Bandscheiben-Forum

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> Versteifungs-OP L5/S1 steht an
SinNombre56
Geschrieben am: 14 Feb 2026, 13:14


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Hallo liebe Forenmitglieder,

beim Thema "Operationen" hatte ich zuletzt meinen Leidensweg geschildert, falls jemand nochmals drüberschauen möchte...

Nach über 2 Jahren nach meiner OP am Rückenmark ist es jetzt soweit, wie von den Chirurgen angekündigt, die Spondy an L5/S1 ist unausweichlich.
War mit dem beigefügten MRT-Bericht bei meinem nachsorgenden NC und schilderte ihm meine Probleme, die wie folgt aussehen:

- heftige Steifigkeit im LWS-Bereich nach dem Aufstehen
- kleinschrittige, sehr unsichere Gangart, keinen Meter mehr kann ich ohne aufkommende Muskelschwäche gehen, ich verliere die Koordination der
Schritte, das linke Bein knickt plötzlich sehr oft weg, Treppensteigen, egal ob rauf oder runter, geht nur mit Festklammern am Geländer, wenn denn
hoffentlich eins vorhanden ist.
- bei längerem Stehen auf einem Fleck kommen oft unerträgliche und ausstrahlende Schmerzen auf, ausgehend vom LWS-Bereich, in alle Richtungen.
- beim Zähneputzen oder Kochen habe ich das Gefühl, oft völlig kraftlos im LWS-Bereich zu sein, ich schleiche unbemerkt in eine Schonhaltung, welches
ein starkes Hohlkreuz bildet.

Was meine Kräfte ansonsten angeht, Zehen- u. Hackenstand möglich, volle Kraft in den Beinen, Reflexe völlig unauffällig. Ja, das passt alles wenn ich beim
Doc im Sprechzimmer untersucht werde, aber wehe, we lässt mich ein paar Meter gehen, dann geht nichts mehr, zum Verzweifeln.

Ich war schon immer sportlich nicht ganz von der schlechten Sorte, aber ich muss ehrlich sein, Physio & Co. habe ich gemacht, aber nie wirklich konsequent.
Machte ich mal rückenstärkende Übungen, dann spielten danach meine Nerven verrückt, an ein Schlafen war nicht mehr zu denken.

Jetzt kommt der wunde Punkt, der mich an den Rande der Verzweiflung bringt: Habe in den letzten 2 Jahren viel mit Leuten geredet, die bereits versteift
wurden, alle möglichen Altersklassen und, ich behaupte mal, dass 8 von 10 mir von der Spondy abgeraten haben, weil ich eben beim normalen Sitzen oder
beim Schlafen keinerlei Schmerzen habe, wie gesagt, erst so richtig nach dem Aufstehen oder beim Gehen, was man als solches schon gar nicht mehr
bezeichnen kann.

Ich bin jetzt 60 Jahre alt und werde in 2 Jahren in die Altersteilzeit wechseln, ich leide wie ein Hund unter der Situation und allein das sollte schon genug
Grund sein, das Risiko der OP einzugehen.

Durch gewisse Beziehungen werde ich bald einen Termin in einer richtig guten Klinik bekommen, ich war dort schon einmal vor knapp 3 Jahren und die wollten
mich damals schon versteifen, alles andere wurde abgelehnt. Tja, hätte ich mal machen lassen sollen, dann wäre ich jetzt vielleicht nicht hier, aber wer weiß
das schon?!

Ich weiß nur eins, ich will wieder größere Strecken laufen können, ohne 2000mg Ibu über den Tag verteilt. Beruflich gesehen habe ich auch Probleme, tolle
Kollege die über meine Gangart lachen und lästern, die Psyche macht das nicht länger mit...wenn da die Angst nicht wäre!?

Guter Rat ist teuer, sehr teuer im Moment!

Viele Grüße
SinNombre56

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SinNombre56
Geschrieben am: 14 Feb 2026, 13:34


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Hallo,

hier noch ein Bild von der LWS, macht es leichter was zu sagen...

Schönes Wochenende!

SinNombre56

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Pauline69
Geschrieben am: 14 Feb 2026, 19:43


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Hallo SinNombre,

nach all den Jahren deiner Leidensgeschichte und der vorangegangenen Operation, sagt mein Gefühl, lass dich operieren!

Auf mich macht es den Eindruck, als hätte alles andere keinen Sinn mehr.
Du hast lange genug gewartet, du hast es zuerst mit der für dich annehmbareren Operation versucht, doch jetzt, so denke ich, ist der Zeitpunkt, eine Versteifung anzugehen.
Lass dich von anderen Schilderungen nicht zu sehr verunsichern!
Mit Sicherheit bist du gut informiert und weißt ganz genau, dass die Nachbehandlung kein Spaziergang sein wird.
Aber das sollte dich nicht davon abhalten, wenn du davon vollkommen überzeugt bist, diese Operation anzugehen.

Höre auf dein Gefühl!
Ist der Leidensdruck hoch oder zu hoch, dein Alltag erheblich eingeschränkt, bleibt Dir im Prinzip keine andere Möglichkeit.
Ibuprofen, in solch einer hohen Dosis, sollte man nicht über einen längeren Zeitraum einnehmen, aber auch das wirst du sicher wissen.

Ich wünsche dir eine gute und sichere Entscheidungsfindung und viele Grüße,
Pauline


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SinNombre56
Geschrieben am: 14 Feb 2026, 21:02


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Zitat (Pauline69 @ 14 Feb 2026, 19:43) 

Hallo SinNombre,

nach all den Jahren deiner Leidensgeschichte und der vorangegangenen Operation, sagt mein Gefühl, lass dich operieren!

Auf mich macht es den Eindruck, als hätte alles andere keinen Sinn mehr.
Du hast lange genug gewartet, du hast es zuerst mit der für dich annehmbareren Operation versucht, doch jetzt, so denke ich, ist der Zeitpunkt, eine Versteifung anzugehen.
Lass dich von anderen Schilderungen nicht zu sehr verunsichern!
Mit Sicherheit bist du gut informiert und weißt ganz genau, dass die Nachbehandlung kein Spaziergang sein wird.
Aber das sollte dich nicht davon abhalten, wenn du davon vollkommen überzeugt bist, diese Operation anzugehen.

Höre auf dein Gefühl!
Ist der Leidensdruck hoch oder zu hoch, dein Alltag erheblich eingeschränkt, bleibt Dir im Prinzip keine andere Möglichkeit.
Ibuprofen, in solch einer hohen Dosis, sollte man nicht über einen längeren Zeitraum einnehmen, aber auch das wirst du sicher wissen.

Ich wünsche dir eine gute und sichere Entscheidungsfindung und viele Grüße,
Pauline


Vielen lieben Dank für Deine Worte Pauline!

Ja, ich bin in jeder Richtung gut informiert und mein tiefstes Inneres sagt mir
eindeutig, dass die Zeit gekommen ist, diesen Schritt zu gehen, der soziale Rückzug
ist nicht mehr zu ertragen und wenn alles schiefgehen sollte, dann kann ich jederzeit
sagen, dass ich mein Leben gelebt und im Grunde nichts verpasst habe.

Keine Sorge, ich geh trotz allem positiv an die Sache ran, auch wenn das kein Spaziergang
wird, ich zieh das jetzt gnadenlos durch.

Lt. nachsorgendem NC soll nur 1 Ebene versteift, und 2 Bandscheiben ersetzt werden,
nach 6 - 8 Monaten sollte das Geschichte sein...im besten Fall.

Werde berichten, sobald ich im WS-Zentrum der Klinik meinen Termin hatte, mein Plan ist,
dass ich noch vor dem Juni 2026 operiert werden möchte.

Bis dann!

Viele Grüẞe
SinNombre56
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paul42
Geschrieben am: 15 Feb 2026, 16:12


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Hallo SinNombre

Laut Befund hat sich das bereits festgestellte Wirbelgleiten nach der OP nun nochmal verschlechtert.

Nach Entfernung der Verwachsung ist „der Hund quasi nun von der Kette“, aber aus meiner Sicht war diese erste OP wichtig, um sich nun risikoarm mit der Spondylodese zu beschäftigen.

Die Anomalie konnte erfolgreich operativ entfernt werden, während das Wirbelgleiten aber leider fortbestehend vorhanden ist.

Wenn dir ständig die Beine wegsacken und das Stehen sich dermaßen in der LWS bemerkbar macht, sind das Anzeichen einer hochgradigen neuronalen Einengung, wie sie im schriftlichen Befund auch erwähnt werden

Wenn nun tatsächlich eine Versteifung erforderlich ist, ist deine Vorerkrankung aber nun keine Komplikation mehr.

So wie deine innerliche Entscheidung bereits steht, schau dir vorab deine Whg. an, ob du vorab noch was optimieren kannst.

Ich würde den Termin unter deinen Umständen aber deutlich früher wählen, bevor du zusätzlich noch Stress durch die zunehmend extremen Sommertage bekommst.

Viele Grüße

paul42





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Feuerfisch
Geschrieben am: 19 Feb 2026, 12:40


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Hallo SinNombre,

habe deinen Beitrag über deine OP am Rückenmark nicht verfolgt aber ich wünsche dir jetzt schon alles gute zur Versteifungs-OP.

Ich bin im November 2024 auf L5-L6-S1 versteift worden( ich habe einen 6.Lendenwirbel) und habe jetzt immer noch Probleme damit. Die Ärzte haben aber schon
gesagt es könnte mindestens 18 Monate dauern bis es besser wird.
Ich hatte die ersten 3 Monate ein Korsett an was ich 24 Std. tragen musste, außer beim Schlafen und Duschen. Sitzen, Liegen und Stehen waren sehr schmerzhaft am Anfang. Autofahren konnte ich erst nach 10 Wochen wieder.
Es war alles sehr anstrengend die ersten Monate wie z.B. Anziehen, Duschen, Schuhe anziehen sowie der ganz normale Alltag. Ohne meiner Frau hätte ich das alleine nicht geschafft.

War im August 2025 dann 3 Wochen auf Reha, die mir aber leider nicht viel geholfen hat.
Nach der Versteifung hatte ich immer noch Probleme mit tauben Oberschenkeln. Nach 25 min stehen sind mir beide Oberschenkel taub geworden. Dieses Problem habe ich jetzt immer noch aber links ist es besser geworden.

Im letzten CT im Februar 2026 sah man jetzt eine Anschlussdegeneration von L3/4, eine Rezessusstenose bei L4/5 und Foramenstenose bei L4/5. Die Taubheit und Einengung des L5 wurde letzte Woche in der Klinik mit PRT Spritzen und das ISG Gelenk beidseitig mit Infiltrationen behandelt und ich hoffe es wird dadurch besser.

Alles Gute und viele Grüße
Gerald



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SinNombre56
Geschrieben am: 21 Feb 2026, 13:48


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Zitat (paul42 @ 15 Feb 2026, 16:12) 

Hallo SinNombre

Laut Befund hat sich das bereits festgestellte Wirbelgleiten nach der OP nun nochmal verschlechtert.

Nach Entfernung der Verwachsung ist „der Hund quasi nun von der Kette“, aber aus meiner Sicht war diese erste OP wichtig, um sich nun risikoarm mit der Spondylodese zu beschäftigen.

Die Anomalie konnte erfolgreich operativ entfernt werden, während das Wirbelgleiten aber leider fortbestehend vorhanden ist.

Wenn dir ständig die Beine wegsacken und das Stehen sich dermaßen in der LWS bemerkbar macht, sind das Anzeichen einer hochgradigen neuronalen Einengung, wie sie im schriftlichen Befund auch erwähnt werden

Wenn nun tatsächlich eine Versteifung erforderlich ist, ist deine Vorerkrankung aber nun keine Komplikation mehr.

So wie deine innerliche Entscheidung bereits steht, schau dir vorab deine Whg. an, ob du vorab noch was optimieren kannst.

Ich würde den Termin unter deinen Umständen aber deutlich früher wählen, bevor du zusätzlich noch Stress durch die zunehmend extremen Sommertage bekommst.

Viele Grüße

paul42



Hallo Paul42!

der Mann meiner Nichte ist Narkosearzt und er hat mir einen sehr erfahrenen NC an einer Uni-Klinik empfohlen, 60 Jahre alt und ganz und gar nicht
OP-scharf, ganz im Gegenteil, er wägt angeblich genau ab und verweigert auch die Spondy, wenn er es für richtig hält.

Warum ich dieses Angebot nicht schon anfangs angenommen habe?! Naja, ich ging den Weg mehr oder weniger alleine und entschied mich nach
vielem hin und her für die metalllose OP-Variante im BWK Ulm. Schon seltsam, auch die Ärzte wollten mich ganz am Anfang versteifen, dann aber
wurde wieder vom Neurologen abgesagt, weil die Symptome nicht passten, ich wusste echt nicht mehr was richtig oder falsch ist, zig-Meinungen,
mehrere neurologische Untersuchungen und am Ende dann doch keine Versteifung.

Weißt Du, ich bin zu 100% bereit für die Spondy, aber ein Funke Hoffnung ist doch noch da, dass der NC sagt, dass er ohne Schmerzen nicht operieren
wird. Denn, die habe ich nicht, nur eine heftige Steifigkeit im unteren Rückenbereich nach dem Aufstehen und Probleme beim Gehen, was aber auch
auf eine muskuläre Problematik zurückzuführen sein könnte. Im Stehen verfalle ich wortwörtlich in ein starkes Hohlkreuz, falle irgendwie zusammen
wie ein Kartenhaus und dann tut es tatsächlich nerventechnisch echt weh.

Seltsamerweise kann ich mir hier mit Ibu 600mg erstmal helfen, geht recht rund dann, aber eben nur kurzfristig. Was hat aber Ibu mit Nerven zu tun?!
Passt alles nicht zusammen und dann dauernd die Menschen um einen rum, die mir von der Spondy abraten, weil danach alles nur noch schlimmer wird.

Ob meine Problematik schlimmer geworden ist mit der Zeit?! Nur geringfügig würde ich mal behaupten. Habe 25 Jahre alte Befunde gefunden, selbst da
war der Wirbel rund 12mm verschoben, hatte aber kaum Probleme, ausser ich provozierte meinen Rücken, dann war schluss mit lustig.

Nun denn, der NC, der mich jetzt final untersuchen und dann auch ggfs. operieren wird, kommt nächste Woche aus dem Urlaub zurück, dann wird alles
vermutlich sehr schnell gehen. Möchte dieses Vitamin B dieses Mal nutzen und mir wurde bereits versichert, dass es hier sehr gründlich zugehen wird,
ohne jegliches Interesse an Geld oder ähnlichem.

Alles Gute weiterhin!

VG
SinNombre56

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SinNombre56
Geschrieben am: 21 Feb 2026, 13:59


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Zitat (Feuerfisch @ 19 Feb 2026, 12:40) 

Hallo SinNombre,

habe deinen Beitrag über deine OP am Rückenmark nicht verfolgt aber ich wünsche dir jetzt schon alles gute zur Versteifungs-OP.

Ich bin im November 2024 auf L5-L6-S1 versteift worden( ich habe einen 6.Lendenwirbel) und habe jetzt immer noch Probleme damit. Die Ärzte haben aber schon
gesagt es könnte mindestens 18 Monate dauern bis es besser wird.
Ich hatte die ersten 3 Monate ein Korsett an was ich 24 Std. tragen musste, außer beim Schlafen und Duschen. Sitzen, Liegen und Stehen waren sehr schmerzhaft am Anfang. Autofahren konnte ich erst nach 10 Wochen wieder.
Es war alles sehr anstrengend die ersten Monate wie z.B. Anziehen, Duschen, Schuhe anziehen sowie der ganz normale Alltag. Ohne meiner Frau hätte ich das alleine nicht geschafft.

War im August 2025 dann 3 Wochen auf Reha, die mir aber leider nicht viel geholfen hat.
Nach der Versteifung hatte ich immer noch Probleme mit tauben Oberschenkeln. Nach 25 min stehen sind mir beide Oberschenkel taub geworden. Dieses Problem habe ich jetzt immer noch aber links ist es besser geworden.

Im letzten CT im Februar 2026 sah man jetzt eine Anschlussdegeneration von L3/4, eine Rezessusstenose bei L4/5 und Foramenstenose bei L4/5. Die Taubheit und Einengung des L5 wurde letzte Woche in der Klinik mit PRT Spritzen und das ISG Gelenk beidseitig mit Infiltrationen behandelt und ich hoffe es wird dadurch besser.

Alles Gute und viele Grüße
Gerald



Hallo Gerald,

sollte es bei mir zu einer OP kommen, dann gehe ich sehr zuversichtlich und positiv an die Sache ran. Habe die Eigenart, dass ich förmlich komplett
den Rolladen runterlasse und einfach nur sag...schneidet mich auf, bohrt und schraubt was das Zeugs hält...aber macht es bitte richtig!

Dass so eine Spondy kein Spaziergang wird, ist mir klar. Als ich damals im BWK Ulm operiert wurde, lag neben mir ein total durchtrainierter
Gebirtgsjäger, der an L5/S1 versteift wurde. Ich kannte seine Vorgeschichte nicht großartig, aber der lag danach schon sehr böse da und konnte
erst 3 Tage später den ersten Aufstehversuch machen und frag nicht, wie der mit Schmerzmittel vollgepumpt wurde!

Auf der anderen Seite lernte ich Menschen auf meiner AHB kennen, die mit ihrer Versteifung rumliefen, als ob nie was war.

Tja, aber auch die anderen, die das nie wieder machen lassen würden lernte man kennen, nicht mehr normal!

Fakt ist, dass ich mein Leben von früher wieder haben möchte, weil ich schon immer gerne und viel laufe, das geht alles nicht mehr.
Möchte jetzt nur noch, dass ich an den richtigen NC laufe und mir gesagt wird: Versteifung unumgänglich..oder wir lassen es, weil
es eher ein muskuläres Problem ist und das kann antrainiert werden, man muss eben dran bleiben und da sieht´s bei mir düster aus
in der Vergangenheit!

Schönes Wochenende noch!

VG
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Pauline69
Geschrieben am: 21 Feb 2026, 17:59


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Hallo SinNombre,

Verstehe ich Dich richtig, dass sich noch kein Neurochirurg definitiv zu einer OP Empfehlung durchgerungen oder ausgesprochen hat?

Für mich kam es, bei Deinem Anfangsbeitrag so rüber, als müsstest nur noch du die Entscheidung treffen, ob du es nun wirklich machen lässt.

Es macht in der Regel nicht viel Sinn, es von einem Chirurgen machen zu lassen, der nicht voll dahinter steht und von seinem Erfolg überzeugt ist.
Man sollte niemals einen Operateur überzeugen müssen, dass eine Operation der einzige und richtige Weg wäre.
Gleichzeitig macht es aber auch keinen Sinn, so lange nach einem Operateur zu suchen, bis endlich einer eine OP Empfehlung abgibt.

Bei all meinen Operationen haben wir im Vorfeld soweit konservativ alles probiert, bis der jeweilige Chirurg der absoluten Überzeugung war, jetzt hilft nur noch eine Operation, nur dann habe auch ich mich wohl mit der Entscheidung gefühlt.

Dies aber nur am Rande, falls ich dich falsch verstanden habe, in deinem letzten Beitrag, korrigiere mich gerne.

Viele Grüße,
Pauline
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SinNombre56
Geschrieben am: 21 Feb 2026, 18:48


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Zitat (Pauline69 @ 21 Feb 2026, 17:59) 

Hallo SinNombre,

Verstehe ich Dich richtig, dass sich noch kein Neurochirurg definitiv zu einer OP Empfehlung durchgerungen oder ausgesprochen hat?

Für mich kam es, bei Deinem Anfangsbeitrag so rüber, als müsstest nur noch du die Entscheidung treffen, ob du es nun wirklich machen lässt.

Es macht in der Regel nicht viel Sinn, es von einem Chirurgen machen zu lassen, der nicht voll dahinter steht und von seinem Erfolg überzeugt ist.
Man sollte niemals einen Operateur überzeugen müssen, dass eine Operation der einzige und richtige Weg wäre.
Gleichzeitig macht es aber auch keinen Sinn, so lange nach einem Operateur zu suchen, bis endlich einer eine OP Empfehlung abgibt.

Bei all meinen Operationen haben wir im Vorfeld soweit konservativ alles probiert, bis der jeweilige Chirurg der absoluten Überzeugung war, jetzt hilft nur noch eine Operation, nur dann habe auch ich mich wohl mit der Entscheidung gefühlt.

Dies aber nur am Rande, falls ich dich falsch verstanden habe, in deinem letzten Beitrag, korrigiere mich gerne.

Viele Grüße,
Pauline


Hallo Pauline!

Da hast etwas falsch verstanden...

Ich wurde zuerst aufgrund meiner MRT-Bilder und Angabe meiner Beschwerden fast schon im BWK Ulm dazu gedrängt, mich versteifen zu lassen.
Meine Zustimmung kam dazu und der Termin wurde vereinbart. Irgendwie kam es dazu, dass ich dann noch bei einem Neurologen war, der mich
durchgemessen hat und dann höchstpersönlich den Termin zur OP absagte, aufgrund meiner Messwerte.

2 Jahre später war ich dann wieder im BWK Ulm und dann war das mit dem Versteifen auf einmal kein Thema mehr, sondern die OP Tethered Cord
Syndrom, was dann auch Ende 23 gemacht wurde.

Ich hatte damals schon das Gefühl, dass der junge NC im BWK sehr scharf drauf war mich zu operieren, ging alles sehr schnell.

Und, ich sagte auch, dass ich eine konsequente Physiotherapie nie wirklich durchzog, weil jede Übung meine Nerven bei Nacht zucken ließen, an
ein Schlafen war nicht mehr zu denken.

Und mein nachsorgender NC, das ist nur eine kleine Praxis, die operieren sowas natürlich nicht, geben im Grunde nur Zweitmeinungen ab und da
wurde mir letztens die Versteifung letztendlich nahegelegt, mit der Aussage, dass Physio hier eh nichts mehr bringen würde.

Ich hoffe, dass jetzt etwas Licht in dieses Kuddelmuddel gebracht wurde?!

VG
SinNombre56
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