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tinaF |
Geschrieben am: 02 Sep 2006, 15:17
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Neu hier ![]() Gruppe: *Mitglied* Beiträge: 3 Mitgliedsnummer.: 6.627 Mitglied seit: 02 Sep 2006 ![]() |
;)
Hallo, ich bin Tina und zum ersten mal hier. Am Dienstag soll bei mir eine Myelographie der HWS gemacht werden, um zu sehen ob operiert werden muss. Ich habe zwei Vorfälle c5/c6 und c6/c7 von dem einen weiß ich schon 5 Jahre der zweite wurde vor ein paar Wochen nach einem blöden Arbeitsunfall festgestellt. Ich habe ständig heftige Rücken und Nackenschmerzen, steinharte, verkürzte Nackenmuskeln, Kopfschmerzen bis zum Wahnsinnig werden und seit einer Woche habe ich brutale Schmerzen im rechten Arm und der linke fängt jetzt auch an. Ganz schlimm ist, dass mir immer so schwindlig ist. ich kann echt mehr. Ist für das alles die HWS mit den Vorfällen???????? Bitte ganz ehrlich sein!!!! Schmerzmittel oder Krankengymnastik hilft entweder gar nicht oder es bringt nur leichte Besserung, Muskelentspannungsmittel vertrage ist sehr schlecht, das einzige was wenigstens ein paar Tage die Schmerzen leichter machen sind Spritzen vom Orthopäden. Kann eine OP helfen und was passiert wenn nicht operiert wird ??? So kann ich nicht mehr weiterleben. Entschuldigung wenn ich euch so zutexte, aber irgendwie habe ich das Gefühl hier richtig zu sein diese Seiten sind einfach :up :up Vielen Dank für Antworten :heul :heul Liebe Grüße Tina |
Just |
Geschrieben am: 02 Sep 2006, 17:18
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Bandsch(r)eibling ![]() ![]() ![]() Gruppe: *Mitglied* Beiträge: 570 Mitgliedsnummer.: 4.261 Mitglied seit: 06 Jan 2006 ![]() |
Hallo Tina, es ist möglich das der Urheber deiner Beschwerden die HWS ist, wobei die Kopfschmerzen möglicherweise von den Muskelverspannungen herrühren. Es ist z.B. auch möglich, dass der BSV eine Nervenwurzel bedrängt, dadurch kann es zu einer Nervenentzündung kommen, dauert ca. 3-4 Wochen und ist sehr schmerzhaft. Beurteilen kann das aber nur ein Neurologe oder besser noch, ein Neurochirurg, nach Abschluss aller Untersuchungen. Zumal ja noch ein Arbeitsunfall vorliegt und da ggf. noch andere mögliche Ursachen abzuklären sind.
Du hast die Frage schon richtig formuliert - eine OP kann Linderung bringen, muss es aber nicht, es kann auch dadurch schlimmer werden. Wenn du die Suchfunktion im Forum benutzt, findest du einge Beiträge zu dem Thema. Wenn du dich nicht operieren lässt, dann baut der Körper normalerweise irgendwann das überschüssige Bandscheibenmaterial ab, damit geht auch der Druck auf den Nerv und der Schmerz zurück, das kann aber 'ne Weile dauern. |
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wi-ro |
Geschrieben am: 02 Sep 2006, 17:43
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bekennender Rockfan ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: *Mitglied* Beiträge: 2.450 Mitgliedsnummer.: 3.088 Mitglied seit: 28 Aug 2005 ![]() |
Hallo Tina,
erstmal herzlich willkommen im Forum ;) Just hat das wichtigste ja schon genatwortet, ich hätte da nur noch ein paar Fragen. Warst Du schon bei einem Neurologen? der kann nämlich messen ob und wie stark Deine Nerven geschädigt sind. Hast Du es gegen die Verspannungen schon mit leichter Massage versucht ? mir hat es am Anfang geholfen, dreimal wöchentlich zur Massage, es wurde ganz sanft angefangen, und langsam gesteigert. als die Verspannungen fast weg waren, waren auch die Kopfschmerzen deutlich geringer. So zu den Erfolgsaussichten einer OP, erstmal Statisik: ca. 70-75% der operirten geht es sofort besser 15-20% verspüren keine Verbesserung 5-10 % sogar eine Verschlechterung das sind Zahlen aus den Qualtitätsberichten der Kliniken, darin sind alle OP's an der Bandscheibe enthalten. Du hättest erstmal eine 75%tige wahrscheinlichkeit auf Besserung. Allerdings sind die Erfolgsassichten auch selbstverständlich von der Schwere des BSV abhängig, wenn "nur" ein wenig Material der BS ausgetreten ist (man spricht dann von einem Sequester) und die Nervenwurzeln der Arme bedrängt, sind die Erfolgsaussichten bei 95%. Eine OP-Indikation ist dann gegeben, wenn - die Schmerzen auch trotz Medis Deine Lebensqualität stark einschränken - es Lähmungserscheinungen im Arm oder in den Fingern vorhanden sind. Es muss grundsätzlich nicht operiert werden, Dein BSV wird sich auch so wieder zurück bilden, allerdings nicht in 4 Wochen, das kann bis zu einem Jahr dauern, und wenn die Nerven stark bedrängt sind, kann Dir auch keiner sagen, ob sich Deine Nerven jemals vollständig erholen. Gerald :winke |
Bienemaja |
Geschrieben am: 02 Sep 2006, 17:50
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aktiver Schreiber ![]() ![]() Gruppe: *Mitglied* Beiträge: 225 Mitgliedsnummer.: 6.132 Mitglied seit: 08 Jul 2006 ![]() |
Hallo Tina
Erstmal willkommen hier im Forum. Deine Symptome sind mir nicht fremd. Habe (oder schreibt man jetzt nach der OP hatte) auch 2 Bandscheibenvorfälle HWS 5/6 und 6/7 sowie eine absolute Spinalkanalstenose. Ich möchte dir nur kurz schildern wie es bei mir war. Kopfschmerzen (oft bis zur Übelkeit), ständig Nackenschmerzen (brennend bis zwischen die Schultern), ab und an eine Nackenstarre wo dann auch erstmal ein paar Tage nichts mehr ging. Diese Beschwerden hatte ich glaube fast 10 Jahre. War in der ganzen Zeit vielleicht 3mal beim Arzt, einmal wurde eingerengt, danach ging erstmal 2 Wochen garnichts mehr (da habe ich mir geschworen, das lässt du nie wieder machen). Irgend wann 1996 war dann der Schmerz zwischen den Schultern wieder so extrem das ich mich doch nochmal durchgerungen habe und zum Arzt gegangen bin, da sagte man mir das wäre ein sogenanntes Schulter.-Arm Syndrom. Eine Spritze in die Schulter, ein bisschen Strom und zu Hause sollte ich Übungen machen um die Halsmuskulatur zu stärken und das war,s dann. Bin wegen dieser Sache nie wieder zum Arzt gegangen. Habe mit dem Schmerz gelebt und mich in den vielen Jahren vielleicht auch schon dran gewöhnt. Klar es gab Zeiten wo ohne Schmerztabletten nichts mehr ging. Im Januar diesen Jahres kamen dann völlig neue Beschwerden dazu. Wobei ich erwähnen muss das ich keinerlei Verbindung zur HWS gesehen habe bzw wusste ich nicht mal das man auch in der HWS Bandscheibenvorfälle haben kann. Wie gesagt hinzu kamen Schwindel (zeitweise hatte ich das Gefühl ich schwebe auf Wolke sieben, stehe neben mir oder jemand hat mir was in den Tee gekippt),ständig eiskalte Hände, Kribbeln in Armen und Fingern bis hin zur vollkommenen Taubheit des ganzen linken Armes, Kraftlosigkeit und so eine Art Ameisenkribbeln vom hinteren Hals zur Schulter runter. Da mein Mann im Februar erst eine LWS OP hatte schleppte er mich dann im Juni mit zu seiner Ärztin. Sofort wurde ein MRT gemacht und eine Woche später lag ich schon auf dem OP. Leider kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen....Mir geht es gut :krank Trage nun schon seit Juni eine Orthese und bin doch noch sehr mit massiven Beschwerden behaftet. Aber ich denke das sind die sogenannten Außnahmen, denn im großen und ganzen sind viele Bandis zufrieden. Das soll dich auf keinen Fall entmutigen. Warst du mit deinen Beschwerden schon beim Neurochirogen? Ich denke das wäre auf alle Fälle der richtige Ansprechpartner. LG Bienemaja |
tinaF |
Geschrieben am: 02 Sep 2006, 19:06
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Neu hier ![]() Gruppe: *Mitglied* Beiträge: 3 Mitgliedsnummer.: 6.627 Mitglied seit: 02 Sep 2006 ![]() |
;)
Danke für eure Antworten!!!! Mache schon seit Jahren Krankengymnastik und Massagen, Reizstrom usw............. bisher war die Diagnose für meine Schmerzen Fibromyalgie. Seit Montag werden die Schmerzen im Arm immer schlimmer als wenn der Zahnarzt drin rumbort und die Finger kribbeln. Bei den Neurochirurgen war ich zur Untersuchung und die machen am Dienstag diese Kontrastmitteluntersuchung die sei nötig um zu sehen wie es weitergeht. :frage Alles Liebe TinaF |
parvus |
Geschrieben am: 02 Sep 2006, 21:03
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PremiumMitglied Gold ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: *Mitglied* Beiträge: 9.356 Mitgliedsnummer.: 754 Mitglied seit: 17 Jan 2004 ![]() |
Hallo TinaF und willkommen hier im Forum :winke
Wenn Du meine Vorstellung liest (unter dem Beitrag anzuklicken) so wirst Du lesen, dass mir Deine Beschwerdesymptomatik nicht fremd ist :z Wegen der Myelographie nöchte ich Dir unbedingt den Rat geben: nachher bitte unbedingt, mindestens 24 Std., liegenbleiben! Viel, viel, viel trinken! Durch dass Kontrastmittel, was in den Körper hineinkommt, und eben das Liquor, was man abzapfen wird, entsteht die Möglichkeit ganz üble Kopfschmerzen zu bekommen :h Die Myelo ansonsten kann sehr aufschlussreich sein. Danach bitte den Doc löchern, damit auch Du verstehst, was nun weiter passieren wird! Eine OP kann helfen, wenn die Ursache beseitigt wird, sie kann aber auch Grund sein eine weitere OP mit sich zu ziehen, je nachdem was man machen wird. Daher auch meine Bitte an Dich, besprich alles gut mit dem Doc, alle Eventualitäten abklären lassen. Bei mir war es so, dass mein NCH erklärte, dass es nach einer OP besser sein kann, jedoch auch weitere OPs erfolgen können, da ich drei BS/WK defekt hatte und zunächst nur einer, der Schlimmste mittlere, operiert wurde. Ich war gewarnt und es kam dann auch leider so, dass eine RE-OP erfolgte. So habe ich aber nicht dem Arzt eine Schuld zuweisen müssen, denn aufgeklärt hat er mich sehr gut und eben auch zunächst nur eine 50% Chance eingeräumt. Die erste OP war jedoch auch nicht so aufwendig, wie es dann die zweite wurde. Heute bin ich froh, dass alles so gut verlaufen ist, denn ich fühle mich, trotz Versteifung, viel beweglicher :z Für Dich alles Gute, toi, toi, toi :winke parvus |
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