge: 2.070 Mitgliedsnummer.: 27.762 Mitglied seit: 02 Dez 2018 |
Liebe Ina,
Einen Tipp möchte ich dir noch geben, berichte nicht allen Ärzten von sämtlichen Voruntersuchungen, lass sie selber suchen und lass sie selber eine Diagnose stellen. Bringst du schon bereits zu viele Berichte und Bilder mit, kann das schnell dazu führen, dass sie dich in eine Schublade stecken. (Man könnte meinen, sie denken dann, was sollen wir finden, was andere nicht gefunden haben) Ich behaupte mal ganz vorsichtig, sie haben dann keine Lust, das Ganze, gegebenenfalls wieder ohne Ergebnis, noch einmal von vorne zu untersuchen. Nur wenige Ärzte, insbesondere meiner Erfahrung nach in Unikliniken, gehen dann noch einmal ohne Vorbehalt, an die Beschwerden und Geschehnisse heran. Ich habe solch eine Erfahrung mal in der MHH, medizinische Hochschule Hannover, gemacht. Sie hatten sich anhand sämtlicher Vorbefunde schon ein Bild gemacht und hielten viele Untersuchungen daher nicht mehr für notwendig. Letztendlich hätte ich mir dann den stationären Aufenthalt dort sparen können. Seitdem bin ich mit meinen Informationen an neue Ärzte sehr zurückhaltend. Ich konzentriere mich bei der Schilderung der Beschwerden auf kurze, wesentliche Punkte. Viele Grüße, Pauline |
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