Bandscheiben-Forum

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> bin neu hier und 1. Woche Post OP l5/s1
Mone68
Geschrieben am: 19 Mär 2015, 18:07


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Hallo Cami,

na ja, wenn man keine Probleme hat muss man ja nicht wirklich ins MRT. Ich bin halt öfters drin gewesen wegen anhaltenden Beschwerden.

LG Mone
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Jürgen73
Geschrieben am: 19 Mär 2015, 18:44


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Hallo cami,

willkommen im Forum.

Zitat

Bei mir fiel meine seit nem halben Jahr geplante und vorbereitete 30 Bday Party aus, in 10 Tage ginge ein Flieger in den Urlaub nach Ägypten. Ich versuche hauptsächlich fröhlich zu bleiben, wie geht ihr mit trüben GEdanken und Angst um?


ich hoffe mal das du deinen Urlaub storniert hast.

Sonst dürftest du auf sämtlichen Kosten sitzen bleiben.

Zu deiner OP kann ich dir leider nichts sagen da ich keine OP Erfahrung habe.
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Rückenfrosch
Geschrieben am: 20 Mär 2015, 17:44


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Hallo Cami,

auch von mir die besten Wünsche zum weiterhin guten postoperativen Verlauf.

Ein paar Fragen:
Wie wurdest Du denn operiert? Da gibt es ja mehrere Verfahren (minimalinvasiv, endoskopisch - oder diese andere Art, die ich mir nie merken kann: Nueoplasti - oder so ähnlich?).
Wie groß war Dein BSV? Kannst Du den in mm. angeben?
Bist Du privat oder als Kassenpatient operiert worden?

VG
Rückenfrosch
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Cami
Geschrieben am: 21 Mär 2015, 12:39


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Hi Rückenfrosch,

ich bin Kassenpatient und bin minimalinvasiv operiert worden. Habe nur eine wirklich winzige Wunde am Rücken (kleiner Fingernagel großer Schnitt)

Der Proplaps hatte zum MRT Termin am 26.02. ne Größe von 10x7x13 mm Größe. Mein NC meinte, dass der Prolaps sich von der GRöße zum Zeitpunkt der OP verdoppelt hätte.

Ich könnte mir niemals im Leben vorstellen, jetzt noch ohne OP hier rumzuliegen und zu warten ob sich irgendwas ändert. Trotzdessen ist es jetzt auch nach der OP wechselhaft. Egentlich gehts mir TOP und das werd ich hier kaum sagen dürfen. Ich laufe schon wieder teilweise quer durch Berlin. Jetzt am Wochenende werde ich strenge Bettruhe halten (versuchs zumindest).

LG und schönes Wochenende
Camilla
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Rückenfrosch
Geschrieben am: 23 Mär 2015, 09:02


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Hallo Cami,

besten Dank für die OP-Infos.
Ich finde es auch immer wichtig, wenn im Forum Berichte über gut verlaufende OPs geschrieben werden.
Meine Vermutung ist, dass viele Foren-Mitglieder, deren OP gut verlaufen ist (auch nach 3 Monaten, 6 Monaten, 24 Monaten,...) sich - durch fehlendenen Leidensdruck - nicht mehr so oft im Forum melden.
Ich würde mich freuen, wenn Du alle paar Monate mal eine kurzen Zweizeiler schreibst, wie es Dir geht.

Ich gehöre auch zu den "2%-ich-sehe-Sie-wieder" und würde mich sehr freuen, wenn bei Dir alles pickomäßig gut verläuft. Denn ... eine OP kann auch in 1-2 Jahren bei mir noch anstehen...

LG
Rückenfrosch
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Cami
Geschrieben am: 23 Mär 2015, 09:50


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Hi Rückenfrosch,

das werde ich sehr gerne machen!
Bei mir sinds jetzt ja auch erst 10 Tage Post Op.

Wie es mir geht - weiss nicht genau. Irgendwie ok, irgendwie auch nicht. Morgens habe ich am meisten Schmerzen, laut meiner Physio ist das normal. Morgens habe ich auch am meisten mit mir zu kämpfen, den Optimismus aufrechtzuerhalten und daran zu glauben, dass schon alles gut wird.

Ich nehme auch noch 3x IBU 600 und finde das auch noch recht viel Schmerzmittel. Aber lieber keine Schmerzen und weniger Angst als keine Schmerzmittel und Panik.

Am besten finde ich rumlaufen. Das könnte ich wahrscheinlich den ganzen Tag machen. RIchtig blöd finde ich rumliegen. Ich hasse rumliegen!
Aber nun gehts ja nicht anders...

Wie gehts dir denn heute morgen so?

LG
Cami
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Rückenfrosch
Geschrieben am: 23 Mär 2015, 10:03


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Hallo Cami,

besten Dank!
Ich hoffe sehr, dass es mit Dir weiter aufwärts geht. Ich glaube es gibt niemanden, der nach der OP gleich komplett schmerzfrei ist.

Ich hatte meinen BSV ja im Nov. 2014 und dann gings Anfg. Feb. 2015 nochmals los... Nun sind meine Schmerzen auf "1 von 10". Das bedeutet aber eben nur in Ruhe und beim leichten Spazierengehen. Anspruchsvollere Tätigkeiten ("unbedachtes umdrehen im Bett, joggen, Gartenarbeit) ist noch nicht wirklich möglich... Hoffe es wird besser.

beste Grüße
Rückenfrosch
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Cami
Geschrieben am: 24 Mär 2015, 12:38


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Update: Heute 11 Tage nach der OP geht es mir um längen besser!!

:D Bin jetzt sehr optimistisch, mein altes Leben bald wieder in die Arme schließen zu dürfen.
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Cami
Geschrieben am: 06 Apr 2015, 10:51


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Update 3,5 Wochen Post-OP:

Eigentlich hat sich an meinem Schmerzen und Medikation sehr wenig geändert.
Aber sehr wenig ist ja auch nicht schlecht :)

Es ist ja schon haaresträubend, wie auf und ab es gehen kann.
Ende 2. Woche Post OP waren die Schmerzen mit 3x IBU 600 komplett weg.

Nun nehme ich morgens 1x IBU 600 und dann mittags und Abneds IBU 400. Das geht ok.

Ich muss hier den Warnenden nicht zu viel machen sehr recht geben. Ich habe zuviel gemacht und darf nun die Schmerzen wieder ausbaden.
Zu viel machen heisst bei mir z.B.

- Zu viele Freunde zu lange dahaben
- 2,5 Stunden Zug fahren und Ostern mit der (kinderreichen) Familie verbringen
- sämtliche Form von Druck ( z.B. Erwartungen der Familie bei Familenevents dabei zu sein) und überredet zu werden

Es hat tatsächlich bis jetzt gebraucht, dass ich diese Krankheit angenommen habe und jetzt einfach nur entspanne und abwarte.
Was ich aber sehr merke ist, dass der Rest meines Körpers wieder fitter wird.
(Aufstehen geht flüssiger, laufen geht schneller (ich laufe einfach gerne sehr schnell) Hausarbeit und Aufräumen klappt gut (und tut auch seelisch gut ;))

Was ich an mir noch besonders merke, ist die wohltuende Umgebung von Menschen, die gut mir einem umgehen können.

War gerade eine Woche auf dem Land bei meinen Eltern und Familie. Ich liebe sie alle sehr, aber sie sind stressig! Sehr stressig. Das stresst mich auch. Jetzt zurück in der eigenen Wohnung mit meinem geliebten Freund, geht es mir tausend mal besser. Nur weil er da ist, mich sehr gut zum lachen bringen kann und eh einfach der beste ist.

Der Kampf ist noch lange nicht vorbei, aber es wird schon werden. Ich sehe Licht am Ende des Tunnels. :)

Seid gegrüßt und frphe Ostern
Cami
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Sabine1968
Geschrieben am: 06 Apr 2015, 11:30


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Hallo Cami,

Gut erkannt, die ganze Sache hilft mit zu erkennen, was gut tut.

Ich hatte gestern Besuch von meinem Bruder, der wirklich lieb und stressfrei ist, aber

Ich habe noch schnell aufgeräumt, Kuchen gebacken und dies und das und auch länger gesessen. Seit gestern Abend zickt jetzt mein Rücken rum.

Es ist wirklich wichtig kleine Schritte zu machen. Ich glaube die ganze Familie versteht es nicht wirklich, dass ich auf Weihnachten, Geburtstage etc auslasse. Leider sogar die Beerdigung meiner Oma, die aber würde es verstehen und schüttelt jetzt da oben irgendwo den Kopf über all diese Erwartungen.

Es setzt mich aber auch unter Druck und ich habe oft das Gefühl mich rechtfertigen zu müssen, warum ich denn immer noch nicht gesund bin.

Mach in Deinem Tempo weiter und pfeiff auf den Rest

Sabine
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