Bandscheiben-Forum

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> DENS AXIS verschoben, wie schlimm?
MartinaW
Geschrieben am: 08 Sep 2008, 22:16


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:; Hallo teflon!

Danke fürs Einstellen der Bilder!

Interssant :kinn

Hast du auch die Querschnitte dazu (von oben/unten)?

Das wäre noch etwas schöner für mich. :z


GlG Martina :winke


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teflon86
Geschrieben am: 10 Sep 2008, 19:13


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hey :;

wozu willst die bilder denn haben?
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MartinaW
Geschrieben am: 10 Sep 2008, 19:45


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:; Hallo teflon,

ich würde gern mal Vergleichsbilder zu meinen, siehe Beitrag:

klick hier: Kopfgelenke?

sehen, zumal mir heute wieder gesagt wurde, dass mein Dens zum Atlas "fast perfekt" stehen würde ... :B


Es wäre nett wenn ich deine Bilder als Vergleich hätte, auch wenn ich vielleicht nur eine Subluxation des Atlas haben könnte :kinn

LG Martina :winke


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gnurpselma
Geschrieben am: 10 Sep 2008, 19:45


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hey,

darf ich dir mal etwassagen,
wie schon sunflower gesagt hat gehörst du in eine wirbelsäulenfachklinik
und das ganz schnell.
du brauchst doch in der notfallambulance nicht sagen das du eine 2.meinung haben willst.
du hast momentan solche schmerzen das du es nicht aushällst und darum gekommen bist.
bitte helfen sie mir.

die fragen auch nicht lange wenn du das mit deinem kopfwirbel erzählst.
die helfen sofort.
das ist dann eine FACHKLINIK.

lg gnurpselma
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teflon86
Geschrieben am: 11 Sep 2008, 11:14


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hey :;

ich war heute wieder im krankenhaus gewesen zur wöchentlichen "lagebesprechung".
also mein behandelnder arzt ist unfallchirug, da ich heute mal drauf geachtet habe. durch die krause vernarbt das lig alarium und wird wieder stabiler und somit auch der dens. laut dem arzt gibt es keine andere möglichkeit als die konserative bei mir. in knapp 2wochen hab ich wieder ein mrt zur verlaufskontrolle.

www.neue-orthopädie.de
die ist ein ärztepraxis die ich über das forum als tipp gefunden habe.
es steht aber nichts explizit, dass es eine hws fachklinik ist.
bei der terminvereinbarung soll man angeben zu was für einem arzt bzw. fachbereich man gehen will. zu was für einen sollte ich denn gehen?
es gibt da diverse bereiche, die man unter praxis--> ärzte einsehen kann. orthopäde, neurochirug...
ich hab leider keine ahnung wer da für mich der richtige ansprechpartner ist.



ich möchte mich im voraus echt dafür bedanken, für alle die mir helfen und auch bisher geholfen haben.
auch wenns komisch klingt, aber hier werd ich ernst genommen und in der familie hab ich nicht ganz den rückhalt bzw. viele meinen ich mach mir zu viele sorgen etc.
vielen lieben dank, wirklich!!! :up

PM
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gnurpselma
Geschrieben am: 11 Sep 2008, 12:44


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hey,
ich würde mich in derfachabteilung orthopädie anmelden. dennen meine probl. schildern.

die arbeiten mit allen fachleuten in ihrem hause zusammen, hört sich fr mich ganz schlüssig an.
versuch machst klich.

lg und nicht verzweifeln gnurpselma
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HWS77
Geschrieben am: 11 Sep 2008, 17:32


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Hallo! :;

Ich war ein paar Tage nicht online, deswegen kann ich dir erst jetzt antworten.

Zitat
ich hatte vor 2monaten einen sportunfall mit der diagnose (beim 1.mrt): ruptur des linken lig. alariums. dh wohl soviel wie bänderabriss in der hws. nach 4 1/2 wochen halskrause hatte ich plötzlich neue schmerzen und man stellte im 2.mrt fest , dass der dens axis nach links verschoben ist.

Da hast du ja bei allem Unglück noch richtiges Glück gehabt, dass du so schnell eine Diagnose bekommen hast. Bei mir hat das vom Unfall bis zur Diagnose 3 Jahre und 3 Monate gedauert!

Seitdem ich die Diagnose habe (2 1/2 Jahre) trage ich auch eine Halskrause. Der erste Neurochirurg sagte mir, die einzige Möglichkeit bei einem Riss der Lig. alaria sei eine Versteifung der Kopfgelenke, mir wurde eine Versteifung von C0 (Schädel) - C3 angeraten.

Daraufhin bin ich dann erst noch zu einem zweiten Neurochirurgen gegangen. Dieser meinte, dass die OP zwar eine Möglichkeit sei, aber niemand versichern könne, dass es danach auch wirklich besser sei. Er habe schon einige Patienten gehabt, die sich haben operieren lassen und dann zu ihm gekommen sind, weil es ihnen schlechter ging als vorher.
Dieser NCH hat mir dann geraten erstmal eine Zeit eine Halskrause zu tragen (habe eine Philadelphia) um quasi das mögliche OP-Ergebnis zu simulieren. Nachdem ich die Krause einige Wochen getragen hatte, wurden meine Beschwerden (starke Kopf- und Nackenschmerzen, Schwindel, Übelkeit) auch langsam besser. Als ich die Halskrause dann wieder abtrainiert hatte, wurde es wieder schlimmer. Deswegen sollte ich erstmal die Halskrause weiter tragen und die dann nur gaaaaanz langsam wieder abtrainieren.
Inzwischen bin ich so weit, dass ich sie über den Tag verteilt für ca. 7 - 7 1/2 Std. ablasse.

Ganz wichtig ist dass parallel trotz allem die Muskulatur trainiert wird, damit diese sich nicht zuweit zurückbildet. Ich gehe jeden Tag zur Behandlung (KG und MT) und habe zusätzlich auch noch Übungen zuhause. Wichtig ist natürlich, dass der Therapeut sich mit der Kopfgelenksproblematik auskennt!
Damit komme ich zur Zeit recht gut klar, auch wenn ich trotzdem auf Schmerzmedis (Valoron) nicht verzichten kann.

Du kannst aber davon ausgehen, dass der Dens sich nicht mehr von alleine gerade rückt. Wie sollte er auch. Stell dir vor, ein Gegenstand wird von 2 Seiten mit stramm gezogenen Gummibändern festgehalten. Wenn jetzt das eine Gummiband nachgibt, dann ist von dieser Seite kein Halt mehr da und das noch intakte Gummiband zieht den Gegenstand in seine Richtugn da kein gegenhalt mehr vorhanden ist. So in etwa kannst du dir das auch mit deinem Dens vorstellen.

Mir haben die Ärzte gesagt, dass ich damit rechnen muss, dass das nie wieder 100%ig in die Reihe kommt. :kinn

Zu dem Thema 2. Meinung: ich würde dir da empfehlen, einen Neurochirurgen aufzusuchen. Wenn es nicht gerade spezialisierte Orthopäden sind, dann können einem die Neurochirurgen bei Problemen mit den oberen Halswirbeln oft besser weiterhelfen. Und keine Angst - die wollen nicht sofort schnibbeln...

Zum Vergleich wie mein Dens steht, habe ich dir mal ein Bild von einer Untersuchung mit Röntgendurchleuchtung durch den offenen Mund angehängt. Da kann man den Schiefstand deutlich sehen. Es gibt aber auch MRT und CT-Bilder von mir die sehr aussagekräftig sind (was nur lange von den Ärzten nicht beachtet wurde).

Ich wünsche dir alles Gute! :streichel
Viele Grüße
Alexandra

Angefügtes Bild
PMAOL
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teflon86
Geschrieben am: 19 Sep 2008, 18:02


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servus! :;

ich war bei der besagten hws-fachklinik gewesen bzw. bei dem neurochirugen und er empfiehlt mir weiterhin die krause zu tragen und das nächste mrt abzuwarten. seiner meinung nach bin ich in guten händen, aber er versteht nicht wieso ich nach knapp 3 1/2 wochen krankengymnastik bekommen habe.

meine schmerzen werden zwar immer schlimmer aber ich denke eher, dass dies die muskel etc. sind weil ich ja meine krause 24h trage... ich hoffe es zumindest ???

mfg
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Nergal
Geschrieben am: 21 Sep 2008, 14:52


Neu hier
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Hallo teflon,
ich empfehle dir zusätzlich eine/n Osteopathin/Osteopathen zu konsultieren.

Grüße
Nergal
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