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| Pinguin |
Geschrieben am: 17 Okt 2025, 09:52
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PremiumMitglied Bronze ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: *Mitglied* Beiträge: 1.293 Mitgliedsnummer.: 16.537 Mitglied seit: 06 Jul 2010 |
Hallo Ihr Lieben,
Heute muss ich hier mal ein bisschen rumweinen. Ihr wisst ja, dass ich vor einem Jahr ein neues inverses Schultergelenk bekommen habe. Ohne zu ahnen, dass sich die abgerissenen Sehnen rechts und links auf die HWS auswirken. Jetzt ist es so schlimm, dass ich außer dem Schwindel, starkem Tinnitus, einschlafenden Armen / Händen auch noch Stuhlinkontinent bin. Dienstag war ich bei meinem Neueochirurgen der mir eigentlich den inaktiven Schmerzstimmulator wechseln soll. Ihm habe ich mein Leid mit der HSW erklärt allerdings ohne die Stuhlinkontinenz weil es bis dahin nur einmal auftrat. Inzwischen aber schon 3 mal. Er hat mir eine Überweisung zum MRT HWS mit ‚ Hinweis auf Myelonkompression‘ ausgestellt. Termin 1. Dezember! Allerdings bin ich damit jetzt ziemlich beunruhigt. Ich bin mir auch nicht sicher ob die Sache von der HWS oder vom Darmprolaps verursacht wird? Termin bei meiner Hausärztin ist kommende Woche Donnerstag. Soll ich so lange warten oder gleich Montag vorstellig werden? Hier bei uns im Dreiländereck der Oberlausitz passiert am Wochenende sicher gar nichts wenn ich in eine Notaufnahme gehen würde. Ich traue mich schon gar nichts mehr zu essen, wiege allerdings nur noch 49 kg und weiß ich habe ein schlechtes Blutbild ( wenig rote Blutkörperchen) deshalb auch der HA Termin nächste Woche. Guter Rat ist gerade sehr teuer. Vielleicht kann mir jemand mit Ideen weiterhelfen? Mit ganz lieben Grüßen Konstanze |
| Juergen73 |
Geschrieben am: 17 Okt 2025, 12:10
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E-Bike Cruiser ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Administrator Beiträge: 6.172 Mitgliedsnummer.: 28.449 Mitglied seit: 21 Apr 2020 |
Hallo Konstanze,
ab in die Notaufnahme. Ich drücke dir die Daumen. |
| rudi15 |
Geschrieben am: 17 Okt 2025, 15:14
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aktiver Schreiber ![]() ![]() Gruppe: *Mitglied* Beiträge: 154 Mitgliedsnummer.: 28.225 Mitglied seit: 17 Nov 2019 |
Hallo Konstanze,
bei deiner Vorgeschichte würde ich auch kein Risiko mehr eingehen. Wünsche gute Genesung |
| marc64 |
Geschrieben am: 17 Okt 2025, 20:00
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Öfter dabei ![]() Gruppe: Gast Beiträge: 44 Mitgliedsnummer.: 29.984 Mitglied seit: 24 Sep 2025 |
Guten Abend,
mein Mitgefühl @Pinguin für deinen jetzigen Zustand und deinen gesamten Verlauf, der sich ja als wirklich schlimm liest. Aber über eines solltest du dich nicht wundern ... wenn du das vielleicht schwerwiegendste Symptom verschweigst, kann der NC das auch nicht korrekt einordnen. Obwohl sicher seine Vermutung Myelonkompression schon einen zeitnahen Termin fürs MRT hätte zur Folge haben müssen. Ein guter Arzt organisiert dir diesen Termin zeitnah selbst bzw. versieht die Überweisung mindestens mit einem Vermittlungscode, so dass du innerhalb von 28 Tagen drankommst. Wenn du dann telefonisch deine verstärkt auftretende Stuhlinkontinenz erwähnst, wird es viel schneller gehen. Du bist sicher realistisch eingeschätzt zumindest ein halber Notfall, wenn nicht ein ganzer. In den Notaufnahmen sitzen jede Menge Leute, die da nicht unbedingt hingehören. Bei dir wäre das etwas anderes. Jeder entscheidet für sich selbst, aber ein Internetforum anstatt eines Klinikbesuches wird dir nicht helfen. Freitag in eine Klinik und dann noch in der Provinz zu fahren, ist immer schlecht, aber ob, eventuell noch allein zu Hause, wirklich besser ist, k.A. Wenn du transportfähig bist, würde ich mich in eine Notaufnahme einer größeren Klinik der Maximalversorgung fahren lassen. Toi, toi, toi - viel Erfolg und hoffentlich kann dir jemand helfen. |
| Trixie.abc |
Geschrieben am: 18 Okt 2025, 07:30
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Öfter dabei ![]() Gruppe: *Mitglied* Beiträge: 39 Mitgliedsnummer.: 21.536 Mitglied seit: 13 Jan 2013 |
Liebe Konstanze!
Wenn es irgendwie geht, dann lass dich bitte in eine größere Klinik der Maximalversorgung fahren! In der Notaufnahme musst du auf jeden Fall auf deine Stuhlinkontinenz hinweisen! Stuhlinkontinenz ist eine red flag! Erwähne auch deine lange Vorgeschichte! Ich wünsche dir alles Gute und drücke dir die Daumen! Viele liebe Grüße Beatrix |
| Pauline69 |
Geschrieben am: 20 Okt 2025, 06:30
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PremiumMitglied Silber Gruppe: Betreuer Beiträge: 2.071 Mitgliedsnummer.: 27.762 Mitglied seit: 02 Dez 2018 |
Liebe Konstanze,
Es tut mir sehr leid, dass es dir aktuell so schlecht geht! Ich würde dir empfehlen, auf gar keinen Fall bis kommenden Donnerstag zu warten, sondern umgehend deinen Hausarzt aufzusuchen. Wie du weißt, sind Urin oder Stuhlprobleme immer ein absolutes Warnsignal. Auch empfinde ich den MRT Termin, am 1. Dezember, als viel zu spät! Versuche über deinen Hausarzt an einen Zeit näheren Termin zu kommen. Halte keine Information zurück, im Gegenteil, übertreibe ein klein wenig, damit die Brisanz der Situation zum Vorschein kommt. Solltest du über deinen Hausarzt nicht wirklich zeitnah weiterkommen, versuche, eventuell mit Hilfe, ein in der Nähe liegendes, großes Krankenhaus, mit Neurochirurgie, aufzusuchen. Ich denke, deine Situation sollte unbedingt sehr zeitnah abgeklärt werden. Egal woher diese Situation nun kommt. Wünsche dir alles Gute und liebe Grüße, Pauline |
| murmel |
Geschrieben am: 25 Okt 2025, 23:16
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PremiumMitglied Bronze ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: *Mitglied* Beiträge: 1.987 Mitgliedsnummer.: 1.463 Mitglied seit: 23 Sep 2004 |
Hallöchen :;
Na kann ich nur sagen 112 Ab nach Görlitz die haben auch eine Neurochirurgie Warte damit nicht zu lange!!!!!!! Gruß murmel :bank Ps.Meine Frau stammt aus Niesky/Ot.SEE Bearbeitet von murmel am 25 Okt 2025, 23:20 |
| Pinguin |
Geschrieben am: 24 Feb 2026, 17:34
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PremiumMitglied Bronze ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: *Mitglied* Beiträge: 1.293 Mitgliedsnummer.: 16.537 Mitglied seit: 06 Jul 2010 |
Hallo liebe Bandiegemeinde,
Ich hatte in der letzten Zeit einige Facharzttermine u.a. wegen der Ohrgeräusche, dem teils massiven Schwindel, Kribbeln und Krämpfe in Armen Händen und Oberschenkel. Das Gute nach HWS MRT ; der Spinalkanal im oberen Bereich der WS ist frei. Also laut NC ist die HWS nicht verantwortlich für die Symptome. Anmerkung: das bedeutet nicht, dass dasRM auch wirklich intakt ist. Er riet zur Vorstellung beim Neurologen-/in. Verdacht auf Polyneuropathie. Zum Glück erhielt ich dort einen Termin schon am 26.03.26 Mir würde das sogar einleuchten bei den vielen immer wieder wandernden diffusen Beschwerden. Einschließlich der Schlappheit und der immer kürzer werdenden Laufstrecke. Bis hierhin dachte ich, Polyneuropathie betrifft nur Diabetiker und Alkoholiker. Beides trifft nicht auf mich zu. Gestern allerdings hatte ich wegen dem Verdacht einer erneuten lockeren Schraube auch wieder einen Termin im Hohwald. Nun will der Arzt ein frisches MRT der LWS und den Batteriewechsel vom Neurostimmulator koordinieren. Noch diese Woche will er mich anrufen. Erschrocken war er gestern bei der Untersuchung, dass ich so „dürr“ geworden bin. Naja das stimmt auch. Ich komme einfach nicht mehr über die 48 kg. Muss sogar aufpassen nicht darunter zu rutschen. Ich kann Euch jedenfalls sagen, so viele Baustellen zu haben ist sehr nervig. Schon allein wenn man beim Arzt ist, der fragt „wie kann ich Ihnen helfen „ Und ich fange an mit einem Problem. Da ist ja alles noch in Ordnung. Will man dann aber weiter erklären wo es noch zwickt heben die meisten schon die Hände. Ich finde das schwierig und anstrengend. Ich habe mir das ja aber nicht ausgesucht. Es ist einfach so. Mir kommt es vor als wären die Ärzte überfordert sobald man mehrere Baustellen hat. Klar sind die nicht immer rein Neurochirurgisch oder rein Orthopädisch oder eben rein Psychologisch. Sollten die Ärzte dennoch den Menschen als Ganzes betrachten ? Oder haben die das nicht gelernt oder gar wieder verlernt? Ach ja und dann kommt auch noch der Kosten - bzw. Abrechnungsfaktor hinzu. Ich vergaß 😳! Eines beschäftigt mich jedoch. Sollte sich die Polyneuropathie irgendwie doch bestätigen stellt sich mir die Frage ob ich eventuell doch eine Reha beanspruchen könnte. Eigentlich hatte ich ja wie ihr wisst, mit Rehabekanntschaften aller Art abgeschlossen. Dies würde dann eine Psychosomatische sein. Hat von Euch jemand diesbezüglich schon Erfahrungen gemacht und kann eventuell eine gute Klinik empfehlen.? Es muss nicht bei mir um die Ecke sein. Vielleicht meldet sich jemand von Euch. Das würde mich freuen. Ich wünsche allen einen schönen Dienstagabend und sende liebe Grüße Konstanze |
| Pauline69 |
Geschrieben am: 24 Feb 2026, 17:48
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PremiumMitglied Silber Gruppe: Betreuer Beiträge: 2.071 Mitgliedsnummer.: 27.762 Mitglied seit: 02 Dez 2018 |
Liebe Konstanze,
Deinen Eindruck, dass Ärzte ganz schnell überfordert sind, wenn es sich nicht nur um ein oder zwei Problemstellen handelt, teile ich voll und ganz! Bei meinem Orthopäden, mit dem ich wirklich sehr, sehr zufrieden bin, da er sehr gründlich in der Anamnese, in der Behandlung und auch im weiterschicken ist, habe ich über all die Jahre auch gemerkt, dass es am allerbesten ist, immer nur mit einem Hauptproblem zu dem Termin anzukommen. Spricht man eine zweite oder dritte Baustelle an, geht mindestens eine davon unter, wenn man Pech hat, sogar das Hauptproblem. Daher habe ich mir sogar angewöhnt, grundsätzlich nur das Hauptproblem anzusprechen und nur, wenn ich eh nicht wegen einer akut wichtigen Sache dort bin, auch Nebenprobleme anzusprechen. Bezüglich einer eventuellen Neuropathie kann ich nicht viel sagen, ist das denn dann eine Folge eine Schädigung im Rückenmark, die dann wiederum eventuell durch einen Bandscheibenvorfall, im Vorfeld, ausgelöst worden ist? Das kenne ich eigentlich nur als Myelopathie. Aber grundsätzlich denke ich, ist der Besuch bei einem Neurologen ganz sicher richtig! Mittels sämtlicher neurologischer Untersuchungen, gegebenenfalls inklusive einem EEG, ist dies sicher der richtige Ansprechpartner für solch eine Verdachtsdiagnose. Zu einer psychosomatischen Rehabilitation kann ich leider auch nicht sagen, ich habe nur eine Freundin, die in Bad Wildungen eine psychosomatische Rehabilitation gemacht hat und absolut unzufrieden war. Dort gab es relativ viele Gruppensitzung, in denen man dann über seine Probleme sprechen sollte. Einzeltermine waren rar gesät. Aber sicherlich gibt es, wie bei allem auch dort, große Unterschiede in der Qualität. Liebe Grüße, Pauline |
| Lulu |
Geschrieben am: 25 Feb 2026, 15:37
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BoardIngenieur ![]() ![]() ![]() Gruppe: *Mitglied* Beiträge: 506 Mitgliedsnummer.: 20.988 Mitglied seit: 31 Aug 2012 |
Liebe Konstanze, liebe Pauline,
Dasselbe habe ich auch feststellen müssen. Seit 3 Jahren tappe ich irgendwie im Dunkeln (seit einem plötzlichen Sturz aufs Kreuzbein) Jeder beschränkt sich nur auf eines. Wenn ich z.B. 5 Blockaden im bws Bereich habe, wird nur da geschaut und weitere Themen an dem Termin gehen einfach unter. Ich habe schon in der Physio nachgefragt, die auch ein ges. Sportstudio betreiben, ob sie mir einen für mich zugeschnittenen Übungsplan erstellen können. Kostet 65 Euro...ok, , kein Problem. Aber sie machen das nicht....warum auch immer. Private Laufbandanalyse in der Charité, mit versprochenen Übungsprogramm ergab: 1 gezeigte Übung. Auf die Frage, ob ich mit Schuhen oder barfuss aufs Laufband soll: Wenn Sie Einlagen haben, in die Schuhe legen... Niemand schaut mehr wirklich ganzheitlich. Das macht traurig, wenn man trotzdem irgendwie den Stand halten möchte. Bleibt tapfer Mädels..ihr seid nicht alleine damit! Liebe Grüße Lulu |
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