Bandscheiben-Forum

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> zur op vorgesehen aber sie trauten sich nicht, HWS Prothesen
Süßnase
Geschrieben am: 10 Mär 2010, 18:59


BoardIngenieur
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Nun ja...ich hab damals auch nicht geglaubt, dass man damit nicht arbeiten gehen kann.

Zweieinhalb Jahre hab ich es immer wieder probiert und dann war Schluss...Schluss mit allem auch mit dem Studium, welches ich neben der Krankenschwestertätigkeit absolvieren wollte...

Ich hab jetzt ein chronisches Schmerzsyndrom...operieren wollte auch keiner...ich nehme Jurnista und bin jetzt Hausfrau, Ehefrau und Hundemutti...an Arbeit in regelmäßiger Folge ist leider nicht mehr zu denken...

ALLES GUTE

und achte auf DICH

LG

Süßnase :winke
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meyer monika
Geschrieben am: 10 Mär 2010, 19:30


Neu hier
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:trostHallo Conny,
da ich Deine Angst wegen der Ausübung Deines Berufes sehr gut nachvollziehen kann,möchte
ich Dir kurz von mir berichten.Ich bin auch seit 23-Jahren als Altenpflegerin beschäftigt (gewesen),
bin immer mit Schmerzen oder unter Schmerzmittel zum Arbeiten gegangen,bis es halt dann nicht
mehr ging.Im April letzten Jahres wurde dann der erste Eingriff an der HWS gemacht,es sollte eine
Laserbehandlung und Thermokoagulation C3/4, C4/5, C5/6 undC6/7 bds.durchgeführt werden.
Bei der nächsten Visite hat mir dann mein NCh gesagt, es hat nicht funktioniert mit dem Lasern
weil sich schon sehr große Osteophyten gebildet haben und er mit dem Laser nicht durchgekom-
men ist.Danach dann im Mai die große Op von Ventral,Resultat:Schluckbeschwerden bis zum
heutigen Tag.Im Oktober dann die nächste Op an der HWS,entfernen der Osteophyten.Im Sep-
tember Rentenantrag auf EU-Rente,im Dezember zum Gutachten,da wurde mir dann gesagt,Alten-
pflegerin ist nicht mehr,nur noch leichte Tätigkeiten.Habe meinen Beruf auch als Berufung für mich
gesehen und es ist für mich sehr,sehr schwer,der Umgang mit den Menschen fehlt mir einfach.
Auch meine LWS hat in den ganzen Jahren schwer gelitten,BSV L4/5 muß demnächst auch
operiert werden.Wollte Dir damit nur andeuten das es wirklich nichts bringt, den Beruf unter allen
Umständen auszuüben,am Ende bist Du die leidtragende mit Deiner Gesundheit. :heul

LG.aus Kempten

Monika Meyer
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Tattoo
Geschrieben am: 10 Mär 2010, 21:27


Öfter dabei
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ich weiß schon für was ich unterschrieben habe und es war wirklich eine fürchterliche Erfahrung es war wie eine Narkose nur daß ich dabei wach war, es wurde mir auch erklärt daß die Lähmungen nach der Wirkung der Medis nachläßt und auch ich habe gesagt nur wo gearbeitet wird passieren Fehler, dem Oberarzt habe ich es hochangerechnet als er nachmittags kam und mir dann weswegen auch immer die Wahrheit gesagt hatte er gab mir auch die Adresse erwähnte aber gleichzeitig daß dies nicht im Entlassbrief stehe, nur wenn ich den Brief lese hört sich daß an als wenn es mir eindeutig besser geht was nicht der Wahrheit entspricht.
LG
Conny :z
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murmel
Geschrieben am: 11 Mär 2010, 02:18


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Hallöchen Tattoo :;
Auch wen mich vielleicht schelten wird, aber ich kann dich verstehen, das Du noch arbeiten möchtest!
Die Frage ist doch immer bekommt man überhaupt eine Voll- Eu-Rente!
Leute die darüber reden wissen oft nicht, über den schweren Weg von der Beantragung bis zur Erteilung eines Rentenbescheides auf Rente wegen voller Erwerbsminderung
Wobei es auch dort noch unter Gruppen gibt.
Entscheidend ist hier auch wieder die Einschätzung der /deiner Leistungsfähigkeit!
Also noch mal zur Wiederholung
0,0 bis 2,59h = Voll Erwerbsgemindert
3,0 bis 5,59h= Teil Erwerbsgemindert
Das ist Entscheidet bei der Begutachtung des MDK der Rentenversicherung bei dir bestimmt
Rentenversicherung Bund.
Solltest du nicht in der Pflege nicht aber auch wirklich nicht arbeiten brauchen, wäre aber auch nur unter diesen Umständen ein weiterarbeiten so lange es dir möglich ist zu vertreten!
Lass dich nicht mit einer reduzierten Arbeitszeit ein!
Wen du Krank mal sein solltest bist du mit 6h genauso lange Krank wie mit 8h.
Die 6h haben Auswirkungen auf das Krankengeld! Wen es gar nicht mehr geht und man Ausgesteuert wird dann auch auf das Geld nach §125 SGB III. wen es bestätigt ist/wird oder Arbeitslosengeld erhalten solltest entscheidend weniger!!!
78 Wochen sind oft schnell vorbei.
Ich würde dir Raten auch wenn es weiter weg sein sollte deine Befund/Aufnahmen schnappen du noch weitere Meinungen ein zu holen.
Wen du nicht mehr arbeiten kannst dann lass dich Krankschreiben auch wen andere sich darüber auslassen es ist deine Gesundheit!

Mit freundlichen Grüßen murmel :bank

Bearbeitet von murmel am 11 Mär 2010, 02:20
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Tattoo
Geschrieben am: 11 Mär 2010, 08:29


Öfter dabei
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:; vielen Dank für den Tipp aber so schnell geb ich mich noch nicht geschlagen werde mir auf alle Fälle noch andere Meinungen einholen es kann doch nicht sein daß man mir nicht helfen kann nur es ist sehr schwierig einen kompetenten Arzt zu finden hoff jetzt mal daß die in der Reha mir einen Weg auf zeigen können wenn nicht muß ich halt weiter suchen.Bin beim öffentlichen Dienst beschäftigt daher muß ich mal noch keine Angst um meine Arbeitsstelle haben.Jetzt hab ich mal nee dumme Frage aber wenn 3 Etagen betroffen sind kann man dann nicht nur in zwei eine Prothese einbauen und evt. die 3 Versteifen ?????

LG
Conny :winke
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masumol
Geschrieben am: 11 Mär 2010, 15:54


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Hallo Conny,

ich kenne zwar kein Beispiel, wo drei künstliche Bandscheiben hintereinander eingebaut wurden, aber auch das würde mich nicht wundern, zumal die Entwicklung ja immer weiter voran schreitet. Vom Gefühl her würde ich allerdings eher drauf tippen, das man zwischen zwei künstlichen Bandscheiben eine Versteifung einbaut, eventuell eine dynamische Versteifung.

Aber es gibt bestimmt noch jemanden, der es genauer weiß und dann lese ich hier klammheimlich mit und lerne wieder was. :D

Leider geht das wohl den Meisten so, das sie mit ihrem Klinikbrief vom Gefühl her auch gleich ihre Gesundschreibung in der Hand halten, da wird von seiten der Ärzte wohl oft geschönt, hab das auch schon mehrfach erlebt. :h

LG Mario
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murmel
Geschrieben am: 11 Mär 2010, 18:10


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Hallöchen Tattoo

Es gibt da verschiedene Methoden! Aber bei mehreren Etagen wird bestimmt eine Versteifung erfolgen was nicht bedeutet dass du deinen Hals nicht mehr drehen kannst!

Mansche Häuser Verplatten gerne die Gefahr besteht das sich schnell Narbengewebe bilden kann! Damit ist dann auch einen nicht geholfen! Lass dich aufklären bei einem Vorschlag zu einem Op was sie machen wollen!
Im Krankenhaus Friedrichshain(Vivantes) hat man sowie ich gehört hab ein schonendes verfahren, wo es über mehre Etagen geht mit der Charite Mitte entwickelt.
Ein versuch wäre es wert. Der Dr. Markus Steinmetz
ist da ein kompetenter Partner! Kannst ja mal nachfragen.
Leitender Oberarzt Dr. Markus Steinmetz
Tel. (030) 130 23 1016
markus.steinmetz@vivantes.de
Sprechstunden für Operationen und konservative Wirbelsäulenbehandlungen
Tel. (030) 130 23 1306

täglich nach Terminvereinbarung
Mit freundlichen Grüßen murmel
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masumol
Geschrieben am: 11 Mär 2010, 18:25


"Doppelbuchstabensammler"
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Hallo Murmel,

gehört zwar eigentlich nicht hier hin, aber ich muss es loswerden.

Genau der Dr. Steinmetz hat bei mir im Vivantes Friedrichshain eine Discographie durchgeführt.

Er kam in den OP und stellte sich vor und da kam mir spontan über die Zunge "sie müssen ihrem Namen aber keine Ehre machen".

Leider tat er's dann doch.

Aber ist schon ein guter Arzt.

LG Mario

Bearbeitet von masumol am 11 Mär 2010, 18:34
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murmel
Geschrieben am: 12 Mär 2010, 00:27


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Hallöchen masumol :;
Hab kurz in deinem Profil gelesen.
Ich glaub du hast da noch einige Kämpfe mit der DRV und dem Versorgungsamt.
Wie ich oben schon geschrieben hab am 11.0310 über die Einschätzung der Leistungsfähigkeit ist ein Endscheidender Punkt und das Hier im Link auch nicht vergessen!

http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=28431
Denn Dokumentation ist alles, beim Kampf mit den Behörden!


Es grüßt murmel :bank

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masumol
Geschrieben am: 12 Mär 2010, 15:15


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Hallo Murmel,

hab recht schönen Dank für den Link, hab es mir mal angeschaut. Das meiste davon hab ich schon beachtet bei der Beantragung der EM-Rente und jetzt beim Gutachter von Amts wegen.

Dabei sind eine Auflistung aller Krankheiten seit gut zehn Jahren, eine Auflistung des beruflichen Werdegangs, eine Arztliste, eine Medikamentenliste mit Allergien und Unverträglichkeiten, Anschrift KK und Kontoverbindung sowie alle Befunde, Reha-, Klinik- und Untersuchungsberichte in Kopie. Hab mir da schon einen Extraordner auf dem Läppi eingerichtet.

Wie genau das mit der Beurteilung Leistungsfähigkeit ist, oblag bisher den Gutachtern, außerdem wurden leider auch nicht alle Angaben der Ärzte berücksichtigt, z.B. hat meine Schmerztherapeutin mir Reiseunfähigkeit bescheinigt, das taucht in keinem Bescheid auf.

Wie Du schon schreibst, wird noch ein längerer Weg.

LG Mario
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