Bandscheiben-Forum

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> OP - ja oder nein?
diverle
Geschrieben am: 12 Dez 2006, 20:53


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Hi Fenny :winke

kann mich Hoppelhase nur anschliessen, 2 Monate ist viel zu kurz.
Ich habe 1.5 Jahre Konservativ durchgezogen mit Kg bis zur Op. Jetzt bin ich schon 4 mal operriert und es ist immer noch keine Besserung in Sicht.
Op heisst nicht das man schmerzfrei wird.
ich kann dir nur raten es noch weiter mit konservativen Therapien zu versuchen, operriert ist schnell und nicht rückgängig zu machen.
Ich Wüsche dir das du die richtige entscheidung für dich findest. Wäge das für und wieder ab.


Glg Wolfgang ;)
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Roentgenfee
Geschrieben am: 12 Dez 2006, 22:10


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Hallo Fenny,

zur PRT, da kann ich Dir was sagen, da ich in der Radiologie arbeite und wir auch PRT's unter CT-Kontrolle machen. Normalerweise kann man die PRT ambulant durchführen. Warum das bei Dir stationär erfolgen soll, kann ich nicht so wirklich nachvollziehen. Aber vielleicht sollen da auch noch weitere Untersuchungen gemacht werden.

Eine PRT sollte aber unbedingt unter Sichtkontrolle erfolgen!!! D.h. unter Durchleuchtung oder im CT. Denn die örtlichen Gegebenheiten der WS sind recht unterschiedlich. Und unter Sichtkontrolle kann man direkt sehen, wohin das Medikament gespritzt wird.

Nach einer PRT solltest Du nicht mehr selber Autofahren, da es zeitweise zu Ausfällen kommen kann!!! Bei mir ist es zwar nicht aufgetreten, aber ich kenne genug Patienten, die teilweise keine Kraft mehr in dem Bein verspürt haben, je nachdem, auf welcher Seite die PRT gemacht worden ist.

Wenn Du einen Termin am Nachmittag bekommen kannst, ist das natürlich gut für Dich. Wir bei uns in der Radiologie machen diese Termine nur Vormittags, danach kannst Du arbeiten gehen natürlich vergessen.

Liebe Grüße
Christel
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Jürgen50
Geschrieben am: 12 Dez 2006, 23:17


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Hallo Fenny,

ich finde Deine Entscheidung, mit der OP noch abzuwarten für richtig. Geschnippelt ist schnell und da bei Dir keine akute Indikation für eine OP vorliegt, sollte man zuerst herkömmliche Methoden probieren.
Ich hatte auch (Juli 2006) einen BSV L5/S1 mit Schmerzen und Taubheitsgefühl im rechten Bein. Hatte vor dem BSV 2-3 mal die Woche gejoggt. Damit war es vorerst vorbei. Der Arzt meinte damals, ohne OP wäre da nichts zu machen. :B
Habe aber trotzdem eine konservative Behandlung gemacht (Kortison, Diclofenac) und nach ca. 3 Wochen hatte ich fast keine Schmerzen mehr. Während dieser Zeit hatte ich auch KGG und Massage bekommen. Nach 3 Monaten hatte ich auch wieder mit dem Joggen angefangen. Mache seit dem jeden morgen ca 15 Minuten KG
Heute bin ich schmerzfrei, das Taubheitsgefühl ist fast weg und die Schwäche im rechten Bein ist kaum noch spürbar.
Ich wünsch Dir für Deinen KHaufenthalt viel Erfolg und gute Besserung, in der Hoffnung, dass Du ohne OP auskommst.

Gruß Jürgen :winke
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Hoppel41
Geschrieben am: 13 Dez 2006, 01:13


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Huhu Fenny ;) ,

für Deinen Krankenhausaufenthalt wünsche ich Dir alles Gute!

Auch ich hatte vor den PRTs gehörig Bammel, aber im Nachhinein kann ich nur sagen, dass es halb so schlimm ist :streichel . Ich hoffe, dass Du nach Deinen Spritzen dasselbe sagen wirst. Dafür drücke ich Dir ganz fest beide :up :up .

Deine Entscheidung, Dich nicht sofort operieren zu lassen, finde ich absolut vernünftig. Die Messer können, wenn dann überhaupt nötig, auch später noch gwetzt werden.

Ganz liebe Grüsse :winke
Uschi
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Angel56
Geschrieben am: 13 Dez 2006, 11:41


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Hallo Fenny,

auch ich finde deine entscheidung super dich erstmal nicht unters Messer zubegeben.
Ich hab in den letzen 12J. schon soviele PRTs gehabt, das ich sie nicht mal zählen könnte und find es auch halb sowild.
Bei mir wurden auch schon viele Stationär gemacht und die brachten immer mehr erfolg wie Ambulant. Deshal drück dich dir für deinen Klinkaufenthalt auch ganz fest die :up :up und wünsch dir den erhofften erfolg!

Alles Gute Dir
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sailor
Geschrieben am: 14 Dez 2006, 20:31


Neu hier
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Hallo, Fenny,
Deine Entscheidung, es erstmal mit einer stationären Spritzentherapie (oder Infiltrationsdiagnose?) zu versuchen, halte ich für richtig. Ich habe das selbst gerade gemacht und fand es garnicht schlimm. Eine OP nach nur 2 Monaten mit Problemen ohne akute, eindeutige OP-Indikation halte ich definitiv auch für verfrüht. Zuerst sollte meiner Meinung nach erstmal das ganze konservative Behandlungsspektrum absolut ausgereizt sein (das dauert seine Zeit!), bevor man an eine OP denkt. Das Dein Arzt jetzt schon das Thema 'künstliche Bandscheibe' überhaupt angesprochen hat, finde ich schon sehr verwunderlich, da dies nach meiner Erfahrung eigentlich immer erst der letzte Schritt ist, wenn sonst garnichts mehr hilft und eine eindeutige Indikation nach ausführlichster Diagnose dafür vorliegt.

Ich selbst bin im April 2005 nach einem akuten starken BSV L5/S1 mit schweren Lähmungserscheinungen (keine Wahl mehr gehabt) an der BS operiert worden. Danach ging es mir fast 1 Jahr ziemlich bis sehr gut ohne weitere Probleme, zumal ich intensiv rückenorientierten Sport betrieben habe in einer Sportschule. Nach einem Reprolaps an der gleichen Stelle habe ich seit über einem halben Jahr wieder andauernd starke Rückenschmerzen. Erst nachdem jetzt alle konservativen Maßnahmen (Sport, KG, Spritzen) nichts gebracht haben und zuletzt auch der therapeutische Anteil der Infiltrationsbehandlung nichts gebracht hat, werde ich jetzt nach eindeutiger Infiltrationsdiagnose eine künstliche BS im Januar erhalten. => Also, nicht zu schnell für eine OP entscheiden in Deiner Situation!

Viel Erfolg und gute Besserung im KrH wünscht Dir
Sailor
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Curry
Geschrieben am: 15 Dez 2006, 12:22


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Hallo Fenny!

Auch ich kann Dir nur raten das konervative Behandlungssprectrum auszuschöpfen bevor Du Dich unters Messer gibst!!

Ich an Deiner Stelle würde die PRTs im KH machen lassen und falls DU eine Besserung verspührst, wiederhole sie doch Ambulant einmal in der Woche!!... Schlimm sind sie wirklich nicht - und das sag ich, obwohl mal daneben gestochen wurde!!! ABER ich würde es nur noch unter CT beim Radiologen machen lassen, denn nur so sieht man, ob man genau an der Wurzel ist!!

Ansonsten probiers mal mit einem Osteopathen, Akkupunktur, Behandlung nach Dorn...

Ich bin seit 5 Monaten AU und habe schon das ganze Programm durch...wegen einer langsam steigender Fußheberschwäche und den teils nicht aushaltbaren Schmerzen, bin ich ganz knapp davor mich operieren zu lassen. Dafür habe ich mir aber auch ganz viele Meinungen eingeholt und mir die Klinik genauest ausgesucht!!

Ich hoffe Du triffst die richtige Entscheidung. Ich drücke Dir die Daumen das Du ganz bald wieder fit bist.

Liebe Grüße Curry :sonne
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Fenny
Geschrieben am: 17 Dez 2006, 22:45


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Hallo ;)

Habt ganz lieben Dank für die vielen guten Wünsche für meinen KH-Aufenthalt. Morgen früh um acht Uhr gehts los. Auch wenn viele von euch sehr gute Erfahrungen mit den PRTs gemacht haben, schlottern mir doch etwas die Knie. Die Panik vor Spritzen macht das alles auch nicht einfacher.... Aber das wird schon schiefgehen! Ich werde euch auf jeden Fall berichten, wie es gelaufen ist.

Liebe Grüße an euch alle,
Fenny
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Fenny
Geschrieben am: 23 Dez 2006, 19:07


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Hallo ;)

Ich möchte mich von meinem KH-Aufenthalt zurückmelden. Nachdem ich ja nun doch ziemlich Angst vor den ganzen Spritzen hatte, habe ich alles gut überstanden. Die Panik vor den Spritzen war sehr viel schlimmer, als die Spritzen selbst.
Die ersten drei Spritzen hatten leider nicht die gewünschte Wirkung bei mir, so dass ich am Mittwoch dann doch ziemlich enttäuscht war. Am Donnerstag haben die Spritzen dann aber endlich geholfen. Endlich morgens ohne Schmerzen aufstehen!! :D Total weg sind die Schmerzen allerdings noch nicht. Ab und zu zwickts schon noch, und das Kribbeln im Fuß ist auch noch ab und zu da. Aber da das Kortison wohl auch noch einige Zeit nachwirkt, hoffe ich, dass das auch noch weggeht. Neben den ganzen Spritzen habe ich auch noch Tramal als nettes Schmerzmittel bekommen. Hatte nicht das Gefühl, dass das wirklich geholfen hat, aber es hat einen gut schlafen lassen :blink:
Über die Weihnachtstage werde ich jetzt noch schön entspannen und dann mal schauen, ob ich meinen geliebten Sport so langsam wieder beginnen kann.
Ich wünsche euch allen wunderschöne, schmerzarme Weihnachten.

Ganz liebe Grüße
eure Fenny :streichel
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Jürgen50
Geschrieben am: 23 Dez 2006, 23:43


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Hallo Fenny,

schön zu hören, dass Du wieder zu Hause bist und es Dir besser geht. :klatscht
Ich wünsch Dir weiterhin gute Besserung (hoffentlich ohne OP), eine schöne Weihnacht und dass Du bald wieder mit dem Sport anfangen kannst.

Gruß Jürgen ;)
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