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| MichaDD80 |
Geschrieben am: 01 Sep 2021, 12:39
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Öfter dabei ![]() Gruppe: *Mitglied* Beiträge: 14 Mitgliedsnummer.: 28.853 Mitglied seit: 14 Jul 2021 |
Update (oder: Ich glaub es geht schon wieder los...):
Hallo mal wieder, mein letzter Eintrag hier ist schon einige Zeit her, jetzt wird es aber (leider) mal wieder Zeit, etwas zu schreiben. Es ist das altbekannte Muster, wenn es einem gut geht, teilt man das eher weniger mit, als bei akuten Beschwerden. Doof eigentlich... Also, Ende Juli hatte ich meine erste PDI-Spritze bekommen. Diese wurde in den Hiatus sacralis gesetzt. Ich erinnere mich sehr gut daran, ich bin dort angekommen und konnte keine Minute stehen oder laufen, bis die Schmerzen schier unerträglich wurden. Nach der Spritze habe ich mich zuhause hingelegt und den Tag ruhig ausklingen lassen. Am nächsten Morgen waren die Schmerzen erheblich weniger. Und am übernächsten Tag war ich quasi schmerzfrei. Welch herrliches Gefühl. Nach 7 Tagen stand die zweite Spritze an, und mein schmerzfreier Zustand hielt weiter an. Ich machte weiter Physio und ich konnte sogar wieder radfahren (habe zwei Touren a 50km unternommen) und das Laufen ging wunderbar. Ich war auch ein paarmal wandern, jeweils so um die 5-9 km, ein Traum. Klar, früher waren es 25km, aber egal, das wird schon wieder, ist ja logisch, dass ich abgebaut habe. Mein Physio zeigte mir nun einige Übungen zur Kräftigung der Muskulatur, die ich täglich ohne Probleme durchführte, und ich ließ mir in meinem Fitnessstudio einen Plan mit isometrischen Übungen erstellen. Den habe ich auch vom Physio absegnen lassen, der riet mir auch zu einer Übung zur Nervenmobilisierung des Ischias. Die war zwar nicht gerade angenehm, aber je nach Tagesform auch gut machbar. So langsam ging das Leben also wieder los, und ich gab meinem Chef Bescheid, dass ich bald mit der Wiedereingliederung starten wollte. 14 Tage nach der zweiten Spritze stand die letzte Injektion an. Ich bin mit dem Rad zur Praxis gefahren, habe ohne Probleme im Wartezimmer eine halbe Stunde gesessen. Die Spritze war wie die anderen, etwas unangenehm, aber gut aushaltbar. Nun sollte erstmal gewartet und dann im Oktober entschieden werden, ob eine weitere Behandlung nötig ist. Leider fingen dann am Tag nach der Spritze die Probleme wieder an. Zunächst nur ein unangenehmes Gefühl beim Sitzen (ich schob es auf das frisch eingespritzte Kortison). Jetzt, knapp drei Wochen später, hat es sich weiter verschlechtert. Sitzen ist nach einer Weile schmerzhaft, die Physioübungen tun auch weh. Die Mobilisationsübung ist nur unter Schmerzen und sehr begrenzt durchführbar, so richtig gerade bekomme ich das Bein nicht. Es sticht quasi permanent im unteren Rücken, der Ischias ist auch sehr gereizt. Habe jetzt auch teilweise wieder Diclofenac genommen. Positiv ist, dass ich noch normal laufen kann, wenn auch nicht so weit. Dann muss ich mich hinlegen. Stehen kann ich gut, auch auf den Zehen. Und die Taubheit ist nur noch im kleinen Zeh, und auch da habe ich das Gefühl, es ist etwas weniger geworden (kann aber auch täuschen). Und ich kann durchschlafen. Dennoch ist es ein deutlicher Rückschritt, bin wieder wie "eingerostet". Meine Theorie ist, dass ich vielleicht mit den Übungen von Physio und Fitnessstudio schon wieder zuviel wollte. Ich war auch nur zweimal da, während der Ausführung hatte ich fast keine Probleme, dafür aber am nächsten Tag umso mehr. Was sehr unangenehm war und ist, einen Katzenbuckel zu machen oder sich nach hinten zu beugen. Das heißt ja eigentlich, dass der Nerv noch bedrängt wird, oder? Es ist alles sehr frustrierend. Ich hatte wirklich das Gefühl, dass ich aus dem gröbsten raus bin. Mit Rückenschmerzen kämpfe ich seit Anfang April, mit den Ischiasproblemen durch den Nerv seit Juni (mit den 3 Wochen Unterbrechung). Nun haben wir schon September und ich hänge ganz schön durch, dass das alles jetzt scheinbar von vorne losgeht und ich außer ein wenig schmerzfreie Zeit nichts gewonnen habe... |
| Vordi |
Geschrieben am: 01 Sep 2021, 18:33
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Öfter dabei ![]() Gruppe: *Mitglied* Beiträge: 23 Mitgliedsnummer.: 28.870 Mitglied seit: 29 Jul 2021 |
Hi,
das Dico ist ein schwaches Medikament. Wenn Du trotzdem Schmerzen hast ist es eindeutig zu schwach für Dich. Bei mir kamen die Ärzte mit immer stärkeren Schmerzmitteln. Selbst hoch dosierte Tilidin half nichts mehr. Mit Notarzt und Krankenwagen wurde ich auf eine Schmerzstation gefahren. Die Ärzte geben gezielt Spritzen in die Nervenwurzeln. Was bei mir nicht gemacht wurde waren gezielte PRT Spritzen unter Röntgen oder CT. Damit kann der Neueochirurg den Schmerz komplett ausschalten. Das ist Stufe 1 der konservativen Therapie. Erst wenn der Schmerz beseitigt ist solltest Du mit Bewegung anfangen. Mir hilft die Übung "das Brett" aus dem Power Yoga. Schau mal bei Google. Diese Übung mache ich drei mal 30 Sekunden oder länger pro Stunde. Jedoch erst wenn der Schmerz beseitigt ist. Da Dein Arzt die Bilder des MRTs nicht betrachtet unterstelle ich das er selbst kein MRT auswerten kann. Das überlässt er dem Radiologen. Um Schmerzen zu vermeiden würde ich an dieser Stelle stationär ins Krankenhaus gehen. Am besten mit gezielten PRT Spritzen auf der Neueochirurgie. Danach Sport. |
| Vordi |
Geschrieben am: 01 Sep 2021, 19:00
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Öfter dabei ![]() Gruppe: *Mitglied* Beiträge: 23 Mitgliedsnummer.: 28.870 Mitglied seit: 29 Jul 2021 |
Sorry, die erste Nachricht war auf Deine Erste Nachricht gedacht. Jetzt las ich es komplett:
Also die Spritzen wirken eine bestimmte Zeit. Du kannst alle 6 Monate neue PRT Spritzen kriegen. Da Du ja schon viel erleben musstest kannst Du vielleicht Dir einiges ersparen. Versuche einen zeitnahen Termin beim Neurochirurgen zu bekommen. Vielleicht kann diesmal ja schon der Hausarzt sa anrufen und Du kannst Dir den Umweg durch den Orthopäden sparen... Fahrradfahren ist ein schönes Hobby jedoch nicht so gut wie walking. Nicht laufen und joggen. Möglichst gerade keine bergigen Strecken. Jedoch hier gilt immer noch: NICHT in den Schmerz hinein. Der NC hat die richtigen Spritzen. Wenn Diclo nicht reicht (bis dahin) mir hilft Tilidin. Wenn Du natürlich in den Schmerz hinein trainierst bist Du bei Morphium. Lieber nen gleichmäßigen Tilidin Spiegel aufbauen |
| MichaDD80 |
Geschrieben am: 01 Sep 2021, 19:34
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Öfter dabei ![]() Gruppe: *Mitglied* Beiträge: 14 Mitgliedsnummer.: 28.853 Mitglied seit: 14 Jul 2021 |
Hallo und danke erstmal für Deine Nachricht. So ganz verstehe ich aber nicht, was Du mir sagen möchtest.
Du sagst, die Spritzen wirken nur eine bestimmte Zeit. Das ist mir klar. Hätte ich meinetwegen 4 Wochen nach der letzten Spritze wieder Schmerzen bekommen, wäre das für mich logisch gewesen. Aber ich hatte ja 3 Spritzen (Abstand 7 Tage und dann 14 Tage) und war nach Nr. 1 und und nach Nr. 2 komplett schmerzfrei. Unmittelbar nach der dritten fing es aber wieder an, so als hätte die dritte die Wirkung der vorherigen abgeschwächt. Kann es vielleicht auch sein, dass die letzte Spritze (es war ohne bildgebendes Verfahren) irgendwie falsch gesetzt wurde? Und zu den Übungen, die habe ich lange schmerzfrei durchführen können, auch hier gingen die Probleme erst ein paar Tagen nach Spritze Nr. 3 los. Momentan ist es so, dass die Schmerzen früh und abends stärker sind. Allerdings (noch?) nicht so krass, dass ich es nicht aushalte. Deswegen hatte ich morgens nur bei Bedarf (von 14 Tagen vielleicht 4) eine Diclo genommen. Macht es wirklich Sinn, sich quasi "auf Vorrat" einen Schmerzmittelspiegel aufzubauen, wenn es gar nicht klar ist, dass die Schmerzen sich so weit verstärken? |
| blumi |
Geschrieben am: 02 Sep 2021, 05:00
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PremiumMitglied Silber Gruppe: Betreuer Beiträge: 2.270 Mitgliedsnummer.: 27.696 Mitglied seit: 26 Okt 2018 |
Hallo MichaDD,
Spritzen ohne Bildgebung ist meines Erachtens keine gute Idee. Wie will man denn wissen, ob genau der Bereich der Nervenwurzel erreicht ist? Insofern kann es gut sein, dass es durch die Spritze zu einer Verletzung/Beeinträchtigung von Strukturen gekommen ist. Normal ist bei PRTs, dass es mal ein paar Tage direkt nach der Spritze zu einer Schmerzverstärkung kommen kann, wenn die Nervenwurzel sehr eingeengt ist und dann noch die Flüssigkeit dazu kommt. Da der Cortisonanteil aber abschwellend auf den Nerven wirkt und die Flüssigkeit sich ja verteilt bzw. vom Körper aufgenommen wird, handelt es sich dabei um einen zeitraum vonn vielleicht 2 - 4 Tagen. Das was du beschreibst ist nicht in Ordnung, und das würde ich mit deinem Arzt besprechen. LG, Elke |
| MichaDD80 |
Geschrieben am: 03 Sep 2021, 12:33
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Öfter dabei ![]() Gruppe: *Mitglied* Beiträge: 14 Mitgliedsnummer.: 28.853 Mitglied seit: 14 Jul 2021 |
So, ich hatte eben meinen Termin beim Orthopäden. Der hält die Spritzentherapie für gescheitert. Auch wenn ich 3 Wochen schmerzfrei war und unmittelbar nach der letzten Spritze wieder Probleme bekam, meint er, dass damit diese Methode nicht mehr in Frage kommt. Der Arzt ist allgemein sehr empathisch, und meinte auch, das wär so doch kein Leben. Nach der OP hätte ich innerhalb weniger Tage Ruhe. Er machte noch paar Tests; Kraft, Zehenstand etc. passt, im Liegen wenn er mein gestrecktes Bein anhebt, fängt nach 25° der Schmerz an.
Ich habe eine Akutüberweisung zum Neurochirurgen, dort soll ich mich am Dienstag vorstellen. Vorher am Montag hab ich noch einen Termin bei der Schmerztherapie, ich könnte wetten die werden mir noch eine vierte Spritze anbieten. Langsam aber sicher bin ich mürbe. Ich glaube, wenn der Neurochirurg sagt, er würde die OP machen, sage ich zu. Bei meiner ersten Vorstellung (wo ich viel stärkere Schmerzen hatte als jetzt) meinte er ja, er würde jetzt noch nicht operieren, nur wenn die Spritzen nicht anschlagen. Und das haben sie ja eigentlich...zumindest eine ganze Weile... |
| blumi |
Geschrieben am: 03 Sep 2021, 18:26
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PremiumMitglied Silber Gruppe: Betreuer Beiträge: 2.270 Mitgliedsnummer.: 27.696 Mitglied seit: 26 Okt 2018 |
Hallo Micha,
ich würde an deiner Stelle bei dem Neurochirurgen noch mal ansprechen, wie das mit den Spritzen gelaufen ist. es könnte ja z.B. auch sein, dass da noch etwas Material nachgerutscht ist und die Verschlechterung nicht direkt etwas mit der 3. Spritze zu tun hat sondern nur zufällig in den gleichen Zeitraum gefallen ist. Vielleicht wäre erst noch eine neue Bildgebung angesagt. Aber das muss der Neurochirurg entscheiden. Blöd wäre es , wenn die Spritzen eigentlich gut wirken würden und jetzt wegen etwas anderem die OP-Karte gezogen wird. Darauf würde ich an deiner Stelle auf jeden Fall noch mal hinweisen. Da du keine Lähmungen hast hast du ja keine absolute OP-Indikation, da sollte eine nochmalige MRT-Kontrolle zeitlich noch drin sein. LG, elke |
| MichaDD80 |
Geschrieben am: 09 Sep 2021, 18:30
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Öfter dabei ![]() Gruppe: *Mitglied* Beiträge: 14 Mitgliedsnummer.: 28.853 Mitglied seit: 14 Jul 2021 |
Hallo, es gibt wieder Neuigkeiten.
Am Montag war ich bei der Schmerztherapie und habe dort meine Probleme nach der dritten Spritze angesprochen. Der Arzt reagierte verwundert und meinte, er wolle mir vorerst keine neue Spritze setzen, sondern ein neues MRT abwarten. Evtl. sei ja noch etwas nachgerutscht oder ein neuer Vorfall... Ich bin dann Dienstag schon im MRT drangekommen. Leider muss man ja immer rund eine Woche auf die Auswertung warten, so dass ich erst dann wieder in die Schmerztherapie kann. Die CD habe ich aber mitbekommen. Wenn ich die Bilder vergleiche, sehe ich ehrlich gesagt keinen Unterschied zu dem MRT vor 3 Monaten. Ich finde sogar, der BSV ist ein kleines Stück größer und mehr auf die rechte Seite gerutscht. Aber ich bin ja Laie... Auf jeden Fall hatte ich ja noch die Überweisung vom Orthopäden zum Neurochirurgen, wo um die OP gebeten wurde. War gleich früh da und es hieß, es kann 1,5 Std dauern bis ich dran bin. Es wurden dann am Ende 3...nicht gerade angenehm wenn man in keiner Haltung lange ausharren kann. Der Neurochirurg schaute dann mal kurz aufs MRT und meinte: "Sie haben eben einen richtig schönen Vorfall." Zur Aussage des Orthopäden, dass die PRT´s gescheitert wären, meinte er, da ist schon ein bißchen was Wahres dran. Der Nerv wird gedrückt und solang das passiert, habe ich eben Schmerzen. Solange es keine Ausfallerscheinungen gibt, ist es nicht unbedingt nötig zu operieren. "Herr XX, Sie können noch 100 Spritzen bekommen, oder ich operiere Sie eben. Mir ist es egal." Ich fragte dann, wie lange ungefähr die Wartezeit bei einer OP ist. "Das weiß ich doch nicht, ist immer anders. Ich schieb Sie dann schon irgendwie dazwischen. Noch Fragen? Tschüss!" Wow, menschlich ist der Arzt wirklich eine Katastrophe. Sehr wenig Empathie, und irgendwie eine Art, mit der ich überhaupt nicht zurechtkomme und mir alle Fragen plötzlich entfallen... Hinterher hab ich mich geärgert, mir nicht noch paar Sachen vorher notiert zu haben. Ich sage mir jetzt gerade, ich probiere noch einmal eine Dreierserie von Spritzen aus. Wenn die nicht anschlagen oder der Schmerz dann wiederkommt, lege ich mich unters Messer. Ich bin einfach mürbe. Der Sommer geht zuende und ich hab ihn größtenteils auf dem Sofa verbracht. Ich muss irgendwann zurück ins Arbeitsleben und vor allem möchte ich mal wieder morgens aufwachen, ohne sofort an das Thema BSV denken zu müssen. Will Freunden nicht mehr absagen, weil ich im Kino nicht lange sitzen kann und beim Konzert nicht lange stehen. Einfach wieder ein normales Leben. Positiv stimmt mich, dass das Laufen so gut klappt, und dass es auch nach Schmerzphasen (z.B. heute nach dem langen Sitzen) schnell wieder gut händelbar ist. Hängt aber vielleicht auch mit meinem Diclo-Spiegel zusammen, seit letzter Woche nehme ich wieder 2x50mg am Tag. Ich habe heute auch ein TENS-Gerät bekommen, probiere es morgen mal aus. Mal sehen was das so bringt. |
| MichaDD80 |
Geschrieben am: 12 Sep 2021, 19:07
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Öfter dabei ![]() Gruppe: *Mitglied* Beiträge: 14 Mitgliedsnummer.: 28.853 Mitglied seit: 14 Jul 2021 |
Hallo, ich hab nochmal eine Frage:
Ich hab ja schon durchblicken lassen, dass ich mit meinem Neurochirurgen sehr unzufrieden bin. Fachlich scheint er, was man so lesen kann, wirklich top zu sein, jedoch ist er menschlich meinesachtens sehr "speziell" (findet man auch öfter in den Bewertungen). Ich fühle mich bei ihm schnell "abgefrühstückt" und nicht wirklich ernst genommen. Mir fehlt vor allem ein wirklicher Rat, wie ich am besten aus dieser ganzen Situation rauskomme. Er sagte wörtlich, dass es ihm egal ist, ob ich mir noch 100 PRTs geben lasse oder ob er mich operiert. Soll ich selber entscheiden. Einerseits verstehe ich ja, dass ich einer unter vielen bin, und mit direkten Ansagen komme ich in der Regel auch gut klar. Aber hier fehlt mir einfach die Empathie und das Vorschlagen eines wirklichen Plans. Nun überlege ich, nochmal einen anderen Neurochirurgen zu kontaktieren. Bei mir in der Stadt gibt es eine Handvoll, aber nur 2 mit der speziellen Schmerztherapie, wo ich die PRTs von der KK bezahlt bekommen würde. Ich weiß aber auch, wie die Wartezeiten für Termine sind... Ich kann unmöglich noch paar Monate mit der jetzigen Situation leben. Außerdem befürchte ich bisschen, dass die Neurochirurgen miteinander in Kontakt stehen, ich müsste ja sagen, warum ich wechseln will. Falls das dann nicht klappt, wer weiß wie mein jetziger NC darauf reagiert. Und zu guter Letzt, wie findet das die Krankenkasse, wenn man den teuren Facharzt wechselt und sich quasi zweimal eine Beratung holt? Wie würdet ihr in dieser Situation handeln? |
| blumi |
Geschrieben am: 13 Sep 2021, 04:57
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PremiumMitglied Silber Gruppe: Betreuer Beiträge: 2.270 Mitgliedsnummer.: 27.696 Mitglied seit: 26 Okt 2018 |
Hallo Micha,
du kannst ganz offiziell um eine Zweitmeinung bitten. Das ist völlig normal und sowohl von der Kasse als auch von Ärzten akzeptiert und empfohlen. Und das solltest du auch tun, da du dich menschlich bei dem Neurochirurgen, den du besucht hast, nicht aufgehoben fühlst. Wenn du das genau so kommuniziert (du hast eine OP-Empfehlung deines behandelnden Arztes und bittest um Zweitmeinung) bekommst du in der Regel relativ zügig einen Termin. LG, Elke |
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